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(pd) Am 1. Juni standen im Kanton Aargau 8437 Wohnungen leer. Damit stieg die Zahl der Leerstände gegenüber dem Vorjahr um 1114 Einheiten oder um 15,2 Prozent.

Der Bestand der leer stehenden Wohnungen ist im Kanton Aargau um 1114 Einheiten auf 8437 gestiegen. Diese Zunahme betrifft hauptsächlich Wohnungen, die älter als zwei Jahre sind (plus 839 Einheiten). Währenddessen nahmen die Leerstände in neuen Wohnungen um 275 Einheiten zu. Prozentual betrachtet liegt aber der Zuwachs der Leerstände bei den Neubauwohnungen (Alter bis 2-jährig) mit 22,5 Prozent höher als bei den Wohnungen in Altbauten, wo er lediglich 13,8 Prozent beträgt. 845 Einheiten oder 10,0 Prozent der leer stehenden Wohnungen sind Einfamilienhäuser, die zur Miete oder zum Verkauf ausgeschrieben sind. Dieser Bestand ist gegenüber dem Vorjahr um 37 Einheiten gesunken.
Von allen erfassten leer stehenden Wohnungen entfallen 7208 (85,4 Prozent) auf Mietobjekte und 1229 (14,6 Prozent) auf Eigentumswohnungen oder auf zum Verkauf ausgeschriebene Einfamilienhäuser. Der Anteil der Mietobjekte am Leerwohnungsbestand liegt gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent höher.
Von den 212 Gemeinden im Kanton Aargau weisen deren 8 (Vorjahr: von 213 Gemeinden deren 5) keine leer stehenden Wohnungen aus. Der höchste Bestand an Leerwohnungen wurde mit 423 Einheiten von der Gemeinde Oftringen gemeldet, gefolgt von Wohlen mit 239 und Gränichen mit 228 Einheiten.
Die Publikation zur Leerwohnungszählung finden Interessierte im Internet unter www.ag.ch/statistik > Daten und Publikationen > Bau- und Wohnungswesen.

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