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Ratgeber

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick, www.ruetschi-ag.ch

Bergen Aktien keine Risiken mehr?
Aktien galten in der Vergangenheit als Risikoanlage. Grosses, zukünftiges Renditepotential musste sich durch hohe und manchmal schmerzende Kursschwankungen «erkauft» werden. Wegen dem immensen Anlagenotstand scheint das immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Gute Aktien bekommen immer mehr den Status eines Obligationenersatzes. Sind sie das wirklich? Soll ich auslaufende Obligationen in Qualitätsaktien umschichten? Auch wenn nichts darauf hindeutet: Jede Hausse ist einmal zu Ende gegangen und oftmals hat man erst später gewusst, weshalb der Wind gedreht hat. Kurz- und mittelfristig konnte man schon x-fach beobachten, dass Herdentriebe Trends nach oben oder unten noch für eine längere Zeit verstärkt und am Leben gehalten haben. Längerfristig spielen aber vor allem die zukünftigen Gewinne der Firmen eine Rolle für den Aktienpreis. Können die Gewinne nicht weiterhin massiv gesteigert werden, kommt früher oder später die Ernüchterung. Da nützen auch Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe nur temporär etwas. Nein, sie sind meist sogar kontraproduktiv, werden doch Firmenmittel dazu verwendet, oft überteuerte eigene Aktien zurückzukaufen. Wann der Aktientrend kehrt, weiss niemand genau. Jetzt aber alle bewährten Grundsätze der Vergangenheit über den Haufen zu werfen, ist aus meiner Sicht falsch. Gier und Panik liegen viel näher, als man denkt. Die meisten Aktien sind kaum als Obligationenersatz geeignet. Das Gleiche gilt für sehr viele strukturierte Produkte.

Schweizer Franken stark
In den letzten Tagen gewinnt der Schweizer Franken wieder recht stark gegenüber vielen anderen Währungen an Boden. Vor allem der US-Dollar war etwas unter Druck. Das wahrscheinlich aus der Angst, die US-Zinsen könnten noch mehr fallen. Ein stärkerer Franken deutet oft auf aufkommende Krisen hin. Das passt aber nicht zum aktuellen Aktienmarkt.

Immobiliennachfrage stagniert
In unserem Gebiet ist die Nachfrage nach Immobilien am Stagnieren und es wird ruhiger am Markt. Das ist aber nach einer so lange anhaltenden starken Dynamik auch nicht verwunderlich. Ich sehe aber vermehrt Objekte auf dem Markt, welche mit massiv überhöhten Preisvorstellungen angeboten werden. Wenn man so etwas kauft, muss man schon einen sehr, sehr langen Anlagehorizont haben, sonst nützen auch die sehr tiefen Zinsen nichts.

