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(pd) Die Kantonsärztin verordnet eine generelle Maskenpflicht für das gesamte Schulareal. Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler aus sieben verschiedenen Abteilungen der Kantonsschule Wettingen sind seit dem vergangenen Wochenende positiv auf Covid-19 getestet worden. Die infizierten Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren befinden sich zu Hause in Isolation. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.

Daher mussten sich bisher 49 Schülerinnen und Schüler sowie 40 familiäre und ausserschulische Kontaktpersonen in die zehntägige Quarantäne begeben. Seit dem vergangenen Wochenende erhielt das Contact Tracing Center (CONTI) und der Rektor der Kantonsschule Wettingen Meldung von insgesamt neun positiv auf Covid-19 getesteten Schülerinnen und Schülern. Als erste Sofortmassnahme hat der Rektor die sieben betroffenen Klassen umgehend in den Fernunterricht versetzt und die Maskentragpflicht in den Schulinnenräumen ausgeweitet. Währenddessen hat das CONTI die betroffenen Schülerinnen und Schüler kontaktiert und die notwendigen Abklärungen der engen Kontaktpersonen in die Wege geleitet. Bisher wurden 49 Schülerinnen und Schüler sowie 40 weitere enge Kontaktpersonen aus dem familiären und ausserschulischen Umfeld identifiziert. Bei all diesen hat das CONTI die zehntägige Quarantäne angeordnet. Unterricht erfolgte unter Einhaltung der Abstands- und Schutzmassnahmen. Die Abklärungen durch das CONTI haben ergeben, dass im Unterricht die Abstände eingehalten oder Masken getragen werden sollten. Die Ansteckungen sind wahrscheinlich ausserhalb der Klassenzimmer erfolgt. Bisherige und künftige Ansteckungen ausserhalb der Klassenzimmer, können zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die Maskenpflicht gilt daher zunächst für drei Wochen. Aufgrund der Abklärungen ist es nicht nötig, die betroffenen Klassen und ihre Lehrpersonen unter Quarantäne zu setzen.

Überprüfung der Schutzkonzepte
Wie in solchen Fällen üblich, wird der Kanton das Schutzkonzept für die Kantonsschule Wettingen im Auftrag des kantonsärztlichen Dienstes überprüfen. Das Departement Bildung, Kultur und Sport weist die Kantonsschulen an, ihre Schutzkonzepte erneut zu überprüfen und konsequent umzusetzen. Die epidemiologische Lage erfordert, dass den Hygieneregeln und Schutzmassnahmen grösste Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das gilt insbesondere für die zunehmend stärker betroffenen jüngeren Menschen.

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