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(pd) Am 14. Juni  fand in Baden die 104. Delegiertenversammlung des Hauseigentümerverbands Schweiz statt. Über 400 Delegierte und Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung. Neben den geschäftlichen Traktanden standen dieses Jahr die beiden Gastreferate von Ständerat Pirmin Bischof zum Thema «Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung» und jenes von SNB-Direktionspräsident, Thomas Jordan zum Thema «Aktuelle Geldpolitik und Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt» im Mit-telpunkt.

Im geschäftlichen Teil der Veranstaltung orientierte der HEV Schweiz über das vergangene Verbandsjahr. Nationalrat Hans Egloff, Präsident des HEV Schweiz, informierte hierzu über die verschiedenen Aktivitäten des HEV Schweiz sowie wurde die Nein-Parole zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» beschlossen. Anschliessend führte der Präsident die Dele-gierten routiniert durch die ordentlichen Traktanden: Jahresrechnung, Revision und Entlastung der Verbandsorgane.
Neu wurde Christoph Buser, Präsident des HEV Baselland, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland in den Vorstand des HEV Schweiz gewählt. Er besetzt damit die vakante Stelle des im September 2018 zurückgetretenen Markus Meier, der seit jenem Zeitpunkt als Direktor des HEV Schweiz tätig ist.
Der offizielle Teil der Delegiertenversammlung wurde durch National Hans Egloff mit dem Re-ferat zum Thema «Dem Eigenmietwert geht es an den Kragen» eröffnet. Er erläuterte darin den Standpunkt des HEV Schweiz sowie die wichtigsten Eckpunkte. Der Präsident des HEV Schweiz zeigte sich über die Haltung der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) zum Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung irritiert: «Die Argumentation der FDK zeigt doch deutlich, wie sehr Wohneigentümer im heutigen Recht gemolken werden. Dies obwohl gemeinhin stets behauptet wird, das heutige Steuersystem fördere das Wohneigentum».
Es folgte die Grussbotschaft von Nationalrat Hansjörg Knecht, Präsident HEV Aargau sowie die beiden Gastreferate von Ständerat Pirmin Bischof, Präsident der Kommission für Wirt-schaft und Abgaben (WAK-S), zum Thema «Erläuterungen ‘aus erster Hand‘ zur Kommissi-onsinitiative der WAK-S zum Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung» und das Referat von Thomas Jordan, Direktionspräsident der Schweizerischen Nationalbank mit dem Titel «Aktuelle Geldpolitik und Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt». Er stellte die aktuelle Wirtschaftslage global und in der Schweiz als insgesamt robust dar, politische Unsicherheiten im Ausland würden aber erhöht bleiben. Betreffend die Geldpolitik der SNB sind für ihn Nega-tivzins und Interventionsbereitschaft weiterhin notwendig. Eine geldpolitische Straffung hinge-gen erachtet er in der gegenwärtigen Situation als verfrüht.

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