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 (eing.) Am letzten Samstag fand bei schönstem Herbstwetter das traditionelle Endschiessen vom Schiessverein Gansingen statt. Die 29 Vereinsmitglieder und Jungschützen konnten den fast fehlerfrei schiessenden Claude Chenaux nicht stoppen.

Am 6. Oktober trafen sich 27 Aktivschützen und zwei Jungschützen zum traditionellen Endschiessen vom Schiessverein Gansingen im Sparblig. Es war ein gut durchmischtes Starterfeld von Jung bis Alt. Auch die Sportgeräte waren zur Hälfte Stgw. 90 und Stgw. 57 03. Bei herrlichem Herbstwetter, das Quecksilbertermometer zeigte zeitweise 23°C an, waren die äusseren Bedingungen eigentlich gut, um hohe Resultate zu schiessen.

Nach der Standblattausgabe und einer kurzen Ansprache durch das OK nahmen die Schützen das Ziel ins Visier und kämpften um jeden Punkt. Beim Saustich wurden immer zwei Schuss (eine Passe) auf die 100er-Wertung geschossen, welche zusammengezählt werden mussten. Total wurden dann die fünf höchsten Passen als Endresultat gezählt. Bis eine halbe Stunde vor Schiessende sah es so aus, dass der Sieg entweder an Zumsteg Sepp oder Hummel Sepp gehen könnte. Diese zwei Schützen lagen nur gerade mal einen Punkt auseinander. Auch der letztjährige Gewinner Meier Dieter hatte noch Chancen. Er lag ebenfalls nur gerade drei Punkte hinter den beiden Führenden. Als etwas später Chenaux Claude dazustiess und sein Programm absolvierte war es dann um die Führung der beiden Seppen geschehen. Claude behielt die Nerven und schoss fast fehlerfrei Passe um Passe und konnte am Schluss die höchsten 5 aufweisen. Mit einem Punktetotal von 944 verwies er Zumsteg Sepp und Hummel Sepp um 5 Punkte auf die Ränge 2 und 3.

Beim Glücksstich musste zuerst ein Schiessprogramm im Sparblig absolviert werden und dann beim Absenden im Restaurant Landhuus um das Endresultat gespielt werden. Beim Schiessprogramm musste mit 5 Schüssen die Punktzahl 300 erreicht werden, natürlich zählen 0er als 100 Punkte, da es ja sonst etwas zu einfach wäre. Nach dem ersten Teil war es Oeschger Hansruedi und Hummel Sepp, welche sich mit nur einem Differenzpunkt eine optimale Ausgangslage für einen möglichen Sieg sicherten. Nach einem gemütlichen Nachmittag, an welchem es auch genügend Zeit gab, sich bei einem kühlen Bier über das bald zu Ende gehende Vereinsjahr auszutauschen ging es dann um 18.30 Uhr im Vereinslokal Restaurant Landhuus weiter mit einem feinen Nachtessen und dem Absenden. Peter Erdin startete nach dem Essen den zweiten Teil des Glückstichs mit einem elektronischen Würfel, dieser entschied nun über das Glück des Schützen. Alle Teilnehmer mussten würfeln und die gewürfelte Punktzahl wurde dann zur bereits geschossenen Differenz dazu oder abgezählt. Hansruedi und auch Sepp hatten das Glück nicht ganz auf ihrer Seite und der Sieg war weg. René Hüsler, mit 7 Differenzpunkten nach dem Schiessen, hatte Glück beim Würfeln und konnte als Sieger des Glücksstichs ein Goldvreneli in Empfang nehmen. Natürlich gingen auch die restlichen Teilnehmer nicht leer aus. Nachdem alle Preise verteilt waren, wurde ein tolles Endschiessen mit einem guten Dessert abgerundet.

Bild: Podestplätze Saustich mit Organisator, von links: Peter Erdin (Organisator), Sepp Zumsteg (2. Rang), Claude Chenaux (1. Rang), Sepp Hummel (3. Rang). Foto: zVg

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