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(pd) Der Aargauer Regierungsrat spricht 25' 000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zugunsten der Opfer der Monsunüberschwemmungen in Bangladesch. Die Regierung reagiert damit auf den Nothilfe-Appell des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) vom August.

Anhaltende Monsunregen haben in Südasien seit Juli verheerende Überschwemmungen angerichtet. In Bangladesch sind über fünf Millionen Menschen betroffen und ein Drittel des Landes steht unter Wasser. Häuser sind geflutet, Ernten sind zerstört und ganze Dörfer abgeschnitten. Die Auswirkungen der Überschwemmungen sind umso verheerender, weil die weiterhin grassierende Covid-19-Pandemie enorme Einkommensverluste verursacht hat. Das SRK unterstützt Familien in besonders gefährdeten Gebieten mit Geldbeiträgen, welche damit ihre Behausung selber reparieren, Grundnahrungsmittel und Medikamente kaufen oder Transportkosten decken können.

50'000 Franken für die Bevölkerung in Beirut
Der Regierungsrat spricht 50' 000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zugunsten der von der Explosion in Beirut betroffenen Menschen. Damit reagiert die Regierung auf den Nothilfe-Appell der Hilfsorganisation MEDAIR vom August. Am 4. August hatten 2750 Tonnen Ammoniumnitrat eine gewaltige Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgelöst. Grosse Teile des Hafens wurden zerstört und die umliegenden Wohngebiete stark beschädigt. Die Druckwelle war bis zu 24 Kilometer weit spürbar undrund 300' 000 Menschen wurden obdachlos. MEDAIR leistet vor Ort Nothilfe in den Bereichen Nothilfeunterkünfte, medizinische Grundversorgung, Wiederaufbau von Kliniken, Bargeldhilfe und psychologische Betreuung. Der Nothilfeeinsatz dauert 6 Monate und erreicht 15' 000 Personen in Beirut.
Mit dieser Spende führt der Kanton Aargau seine langjährige Tradition der humanitären Hilfe fort, mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds Menschen in Not zu unterstützen.

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