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(pd) Bestätigung einer erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Kantonsspitäler: Das Radio-Onkologie-Zentrum KSA-KSB ist für sein Qualitätsmanagement gemäss der ISO-Norm 9001 spitalübergreifend zertifiziert worden. Das Qualitätssiegel ist eine Bestätigung für die erfolgreiche Kooperation der beiden Kantonsspitäler Aarau (KSA) und Baden (KSB) im Bereich der Strahlentherapie.

Das Therapieangebot steht der Bevölkerung in einem grossenEinzugsgebiet zur Verfügung. Gleichzeitig zertifiziert wurde auch die am KSA angebotene Hyperthermie-Behandlung des Zentrums – was europaweit ein Novum ist. Seit 2016 arbeiten KSA und KSB im Rahmen einer Kooperation im Bereich der Radio-Onkologie zusammen. Das Radio-Onkologie-Zentrum KSA-KSB mit Zentrumsleitung im KSA gehört zu den grössten in der Schweiz und behandelt jährlich rund 1800 Patientinnen und Patienten. Die ISO-Zertifizi-rung bestätigt die gute Qualitätssicherung innerhalb des Zentrums. «Eine Zertifizierung über zwei Spitäler ist äusserst anspruchsvoll und funktioniert nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten», erklärt Prof. Dr. Stephan Bodis, Chefarzt Radio-Onkologie Aarau und Leiter des Zentrums. Er freut sich sehrüber den Erfolg seines engagierten Teams am KSA und KSB.

Optimal abgestimmte Behandlung für Patienten
Das Qualitätssiegel bestätigt, das die Behandlungsprozesse – sowohl im KSA als auch im KSB, aber auch zwischen den Spitäler – optimal auf die Patientinnen und Patienten abgestimmt sind. Davon profitieren alle Patientinnen und Patienten: sie erhalten eine von Beginn weg optimal geplante Behandlung auf höchster Qualität am für sie passenden Standort. Das Radio-Onkologie-Zentrum KSA-KSB verfügt in beiden Spitälern über eine Strahlentherapieabteilung zur Behandlung von Krebserkrankungen sowie zur Linderung von Schmerzen am Bewegungsapparat. Zusätzlich zur Grundversorgung erfolgen am KSA hochspezialisierte Bestrahlungstherapien wie beispielsweise Brachytherapie oder die kombinierte Hyperthermie-Strahlenbehandlung.

Novum in Europa – ISO-Zertifizierung der Hyperthermie
Zeitgleich mit dem Radio-Onkologie-Zentrum KSA-KSB erhielt auch die Hyperthermie-Behandlung das international anerkannte ISO 9001 Zertifikat. Europaweit ist das einmalig. Die Hyperthermie/Thermotherapie ist eine lokale Form der Krebsbehandlung und wird am KSA ausschliesslich in Kombination mit einer gleichzeitigen lokalen Tumorbestrahlung angeboten. Durch Überwärmung der Tumorregion wird die Wirkung der Strahlentherapie verstärkt. Am KSA wird die kombinierte, ambulante Hyperthermie-Strahlentherapie aktuell bei elf Krebsformen (z. B. Bei Brust-, Gebärmutterhals-, Blasen- oder Darmkrebs) mit definierten Indikationen angeboten.
Die Kosten werden von der Krankenversicherung vergütet. Das KSA ist schweizweit führend in der Hyperthermie-Behandlung, forscht erfolgreich auf diesem Gebiet und erlangte deshalb international eine hervorragende Reputation. Mit der erfolgreichen Prüfung durch die ISO-Zertifizierung hat das KSA einen weiteren Schritt für die Etablierung dieser Therapie erreicht.

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