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Von Barbara Martens, „Die Vigilanten“, Rheinfelden

Mit Entsetzen musste ich lesen, dass wie gehabt bei der grenzüberschreitenden Silvesterfeier das grosse Feuerwerk über dem Rhein eingeplant ist.

Ich möchte nur kurz ein Factum aus meinem Leserbrief anfangs 2019 über den Irrsinn dieser Feuerwerke zitieren: Die Feinstaubbelastung in der Silvesternacht durch Feuerwerke wird um das bis zu 30-fache des Erlaubten überschritten, was einem Feinstaub-Ausstoss von ca. 15% des jährlichen Autoverkehrs entspricht, und dieses wird während nur drei Stunden produziert.

Wieso wird die letztjährige imposante Lasershow im Nachthimmel nicht ausgebaut und erweitert? Wieso verfallen beide Rheinfelden in die überholte, veraltete Rolle zurück, dass an Silvester zwingend geballert werden muss? Wieso wird Nachhaltigkeit z.B. bezüglich Müllvermeidung und Recycling nur von uns Bewohner/-innen eingefordert und stattdessen von Seiten der Obrigkeit das Vollmüllen des Vater Rhein, des Inselis und der Luft in dieser Nacht genehmigt?

Es ist und bleibt ein Irrsinn, uns „Wasser zu predigen und selbst Wein zu verschleudern“ statt zukunftsweisende und nachhaltige Alternativen zu verfolgen.

 

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