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Möhlin

«Ich versuche mein Wissen vom Zoo Basel rüberzubringen»: Bruno Gardelli, neuer Leiter der Storchenstation in Möhlin. Foto: Peter SchützSeit Januar 2018 leitet Bruno Gardelli die Storchenstation in Möhlin. Der Hobby-Ornithologe aus Hemmiken hat seit seiner Arbeit im Zoo Basel einen guten Draht zu den grossen Vögeln.

PETER SCHÜTZ

Störche üben schon lange eine Faszination auf Bruno Gardelli aus. 45 Jahre lang hat er im Basler Zoo gearbeitet, davon 30 Jahre als Tierpfleger bei Pinguin, Flamingo & Co. 1982 sah er den ersten Storch über dem Zoo fliegen – bis dahin hatten dort nur flugunfähige Störche gelebt. «Als ein Paar sich auf einer Tanne niedergelassen und ein Nest gebaut hat, hat es mich gepackt», blickt er zurück. Fortan beobachtete er die geselligen, in vielen Ländern als Glücksbringer geltenden Vögel. Was ihm an ihnen besonders gefällt, ist ihre Färbung: Ihr Gefieder ist schwarz und weiss, «wie eine Flagge», so Gardelli. Und: «Es ist ein sichtbarer Vogel, weil man den Jungen beim Aufwachsen zusehen kann.»

27 Paare in und um Möhlin
So, wie zurzeit in der Möhliner Storchenstation. Dort sind 15 Paare mit dem Aufziehen des Nachwuchses beschäftigt, im Dorf sind es weitere sieben, ums Dorf herum fünf Paare. «Wenn Störche an einen Ort kommen, wird über sie geredet», weiss Gardelli. Obwohl er sie als Attraktion betrachtet, hat es seine Zeit gebraucht, bis er ihnen so nahe kam wie jetzt. Zwar hat er früher schon Störche beringt, auch die Station in Möhlin kennt er über Martin Hohermuth, Ex-Präsident vom Natur- und Vogelschutz Möhlin, schon eine Weile. Als er bereits vor einigen Jahren angefragt worden ist, sich um die Gestaltung der Station zu kümmern, winkte er ab – «obwohl es mich gereizt hat», sagt er heute. Und obwohl er schon länger Regionsleiter Nordwestschweiz der Gesellschaft «Storch Schweiz» ist. Aber eben: «So lange ich arbeite, geht das nicht», antwortete Gardelli.

«Ich versuche mein Wissen vom Zoo Basel rüberzubringen»: Bruno Gardelli, neuer Leiter der Storchenstation in Möhlin. Foto: Peter SchützLeitung der Storchenstation: Erst dieses Jahr konnte er das Okay geben
Erst als er diesen Januar pensioniert wurde, gab er sein Okay. Was er im Zoo Basel gelernt hat, soll nun der Storchenstation zugute kommen. Deren Leitung umfasst die Organisation der Arbeitseinsätze, die Einteilung des ehrenamtlich agierenden Personals, den Umgang mit den Finanzen, die Organisation der Führungen und einiges mehr. Wobei der «Neue» schnell festgestellt hat, dass das Team der Storchenstation über eine gewisse Routine verfügt.

Führungen ausbauen
Trotzdem sieht er Entwicklungsmöglichkeiten. «Ich versuche mein Wissen vom Zoo Basel rüberzubringen», erklärt er, «damit wir noch etwas professioneller werden.» Bis jetzt musste er wenig korrigieren, stellt er klar. Aber nach den ersten Monaten im Amt hat er festgestellt, dass in manchen Bereichen noch mehr Potenzial vorhanden ist. Zum Beispiel will er die Führungen ausbauen, so, «dass wir noch mehr Schulklassen locken können.» Zu den Aufgaben, die Bruno Gardelli sich selber gestellt hat, gehört, die Bevölkerung dahingehend zu sensibilisieren, «dass wir nicht nur Tiere einsperren und halten.» Natürlich gehört die Pflege von verletzt aufgefundenen Vögeln zum «Repertoire» der Storchenstation. Aber: «Priorität hat der Storch», sagt Bruno Gardelli. Der die Meinung vertritt, dass Störche nicht gefüttert werden, sondern selber auf Futtersuche fliegen sollen. «Störche leben selbstständig», weiss er. Wobei ihm klar ist, dass für sie die Futtersuche nicht leicht ist. Gardelli: «Die Vögel haben Mühe, Nahrung zu finden, weil viele Wiesen intensiv bewirtschaftet werden.» Kommt hinzu, dass die Storchenstation inmitten einer Industriezone liegt. Dass diese Konstellationen zu Konflikten führen können, ist Gardelli bewusst. Trotzdem: «Wir probieren, eine Population zu ermöglichen, die sich selber durchbringt, wie jeder andere Vogel auch», sagt er.
Mehr Infos über die Storchenstation im Internet unter www.moehlin-natur.ch

Unsere Bilder: «Ich versuche mein Wissen vom Zoo Basel rüberzubringen»: Bruno Gardelli, neuer Leiter der Storchenstation in Möhlin. Foto: Peter Schütz

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