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Dipl. iur. Kristina Borisow, juristische Mitarbeiterin
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
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Getrübte Ferienstimmung
Sommerzeit ist Ferienzeit. Umso ärgerlicher ist es, wenn die sehnsüchtig erwartete Pauschalreise, die man aus Vertrauen bei einem Reiseveranstalter gebucht hat, nicht so verläuft wie man es sich versprochen hat. Baustellenlärm, stark verschmutzte Zimmer oder Ungeziefer können die Ferienstimmung trüben. Wichtig zu wissen, dass man sich wehren kann.
Gemäss dem Pauschalreisegesetz sind Reiseveranstalter für die Leistungen haftbar, die sie zugesichert haben. Wenn Ihre Pauschalreise nicht dem entspricht, was Sie gebucht haben, können Sie eine Teilrückerstattung des Reisepreises verlangen. Kleine Mängel können nicht beanstandet werden. Der Mangel muss erheblich sein. Massgeblich ist, dass man sich bereits vor Ort und umgehend beim Reiseleiter und beim Hotel beschwert. Schwerwiegende Mängel sollten gleichzeitig mit der Bemängelung vor Ort dem Reiseveranstalter zuhause kommuniziert werden. Dem Veranstalter ist Zeit einzuräumen, um den Mangel zu beheben – je nach Reisedauer beträgt die Frist ein bis zwei Tage.
Falls eine mündliche Reklamation nicht hilft, sollte man den Mangel schriftlich festhalten und vom Reiseleiter oder Hotel vor Ort unterschreiben lassen. Damit sichern Sie die Beweise für Ihre Beschwerde.
Werden die Mängel nicht innerhalb nützlicher Frist behoben, ist es angebracht, selbst tätig zu werden. Wichtig ist, dass alle Quittungen für Mehrkosten aufbewahrt werden. Für allfällige Mehrkosten kann Schadenersatz geltend gemacht werden. Eine Genugtuung hingegen nicht. Alternativ kann man mit dem Mangel leben und mit Hilfe der Beweise nachträglich eine Preisminderung verlangen. Dokumentieren Sie nicht behobene Mängel auch mittels Fotos und Videos, und notieren Sie sich die Kontaktdaten allfälliger Zeugen. In besonders schwerwiegenden und unzumutbaren Fällen, können Sie auf Kosten des Veranstalters heimreisen. Eine Genugtuung, also eine Entschädigung für Ärger und Stress, ist in der Schweizer Gesetzespraxis praktisch nicht durchsetzbar. Falls Sie sich während der Reise noch nicht an den Reiseveranstalter gewendet haben, sollten Sie das sofort nach der Rückkehr schriftlich nachholen. Dabei müssen alle Mängel detailliert beschrieben und Kopien des Beweismaterials beigelegt werden. Klare Richtlinien, wie hoch die Wiedergutmachung sein soll, gibt es nicht, aber Anhaltspunkte. Diese sind in der so genannten Frankfurter Tabelle festgelegt. Sie ist zwar für Deutschland formuliert, findet aber auch hierzulande Anwendung. Falls sich keine Einigung mit dem Reiseveranstalter findet, kann man sich kostenlos an den Ombudsmann der Schweizer Reisebranche wenden. Ein Gerichtsverfahren ist aufgrund der damit verbundenen Kosten nur sinnvoll, wenn es um viel Geld geht und die Beweise niet- und nagelfest sind.

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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
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Gedankenexperiment Aktienmarkt
Versetzen wir uns gedanklich zwei Jahre zurück. Es ist der 31. Mai 2017. Der SMI steht knapp über 9000 Punkten, der SP500 bei 2412. Wie immer stellt sich die Frage: Wie geht es weiter an den Börsen?
Wenn wir zu diesem Zeitpunkt bereits gewusst hätten, was Wirtschaft und Politik in den nächsten zwei Jahren brächten, hätten wir dies in Anlageerfolge ummünzen können?

Geldpolitik
Wir wüssten, die FED strafft zuerst die Geldpolitik bis Ende 2018, dann signalisiert sie eine Kehrtwende zu allenfalls wieder sinkenden Zinsen. Die Konsumentenpreisinflation bleibt im angestrebten Bereich von 2%. Die EZB kommt auch in dieser Zeit nicht weg von ihrer ultraexpansiven Geldpolitik. Draghi würde der erste EZB-Präsident sein, der in seiner Regentschaft die Zinsen nie anhebt.

Politik
Die Diskussionen um den Brexit drehen sich im Kreis. Es findet sich bis zum ursprünglich geplanten Brexit-Datum kein Kompromiss, den beide Seiten mittragen. Es gibt eine nochmalige Verlängerung, das Risiko eines harten Brexits nimmt zu. Zumindest die Unsicherheit, wie es weitergeht zwischen EU und UK, dauert länger als anfänglich geplant.
US-Präsident Trump tritt in der Aussen- und Wirtschaftspolitik zunehmend fordernd auf. Zwar stellt er einige Forderungen wie höhere Zölle auf europäische Autos vorerst zurück, andere Zollmassnahmen setzt er aber in Kraft. Anfänglich geht es um Zollerhöhungen für Solarpanels, es folgen höhere Zölle für Stahl und Aluminium. Wie erwartet folgen Gegenmassnahmen von EU, China etc. Insbesondere mit China gehen die USA forsch um. Trotz mehrmaliger Ankündigung über angeblich konstruktive Gespräche eskaliert der Streit. Ein Verhandlungsabschluss wird mehrfach verschoben, die Zollschraube dreht immer weiter.
Auch an sich nicht verknüpfte Dinge wie die bislang unbewiesenen Spionagevorwürfe an Huawei werden bewusst als Druckmittel eingesetzt. Die USA üben auch Druck aus auf Europa, keine Aufträge mehr an Huawei zu vergeben.

