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Unihockey C Jun. (al) Am Samstag stand für die C-Junioren von Unihockey Fricktal bereits die dritte Meisterschaftsrunde an und das neu gegründete Team war gewillt, in Brugg endlich die ersten Punkte einzufahren. Obwohl aus den ersten vier Spielen keine Punkte geholt werden konnten, waren die Trainer voller Zuversicht. Die jungen Spieler machten in den vergangenen Trainings stetige Fortschritte. Nun war es an der Zeit, diese guten Leistungen auch in den Meisterschaftsspielen zu zeigen.

Offensichtlich machte die frühe Anspielzeit am Samstagmorgen um 9 Uhr so manchem Spieler mehr zu schaffen als dem Trainertrio Eckert, Lütold, Freudemann lieb war. Bereits beim Einspielen war im Team eine gewisse Unkonzentriertheit feststellbar, diese konnten die Fricktaler im ganzen ersten Spiel nie wirklich ablegen. Es war daher keine grosse Überraschung, dass es nach der ersten Hälfte ein 1:5 Rückstand gegen die Hausherren aus Brugg aufzuholen galt. Auch die Weckrufe der Trainer in der Pause und die Aufforderung, sich an die in den letzten Trainings erarbeiteten taktischen und spielerischen Vorgaben zu halten, halfen nichts mehr. Schlussendlich endete dieses Spiel mit einer 3:10 Niederlage gegen Heimteam aus Brugg.
Die Trainer fanden nach dem Spiel deutliche Worte und richteten den Fokus schnell auf das zweite Spiel des Tages, schliesslich hatten die Spieler die Möglichkeit, gegen den UHC Lenzburg das vorangegangene Spiel schnell vergessen zu machen.
In einem Umkämpften ersten Spielabschnitt konnten die Fricktaler eine 0:1 Rücklage in einen Eintorevorsprung kehren und durften somit zum ersten Mal in dieser Saison mit einer Führung in die Pause gehen. Obwohl diesmal Jeder für Jeden kämpfte, gerieten die Fricktaler in der zweiten Hälfte aber schnell wieder mit 2:4 Toren in Rücklage. Unter anderem wegen eines nicht gegebenen «Wembley-Tores» blieb dieses Resultat bis kurz vor Schluss bestehen und auch unzählige Angriffsversuche brachten nicht den dringendst benötigten Anschlusstreffer. Die Matchuhr zeigte bereits Minute 19:55 als sich Ruben Stritt ein Herz fasste und fünf Sekunden vor Spielende endlich den Anschlusstreffer zum 3:4 realisierte: Zu spät, dachten sich wohl alle. Doch was sich danach abspielte, übertrifft wahrscheinlich auch die kühnsten Träume eines jeden Anwesenden. Das letzte Bully ging zwar verloren, doch die drei heranstürmenden Fricktaler schafften es tatsächlich irgendwie, den Ball zeitgleich mit der Schlusssirene in das Lenzburger Tor zu drücken.
Der erste Punkt war also Tatsache und das Team belohnte sich somit für den unermüdlichen Einsatz. Die spektakuläre Art und Weise dieses Unentschiedens wird sowohl den Trainer als auch Spieler noch lange in Erinnerung bleiben.
Foto: Andreas Lütold