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Von Tanja Uehlinger, Rheinfelden

Anfang Dezember wird bei der Gemeindeversammlung im Bahnhofsaal unter anderem für oder gegen den Bau einer Dreifachturnhalle im Engerfeld abgestimmt.
Als sparsame SVP-lerin hat mich zuerst die Summe von 14,8 Mio. Franken etwas erschreckt und dass der Gewinner dieser Ausschreibung auch eines der teureren Projekte vorgelegt hat, schreit nicht sogleich nach Zugabe. Aber als an der Parteiversammlung der SVP dieses Bauvorhaben durch Stadtrat Walter Jucker genauer vorgestellt wurde, schlug mein grosses Vereinsherz dann doch Purzelbäume.
Abgesehen davon, dass sich der geplante Bau optisch wirklich sehen lassen kann, ist er auch optimal an die bereits bestehenden Hallen angepasst. Die Unterteilung in den Unterstock, in welchem die Spielfelder sowie Kabinen und ein Gymnastikraum untergebracht sind, sowie das Erdgeschoss mit Mehrzweckraum plus Tribüne dafür sorgen, dass die Zuschauer hautnah am Geschehen dabei, aber dennoch von den Sportlern getrennt sind. Ein wunderbares Konzept. Gerade wenn ich an die Fussballturniere der Junioren aus der Nordwestschweiz denke, würde dieser Bau eine Durchführung ungemein erleichtern und sicherlich auch mehr Zuschauer in die Hallen locken.
Es ist vor allem wichtig zu wissen, dass diese Turnhalle nicht nur von den Schülern im Engerfeld genutzt wird. Nebst ihnen sind auch etliche Vereine in unserem Ort darauf angewiesen. Der FC Rheinfelden, welcher durch die stetig wachsende Bevölkerung immer mehr Zuwachs vor allem im Juniorenbereich erhält, muss aktuell rund 25 Aktiv- und Juniorenmannschaften über die kalten Monate in Hallen unterbringen können. Zudem bietet diese weitere sportliche Unterkunft auch willigen Unihockeyspielern, welche in Kaiseraugst aufgrund des kleinen Vereins keinen Anschluss finden, die Möglichkeit, dennoch ihrem Hobby frönen zu können.
Der neue Belag, welcher in die Dreifachturnhalle käme, wäre zudem auch für die Basketball- und Handballmannschaften, welche zum Teil auch wegen des Platzmangels nach Magden und Möhlin ausweichen müssen, ein enormer Vorteil, da die Rutschgefahr um einiges gemindert werden kann.
Nicht zuletzt könnten wir mit diesem erweiterten Angebot auch ein kleines bisschen dazu beitragen, dass die kürzlich erschienene Statistik, dass sich Kinder leider immer weniger bewegen, wieder eine andere Richtung einschlägt.
Mag das anstehende Projekt zwar eine grosse Summe verschlingen, es ist dennoch eine sinnvolle Investition in die Zukunft von Rheinfelden. Das Wachstum in unserem Städtli wird auch weiterhin stattfinden und mit ihm muss auch die Infrastruktur mitziehen.
Aus diesem Grund bitte ich alle Teilnehmer an der Gemeindeversammlung: Habt ein Herz für Kinder und Sportler und sagt Ja zu dieser Dreifachturnhalle.

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