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 (pd) Der Nordwestschweizer Stellenmarkt entwickelt sich im 4. Quartal 2019 verhalten. Der Adecco Group Swiss Job Market Index für die Nordwestschweiz liegt dabei 5% höher als im Vorjahr, was höher ist als der gesamtschweizerische Durchschnitt von +1%. Hingegen sinkt die Zahl der Stelleninserate im Vergleich zum Vorquartal in der Nordwestschweiz um 3% und schweizweit um 1%. Dies zeigt die wissenschaftlich fundierte Erhebung des Adecco Group Swiss Job Market Index des Stellenmarkt-Monitors der Universität Zürich.

Wie die Entwicklung des Adecco Group Swiss Job Market Index (Job Index) zeigt, stagniert die Zahl der Stellenausschreibungen in der Schweiz im 4. Quartal 2019 auf Vorjahresniveau (+1%). «Damit scheint der Schweizer Stellenmarkt derzeit auf hohem Niveau zu verharren. Dies ist vor dem Hintergrund der getrübten Konjunkturlage keineswegs überraschend», kommentiert Nicole Burth, CEO der Adecco Gruppe Schweiz. Einzig in den Gesundheits- sowie in den Bau- und Ausbauberufen beobachten wir weiterhin ein Wachstum der Stellenausschreibungen im Vergleich zum Vorjahr. «Gesundheitsberufe sind weniger stark von der Konjunktur abhängig als andere Berufsgruppen. Hingegen dürften die Entwicklungen in den Bau- und Ausbauberufen unter anderem dadurch begünstigt werden, dass die Bauzinsen weiterhin sehr tief sind», kommentiert Anna von Ow vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz.

Nordwestschweiz: einzige Region mit leichtem Plus im Jahresvergleich
In der Nordwestschweiz bewegt sich die Zahl der Stelleninserate mit einem Plus von 5% im Vergleich zum Vorjahr über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. Im Quartalsvergleich sinkt diese Zahl mit minus 3% leicht. Die Berufsgruppen entwickeln sich dabei unterschiedlich.

Zunahme des Stellenangebotes für die Berufe aus «Industrie und Bau» sowie der «Unternehmensdienstleistungen»
Wie schon in den letzten zwei Quartalen schreiben die Unternehmen in der Nordwestschweiz auch im 4. Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr mehr Stellen für die Berufe aus Industrie und Bau (z.B. Maurer/-innen oder Heizungs- und Lüftungsmonteur/-innen, Berufe der Holzverarbeitung) aus, wobei dies eher auf den Bau und Ausbau als auf die Industrie zurückzuführen ist. Ebenfalls angestiegen ist die Zahl der Jobinserate im 4. Quartal 2019 für die Berufe der Unternehmensdienstleistungen (z.B. Projektleiter/-innen und Personalfachleute). In beiden Berufsbereichen wird ein Plus von 11% im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Im Vergleich zum Vorquartal verzeichnen die Berufe aus Industrie und Bau hingegen eine leichte Abnahme (–6%) und die Berufe der Unternehmensdienstleistungen stagnieren (–1%).
Nur wenig verändert hat sich das Stellenangebot für die Berufe der Technik und Informatik (z.B. Ingenieur/-innen und Techniker/-innen) mit einem Plus von 4% im Vergleich zum Vorjahr und einem Minus von 3% im Vergleich zum Vorquartal. Aber auch für die Berufe der persönlichen und der sozialen Dienstleistungen (z.B. Berufe des Unterrichts und des Gastgewerbes) hält sich die Zahl der Stellenausschreibungen auf vergleichbarem Niveau wie schon im Vorjahr (–3%), im Vergleich zum Vorquartal nimmt sie allerdings um 6% ab.

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