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(pd) Die gemeinnützigen Organisationen in den beiden Basel befinden sich in einem Wechselbad von Innovation und Finanznot. Eine Umfrage der GI-BEIDER BASEL zeigt, dass über 90 Prozent der Befragten ihre Dienstleistungen und Angebote bedarfsorientiert den Covid-19-Umständen angepasst haben. Über 60 Prozent der befragten «Gemeinnützigen» spüren jedoch bereits jetzt negative
finanzielle Auswirkungen.

Die gemeinnützigen Institutionen übernehmen viele soziale Dienstleistungen, etwa in der Altenpflege, Kinderbetreuung oder psychologische Beratungen für Familien und Jugendliche. Diese Angebote sind gerade in der heutigen Zeit systemrelevant. Es ist wichtig, dass diese bestehen bleiben und weiterhin finanziell unterstützt werden.
Die besondere Lage durch das Coronavirus hat enorme Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und das wirtschaftliche Umfeld. Der Dachverband der Gemeinnützigen Institutionen beider Basel zeigt anhand von Umfrageergebnissen, welche Auswirkungen die Corona-Krise bis jetzt bei den Gemeinnützigen gezeigt hat.

Ertragseinbussen, Mehrkosten und Liquiditätsprobleme
Über 60 Prozent der befragten gemeinnützigen Organisationen berichten über finanzielle Auswirkungen der Corona-Krise. Dies sind vor allem Ertragseinbus­sen, Mehrkosten für Material (wie Schutzmaterial, Desinfektionsmittel, Masken), höhere Raummieten (aufgrund mehr Platzbedarfs) oder Extraausgaben für Personal. Ebenso sind bei einigen Institutionen Liquiditätsprobleme eingetreten.

Anpassungen der Dienstleistungen
Obwohl sie ums finanzielle Überleben kämpfen, leisten gemeinnützige Organisationen Ausserordentliches. Über 90 Prozent der Befragten haben ihre Dienstleistungen inhaltlich der heutigen Situation angepasst: Beratungen für Familien und Jugendliche wurden über Video oder Telefon angeboten. Fernunterricht, digitale Lerngänge sowie Webshops für den Verkauf sind über Nacht entstanden. In der Freiwilligenarbeit gibt es neue Angebote wie Besorgungsdienste für Betagte, Risikogruppen oder Coronabetroffene. Heimlieferungen ermöglichen den Zugang zur Aussenwelt, wie zum Beispiel Bücher der Stadtbibliotheken. Teilweise mussten aber auch Dienstleistungen eingestellt werden. Dies war bei einigen Gastrobetrieben (Arbeitsintegration) der Fall.

Kurzarbeit oder Mehrarbeit
Bei über 60 Prozent der Befragten hat die bisherige Corona-Krise personelle Auswirkungen. Dies zeigt sich vor allem durch die beantragte Kurzarbeit. Bei einigen haben sich die Funktion bzw. die Arbeit so geändert, dass das Personal andere bzw. neue Tätigkeiten übernehmen musste. Bei gewissen «Gemeinnützigen», vor allem im Gesundheitsbereich, gab es sogar Mehrarbeit.

Digitalisierung vorangetrieben
Der Lockdown hat bei über 70 Prozent der Befragten zu technologischen Veränderungen geführt. Nicht überraschend ist es, dass hier vor allem Home-Office und Videomeetings genannt worden sind. Generell hat die Situation dazu geführt, dass bei einigen die Digitalisierung vorangetrieben wurde.

Es besteht weiterhin Unterstützungsbedarf
Bei 50 Prozent der Befragten besteht Unterstützungsbedarf aufgrund der bisherigen Krise. Tatsache ist, dass massgebliche Ertragslücken entstanden sind und weiter entstehen, die Fixkosten aber trotzdem gedeckt werden müssen. Das Instrument der Kurzarbeit ist eine grosse Hilfe, deckt aber nicht alle Kosten. Mietzinsreduktionen wären von Nöten. Teilweise wurden auch Förderstiftungen um Hilfe angefragt oder ein Coronakredit bei der Bank wurde beantragt.

Staatsbeiträge helfen, gemeinnützige Angebote auch für die Zukunft zu sichern
Der Kanton Basel-Stadt hat bereits früh verlauten lassen, dass Staatsbeiträge weiterhin in der zugesicherten Höhe ausbezahlt werden, auch wenn aufgrund der Umstände die Leistungen nicht im vollen Umfang erbracht werden können. Die GI-BEIDER BASEL begrüsst diese Planungssicherheit für die gemeinnützigen Organisationen in Basel sehr und hofft, dass bald auch im Kanton Basel-Landschaft die entsprechenden Entscheide gefällt und kommuniziert werden können. Denn: die Gesellschaft braucht die gemeinnützigen Organisationen in der Krise mehr denn je.

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