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(pd) Für die Gesamtsanierung der Sekundarschule Frenke in Liestal beantragt der Baselbieter Regierungsrat dem Landrat eine neue einmalige Ausgabe von 18,2 Mio. Franken. Zusammen mit den im 2018 bewilligten Mitteln für die Projektierung der Massnahme von 1,42 Mio. Franken investiert der Kanton insgesamt 19,62 Mio. Franken in die Schulanlage am Standort Liestal. Die Arbeiten dauern rund zwei Jahre.

Nach einem weitgehenden Rückbau auf den Rohbau sieht das Sanierungskonzept eine Erdbebenertüchtigung und eine Verstärkung der Tragstruktur vor. Technische Installationen, der Innenausbau und die Ausstattung werden erneuert. Basierend auf dem Betriebskonzept der Schule und den gesetzlichen Grundlagen verfügt künftig jedes Klassenzimmer über einen integrierten Gruppenraum. Das Schulhaus und die angrenzende Umgebung werden die Anforderungen an hindernisfreie öffentliche Gebäude erfüllen.
Die neue Gebäudehülle besteht aus einer vorgehängten Holzelementfassade. Die Fenster werden aus unbehandeltem Lärchenholz ausgeführt. Für das Gebäude wird Recyclingbeton verwendet. Neu ist eine extensive Dachbegrünung vorgesehen. Die bestehenden Grünanlagen werden extensiviert und für den Gartenunterhalt Regenwasser genutzt. Das restliche Meteorwasser wird überwiegend vor Ort versickert. Die Ausbau-Materialien werden nach Vorgaben für ein gesundes Innenraumklima ausgewählt.

Saniertes Schulhaus Frenke ist im Sommer 2022 bezugsbereit
Die Arbeiten starten mit Beginn der Sommerferien 2020. Die Sekundarschule Frenke wird für zwei Jahre in das ehemalige Lehrerseminar an der Kasernenstrasse umziehen, nahe der Sekundarschulanlage Burg. Einzelne Einrichtungen der Schulanlage Burg können mitgenutzt werden. Das sanierte Schulhaus Frenke kann im Sommer 2022 bezogen werden.

 

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