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Unser Bild: Marcos Buser bei der Lesung. Foto: zVg

(eing.) Geologe Marcos Buser, seit über 40 Jahren auf dem Gebiet der Kernenergie tätig, hielt auf Einladung von KAIB (Kein Atommüll im Bözberg) und NWA (Nie wieder Atomkraftwerke) in Aarau eine Lesung zu seinem neuen Buch «Wohin mit dem Atommüll? – Das nukleare Abenteuer und seine Folgen».

Rund 40 Personen konnte NWA-Aargau Präsident und Grossrat Andreas Fischer, Möhlin, zum Anlass begrüssen, darunter auch Nationalrat Beat Flach. Marcos Busers kommentierte Lesung aus seinem Buch begann mit einem historischen Rückblick und wurde abgerundet mit einem Bezug auf das aktuelle Sachplanverfahren. Ein System mit «Bunkermentalität» habe die Entwicklung der Kernenergie in der Schweiz begleitet. Das Atomprogramm in der Schweiz sei wie «ein Staat im Staat» aufgebaut worden, was auch heute noch zu Defiziten in der Kontrolle und unklaren Rollen bis hin zu versteckten Urheberschaften führe, hielt Buser fest.
In der anschliessenden Diskussion, die von KAIB-Präsident und Grossrat Max Chopard-Acklin geleitet wurde, kam auch das Thema der Partizipation in den direktbetroffenen Regionen auf. Ist diese eine Chance oder eine Farce? Die Meinungen dazu blieben geteilt, aber alle waren sich einig, dass es von offizieller Seite dringend eine offenere Diskussions­kultur braucht. Die Lesung war hoch interessant und die mitgebrachten Bücher von Marcos Buser waren am Ende der Veranstaltung nach wenigen Minuten vergriffen.

Unser Bild: Marcos Buser bei der Lesung. Foto: zVg

www.kaib.ch  
www.nwa-aargau.ch 

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