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Handball Moehlin/MagdenMU19 Elite: SG Möhlin/Magden - SG Léman Genève 22:29
(cs) Nach fünf Meisterschaftsrunden verbuchen die Elite-Junioren noch keinen Zähler. Die letzte Partie gegen die SG Léman Genève endete mit 22:29 (11:13). Dabei stand die Defensive gut, die Kampfbereitschaft war da, aber die Torflaute im Angriff nachDurchgang eins, wog zu schwer.

Möhlin/Magden startete ebenbürtig in die erste Halbzeit. Das Tempo war auf beiden Seiten hoch, beide Parteien spielten ungestüm und gingen brachial zu Werke. Die beiden Schiedsrichterinnen waren jedenfalls gefordert. Bis zur sechzehnten Spielminute lag man auf Augenhöhe, ehe Elias Brandtner für Genf den erneuten Ausgleich erzielte. Brandtner warf 12 Tore und ist aktueller Topshooter bei der U19 Elite. Nach dem Zwei-Tore-Vorsprung durch Genf, bezog Florian Doormann das Timeout. Mattia Zamuner erzielte den Anschlusstreffer, ehe sich danach chaotische Spielsequenzen manifestierten. Und Genfs Torwart Martin Gandolfi mit seinen Paraden und Gesten die Möhliner theatralisch in den Wind schickte. Bis zur Pause lagen die Fricktaler mit zwei Treffern hinten und die negativen Vorzeichen für eine reibungslose einfache Aufholjagd waren spürbar.
Und so begann Durchgang zwei noch aggressiver und energiegeladener als die ersten dreissig Minuten. Dementsprechend reihten sich die technischen Fehler auf beiden Seiten aneinander. Als Genf kurze Zeit später doppelt abgemahnt wurde, da es noch einen Tick zu
hart und ungestüm zu Werke ging, konnten die Fricktaler ihre doppelte Überzahl nicht nutzen. Sie vergaben den Ball und kassierten den nächsten gegnerischen Treffer zum 11:14 (33.). Yannik Lang traf danach vom Flügel und hielt das Team im Rennen. Die Genfer patzerten immer mal wieder und das Heimteam hätte reagieren können, scheiterte aber mit schwachen Pässen und mal um mal an Goalie Candolfi. Und so wuchs das Konto der Genfer unaufhaltsam, derweil Möhlin/Magden in zwölf Minuten gerade mal zwei Treffer erzielte.
Diese Hypothek wog dann doch zu schwer, zumal die Genfer ihr impulsives
unberechenbares, zum Teil auch gefährliches Spiel, präsentierten. Für Möhlin riss der Faden und man rannte dem grösser werdenden Vorsprung hinterher (17:21/50.). Schade für die Bemühungen und auch die tollen Tore von Fabian Ceppi, Yannik Lang oder Mattia Zamuner danach. Die letzten zehn Minuten waren eine erneute Abfolge von Fouls und Zeitstrafen.
Unglücklicherweise verletzte sich dann der Topshooter der Genfer kurz vor dem Abpfiff. Die Fricktaler machten vieles gut, aber die unkonzentrierten Phasen und vor allem die Wurfeffizienz von allen Positionen muss sich verbessern, will man die ersten Punkte einfahren.
Foto (Archiv): Frank Karpstein