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Archivfoto: Michi Mahrer

NLB: Fortitudo Gossau – Möhlin 32:26
(chs) Nach Stäfa zuhause, bestritt der TV Möhlin drei Tage später die nächste Partie gegen NLA-Absteiger Fortitudo Gossau auswärts. Die Fricktaler NLB-Handballer verloren das Mittwochabend-Spiel mit 26:32 (15:16).

Der TSV Fortitudo Gossau stieg nach elf Saisons in der NLA eine Etage tiefer. Der erklärte Wiederaufstieg geniesst deshalb beim Verein höchste Priorität. Der TV Möhlin ist, nach dem erkämpften Sieg gegen Tabellenleader Stäfa, welches seinerseits von einer der schwächsten Saisonleistungen im zehnten Meisterschaftsspiel spricht, bei dem in allen Bereichen ein paar Prozente gefehlt hätten, zuversichtlich in die Ostschweiz gereist.
Die erste Halbzeit liess sich durchaus sehen. Möhlin erspielte sich in der 6. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung und forderte den Gastgeber heraus. Gossau hatte Mühe mit der stark stehenden Verteidigung. Und im Gegenzug traf Sebastian Kaiser zuletzt zum 9:7 in der 14. Spielminute. Danach führte Lucius Graf den Siebenmeter aus und traf Rok Jelovcan unbeabsichtigt am Kopf. Das Schiedsrichterduo Brunner/Salah entschied auf Rot, was den frühen Ausschluss des ehemaligen NLA-Topskorers bedeutete. Gastgeber Gossau liess sich nicht beeindrucken, kämpfte weiter und glich in der 21. Minute zum 11:11 aus, auch weil Möhlin zu leichtsinnig den Ball verlor und einen Konter kassieren musste. Bis zur Pause ging es ähnlich fehlerhaft weiter und so hiess es am Ende 16:15 für den Gastgeber, anstelle des möglichen Zwei-Tore-Erfolgs für die Gäste aus dem Fricktal.
Nach dem Anpfiff für die nächste Spielzeit dauerte es keine zwei Minuten und Gossau lag mit 19:15 vorne. Ein Blitzstart der Gastgeber, der die Eigenfehler der Möhliner eiskalt bestrafte. Alexander Velz traf danach die Torumrandung und auch Sebastian Kaiser haderte mit der gegnerischen Abwehr. Durch den Spezia­listenwechsel kamen die Fricktaler meistens einen Tick zu spät und erlaubten den Ostschweizern schnelle einfache Tore. Aus einem 22:16 wurde ein 24:18 (38.), ehe sich das Team von Jürgen Brandstae­ter wieder gefangen hatte. Toll der nächste Treffer von Manuel Csebits vom Flügel zum 24:20 (41.) und etwas Boden, um aufzuholen. Aber die Antwort kam mit geballter Kraft zurück und Gossau machte die Tore, die Möhlin trotz aussichtsreichen Chancen liegen liess. So lag der Gastgeber fünf Minuten vor dem Ende mit neun Treffern in Front und Brandstae­ter sah sich zur Auszeit gezwungen. Immerhin folgte ein 3:0-Lauf seiner Mannschaft, aber das änderte nichts mehr am deutlichen Vorsprung der Gossauer, die schliesslich mit 32:26 gewinnen.

Möhlin mit: Jelovcan (5/29,18%)), Blumer (2/10,20%); Halmagyi (1), Christen, Meier (1), Käser, Csebits (1), Franceschi, Velz (12), Lang (3), Kaiser (3), Wirthlin (5), Ulmer.

Archivfoto: Michi Mahrer
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