Wirtschaft
Kein Wunder gehen die globalen Handelsvolumen zurück. Dies ist zum Glück bislang nicht deutlich in den Gewinnzahlen der Unternehmen zu sehen. Immerhin hat die Trump’sche Steuerreform zu einem deutlichen Anstieg der Gewinne der US-Firmen im Jahr 2018 geführt.
Dieser Anstieg stagniert nun allerdings, die Gewinne dürften auf Jahresbasis sogar etwas abnehmen im 2. und 3. Quartal von 2019. Die Firmen bleiben zuversichtlich, jedenfalls bleiben die Rückkaufprogramme der eigenen Aktien auf Rekordniveau. Gleichzeitig weiss der informierte Investor, dass hohe Aktienrückkäufe weder zu Zeiten der Internetbubbles noch in der Finanzkrise etwas genützt haben und viele Firmen mit Aktienrückkäufen Geld vernichtet haben.

Wo hätten Sie die Aktienmärkte erwartet?
Zurück zur wesentlichen Frage in unserem Gedankenexperiment: Hätten Sie damals vor zwei Jahren die Aktienmärkte auf zwei Jahre später (also heute) höher oder tiefer erwartet mit diesem (heutigen) Wissen?

Zurück zur Gegenwart
Zum Vergleich: der SMI steht per heute 31. Mai 2019 etwas über 9500, der SP500 bei gut 2750. In der Zwischenzeit wurden zudem die Dividenden von zwei Jahren ausbezahlt.

