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Von Anna Maria Schweizer, Eiken

Nach dem Öffnen des Couverts mit den Abstimmungsvorlagen sind zwei Namen aufgeführt, welche für den Gemeinderat in Eiken kandidieren. Meine spontanen Gedanken: Schön, es haben sich zwei Personen gemeldet, die in den Gemeinderat wollen. Wer sind diese Personen die hinter den beiden Namen stehen? Wie ist ihr gegenwärtiger Familienstand, was machen sie beruflich, welche Aus-, und Weiterbildung haben sie, wo trifft man sie in der Freizeit oder beim Hobby? Wo liegen ihre Stärken, ihre Interessen, was liegt ihnen am Herzen für eine Wahl für die Exekutive von Eiken?
Ausser der Adresse und dem Jahrgang erfährt man in den Unterlagen nichts. Auch ein Foto habe ich vermisst. Ich frage mich, haben die Stimmbürger/innen von Eiken kein Anrecht, zu wissen, wer unsere Gemeinde in den nächsten vier Jahren als Gemeinderat leiten wird (Stand elf Tage vor der Abstimmung)? In der Vergangenheit haben Nachbarn, Vereinskollegen/innen oder Parteien sich für die fähige Peron mit einem Leserbrief oder einem Flugblatt bei der Kandidatur stark gemacht und positiv unterstützt. Geht unser Datenschutz schon so weit, dass man die Kandidierenden nicht mehr vorstellen darf? Oder ist die Taktik bewusst, dass wir die Katze im Sack kaufen (wählen) müssen?

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