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(pd) Eine gut besuchte Versammlung der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Rheinfelden-Magden-Olsberg fand im Rheinfelder Treffpunkt statt. Kirchenpflege-Präsident Thomas Büchler begrüsste 54 Mitglieder und drei Gäste, die dem Aufruf zur diesjährigen ordentlichen Kirchgmeind in der dritten November-Woche in den Treffpunkt in Rheinfelden folgten.

Die Versammlung nahm die traktandierten Sachgeschäften der Kirchenpflege ab. Mit 4372 Kirchenmitgliedern ist Rheinfelden-Magden-Olsberg die fünftbedeutendste Kirchgemeinde des Kantons Aargau und ein wichtiger römisch-katholischer Fels in der Brandung der religiösen Vielfalt im Fricktal. Sich dieser Verantwortung bewusst, standen auch dieses Jahr neben den protokollarischen Sachgeschäften, wichtige Schwerpunkte im Vordergrund.

Neues Entwicklungshilfeprojekt Udugu von Marcel Hauri Rheinfelden

Bekanntlich unterstützt die Kirchgemeinde über drei Jahre ein Entwicklungshilfeprojekt mit jährlich CHF 25‘000. Ende 2019 ist die Unterstützung der «Solidarität Schweiz – Peru», Projekte von Gertrud Bärtschi, Basel beendet.

Das Verantwortungsbewusstsein der Gemeinde zeigte sich auch dieses Jahr im Engagement und in der Solidarität mit den Ärmsten dieser Welt. Die Kirchenpflege stellte der Versammlung für die Jahre 2020 bis 2022 ein neues Hilfsprojekt vor. Es handelt sich um die Unterstützung des Engagements von Marcel Hauri und dessen Familie in Kenia. Marcel Hauri hatte vor Jahren das Projekt «Udugu», für «Freundschaft – Partnerschaft – Brüderlichkeit» gegründet. Dieses fördert die Bildung der Kinder in abgelegenen Gebieten von Kenia, wo der Staat leider keine Mittel mehr übrig hat. Der Bau oder die Instandstellung von Schulgebäuden, von Brunnenprojekten und Wasserpumpanlagen, eine einfache Gesundheitsversorgung und weitere notwendige Infrastrukturen helfen die grosse Armut zu bekämpfen. Diese arme Landbevölkerung wohnt im Westen von Kenia in einem abgelegenen Hochland, in der Nähe der Stadt Turbo eineinhalb Autofahrstunden von Eldoret. Alle Verantwortlichen bürgen dafür, dass jeder gespendete Franken in die Projekte fliesst. Aufgrund der transparenten Berichterstattung können wir als Spender vergewissert sein, dass die Mittel überlegt und effizient eingesetzt werden. Unsere Spende fliesst vollumfänglich in die Hilfsprojekte zur Armutsbekämpfung und zur Bildung einer heranwachsenden jungen Generation. Periodisch werden alle Projekte von Marcel Hauri persönlich und seiner Familie selbstverständlich auf eigene Kosten, besucht. Die Versammlung stimmte dieser Initiative einstimmig zu.

Rechnung und Budget genehmigt

Die neue Finanzchefin Ludovica Candela stellte ihre ersten finanzpolitischen Botschaften vor. Deren Rechnung 2018 schloss besonders erfolgreich ab und das neue Budget 2020 steht gut fundiert und ausgeglichen da. Die Versammlung war von den beiden Vorlagen überzeugt und stimmte ihnen zu. Somit ist die Kirchgemeinde finanziell gut aufgestellt und eine nachhaltige Wirkung für ihr karitatives und soziales Engagement ist gewährleistet.

Erfolgreicher Umbau Salinenstrasse 11

Der neue Chef Bauwesen, Enzo Tancredi Magden, konnte als eines seiner ersten Geschäfte, der Versammlung den erfolgreichen Abschluss des Umbaus der Liegenschaft an der Salinenstrasse und damit die Kreditabrechnung vorstellen. Der von der Kirchgemeinde an ihrer ausserordentlichen Sommerversammlung vom vergangenen Jahr gesprochene Kredit musste nicht voll ausgeschöpft werden, was die römisch-katholischen Abstimmenden selbstverständlich mit einer einstimmigen Gutheissung belohnten und die beiden Stimmenzähler ohne Aufregung ihres Amtes walten konnten. Somit erhält das Finanzvermögen der Römisch-Katholiken eine sehr gute wertmässige Aufwertung.

Änderungen in der Kirchenpflege

Eine Kirchenpflegerin, Ruth Ledergerber (Personal) und ein Kirchenpfleger, Dr. med. Urs Genewein (Projekte) hatten auf Ende Jahr ihren Rücktritt angekündigt. Entsprechend informierte der Vorsitzende Thomas Büchler unter Verdankung ihrer Dienste und ihrer grossen Arbeiten im Interesse der römisch-katholischen Kirche Rheinfelden – Magden – Olsberg die Versammlungsteilnehmer.

Foto: zVg

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