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(fdp) Die FDP Baselland hat an einer Medienkonferenz in Liestal den Kampagnenauftakt zur Kooperationsinitiative lanciert. Ihr Vorschlag: Statt wie geplant mit dem Universitätsspital Basel (USB) zu fusionieren, soll das Kantonsspital Baselland (KSBL) mit öffentlichen und privaten Gesundheitsinstitutionen in der Region kooperieren.

Marianne Hollinger, FDP Gemeindepräsidentin von Aesch und ehemalige Landrätin, betont in eine Medienmitteilung der Partei, dass die FDP von Beginn an ihre Fragen, Bedenken und Lösungsansätze in die Spital-Debatte eingebracht habe. Leider seien aber viele der Argumente unter anderem wegen der Interessenkonflikte der Kantone als Eigner, Regulator und Versorger von den beiden Regierungen nicht sorgfältig geprüft worden.

Hollinger betonte, dass die FDP die von beiden Regierungen definierten Ziele und die gemeinsame regionale Gesundheitsplanung unterstützt. Und weiter: «Die Behauptung, dass es keine Alternative zur Fusion gibt, ist falsch. Schenkt man gewissen Fusionsbefürwortern Glauben, dann wird nach einer Ablehnung der Fusion das pure Chaos ausbrechen. Die von uns heute lancierte Kooperationsinitiative ist eine funktionierende Alternative zur risikoreichen Spital-Grossfusion und das Resultat von intensiven Diskussionen innerhalb der Partei, mit Leistungserbringern und Gesundheitsexperten.» Hollinger ist überzeugt, dass damit die Ziele der beiden Regierungen rascher und effektiver erreicht werden können. Mit der Kooperationsinitiative würden effizienzsteigernde Kooperationen ausdrücklich gefördert.

Die Stimmberechtigten in den beiden Basel entscheiden am 10. Februar über die Fusion der öffentlichen Spitäler zum Universitätsspital Nordwest (USNW).

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