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Von Franz Meier, Stein

Stein steht in den nächsten Jahren vor grossen Aufgaben und Veränderungen. Die vorgesehene Schaffung von zusätzlichen 5 000 bis 10'000 Arbeitsplätzen im Sisslerfeld wird für Stein einiges mehr verändern als alles, was wir in den letzten Jahrzehnten erlebt haben. Es wird neuer Wohn- und Schulraum geschaffen werden müssen – und es wird vermutlich ein ganz neues Wohnquartier entstehen. Und für den zusätzlichen Verkehr – insbesondere auch den Schwer- und den Grenzgängerverkehr – muss nach verkraftbaren Lösungen gesucht werden. Zudem wird voraussichtlich in nächster Zukunft auch die Kantonsschule nach Stein kommen – und weitere Aufgabenstellungen bringen.
Beat Käser hat in den vergangenen vier Jahren keinen bemerkenswerten Leistungsausweis erbracht. Das Projekt Aufwertung des Rheinuferwegs hat zwar viel gekostet, für die meisten Steiner aber kaum etwas gebracht. Es ist auch nicht gelungen, ein gutes Konzept für die Velowege zu realisieren – und das nicht etwa wegen des verunglückten Projekts zur Umgestaltung der Rheinbrückstrasse. Das total falsch angegangene Projekt «Rheinbrückstrasse» hat sogar zu einer regelrechten Verärgerung bei Anwohnenden geführt – und deswegen eine konstruktive Lösung dann verunmöglicht.
Wir benötigen in den nächsten Jahren deshalb einen Gemeindeammann, der das Wohl aller im Auge behält, fähig ist zuzuhören und die Anliegen der Steiner zur Kenntnis zu nehmen – um dann mehrheitsfähige Lösungen vorzuschlagen. «Gouverner c’est prévoir» – sagen die Romands, was mit «Regieren heisst voraussehen» übersetzt werden kann. Daran hat es in Stein in den letzten vier Jahren wirklich gehapert.

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