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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Ratgeberreihe Kinder: Kinderkrankheiten 8 Windpocken
Windpocken, lateinisch Varizellen, sind eine hochansteckende Virus-Erkrankung. Andere umgangssprachliche Bezeichnungen sind: Wasserpocken, Spitze Blattern, Wilde Blattern. Der Name Windpocken sagt schon aus wie schnell die Krankheit übertragen wird. (Die Viren können tatsächlich über einige Meter in der Luft übertragen werden!) Normalerweise erkranken die Kinder im Vorschulalter besonders im Winter und Frühjahr. Sie bleiben dann ein Leben lang immun, es gibt seltene Fälle von Zweitinfektionen. Mehr als 90% aller Jugendlichen sind bis zum 14. Lebensjahr infiziert worden. Bei Erwachsenen und abwehrgeschwächten Menschen und auch bei (nicht vorgängig erkrankten) Schwangeren kann die Erkrankung in einer höheren Rate zu Komplikationen führen. Deshalb gibt es eine Empfehlung des BAG, Jugendliche ab 11-15 Jahren dagegen zu impfen.
Ursache:
Der Auslöser ist das humane Herpesvirus 3 (HHV-3). Der einzige Wirt (Reservoir) ist der Mensch. Bei der erwachsenen Bevölkerung in Mitteleuropa sind bei 93-96% Antikörper nachweisbar, d.h. eigentlich haben fast alle diese Erkrankung einmal durchgemacht. Nach der Infektion verbleibt stets lebenslang ein Teil des Virus in den Nervenzellen im Rückenmark oder im Hirn. Diese lösen dann die unangenehme Gürtelrose aus.
Symptome:
Nach einer Inkubationszeit von 10 bis 21 (meist 14 bis 17) Tagen treten als erste Symptome leichtes und kurz anhaltendes Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf. Am nächsten Tag bilden sich im Bereich des Rumpfes und des Gesichtes die Linsen-grossen roten Flecken. Diese entwickeln sich zu Knötchen und dann zu mit «Wasser» gefüllten Bläschen. Der Juckreiz kommt je nach dem zu unterschiedlichen Zeiten und in individueller Ausprägung vor. Es können alle Regionen des Körpers betroffen sein: der behaarte Kopf, Schleimhäute im Mund, Nase, Augen, Genitalien oder After. Da alle Erscheinungsformen: rote Flecken, gefüllte Bläschen, Krusten gleichzeitig auftreten können, ist die Krankheit in diesem Stadium leicht erkennbar. Der Krankheitsverlauf ist meist gutartig und dauert in der Regel 3 bis 5 Tage an. Wenn nicht gekratzt wird, fallen die Krusten meist ohne Narbenbildung ab.
Komplikationen:
Bei Kindern eigentlich keine. Bei Erwachsenen hingegen sind folgende Komplikationen möglich und gefürchtet:
- eine Hirnhautentzündung (Test: das Kinn kann nicht mehr schmerzfrei auf die Brust gesenkt werden);
- Lungenentzündungen (Atembeschwerden oder Auswurf);
- Magen-Darm-Komplikationen sind an einem aufgeblähten Bauch und an starken Bauchschmerzen erkennbar;
- Schwangerschaft: Das Virus kann während der ganzen Schwangerschaft über den Mutterkuchen in das Kind gelangen. Wobei das nur bei einem Viertel der Erkrankten passiert. Und auch nur ein Bruchteil dieser Fälle macht Schäden beim Kind oder Komplikationen bei der Mutter. Das sind dann nur bei 1-2% aller Windpockenerkrankungen in der Schwangerschaft. Europaweit waren das seit 1947 nur 112 Fälle. (Das sind wenige, aber wen es erwischt, hat es zu 100%) Darum sollten alle Jugendliche, vor allem die jungen Frauen, die Krankheit durchgemacht haben oder sich impfen lassen.
Therapie:
Wie bereits angedeutet, werden nur die Symptome gemildert: gegen den Juckreiz kühle und feuchte Kompressen und /oder adstringierende Emulsionen; (die Fingernägel des Kindes kurz halten, dass weniger Kratzspuren bleiben und keine zusätzlichen Infektionen durch die Verletzung entstehen,) gegen das Fieber Paracetamol oder Ibuprofen in den geeigneten Dosierungen. Aspirin-haltige Medikamente dürfen NICHT gegeben werden, sie können zu einem schweren Krankheitsbild (Reye-Syndrom) führen!
Dauer der Ansteckfähigkeit, Isolierung:
Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt zwischen 8 und 28 Tagen. Die Kinder können wieder in die Schule / Kindergarten, wenn das letzte Bläschen verkrustet und ausgetrocknet ist und keine neuen Hautausschläge mehr auftreten.
Vorbeugung:
Es gibt eine Impfung. Auch eine Kombinationsimpfung die gleichzeitig vor Röteln, Masern, Mumps und Windpocken schützt.
Gürtelrose als Zweiterkrankung:
Jeder 4. oder mindestens jeder 5. ehemals Windpocken-Erkrankte macht in seinem weiteren Leben eine Gürtelrose (Herpes Zoster) durch. Normalerweise erst ab 50 Jahren. Bei einem geschwächten Immunsystem (auch durch Stress bedingt), können die im Körper verbliebenen Virenpartikel reaktiviert werden und im Verbreitungsgebiet der betroffenen Nerven den typischen Bläschen-Ausschlag machen. Diese Patienten können Andere (meist als Grosseltern ihre Enkel) mit Windpocken anstecken.
Die hier möglichen Komplikationen insbesondere bei Augeninfektionen können schwerwiegend sein. (Ohne Behandlung besteht das Risiko einer Erblindung).
Ausserdem können Wochen und Monate nach einer Gürtelrose chronische Schmerzen auftreten. Es gibt eine sehr teure Impfung gegen die Gürtelrose, die nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Eine gute Beratung durch einen Spezialisten für Immunologie sollte dafür vorgängig erfolgen.

Lassen Sie sich von uns beraten: vinzenz apotheke – eine quelle der gesundheit

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148
5080 Laufenburg
Tel. 062 874 00 16

Natürliche Verhütung und Familienplanung
Frauen können durchaus 40 Jahre ihres Lebens in der fruchtbaren Phase sein. Das bedeutet eine enorm lange Phase, in der die Verhütung ein Thema ist. Jede Verhütungsmethode hat ihre Vor- und Nachteile. Es geht darum, die passende für die jeweilige Lebenssitua­tion zu finden. Die ganz persönlichen Wünsche, die körperliche Verfassung der Frau und gesundheitlichen Risikofaktoren spielen dabei eine Rolle.
Öfters habe ich Paare bei mir, die seit Beginn ihrer Beziehung hormonell (Pille, Minipille, Hormonspirale, Hormonstäbchen, Hormonring, Dreimonatsspritze) oder mit Kupfer (Kuperspirale, Kupferkette, Kupfer­per-lenball) verhüten. Dazumal war es für sie die einfachste Lösung. Mit den Jahren hat sich ihre Situation jedoch verändert, ihre Beziehung ist stabil, allenfalls möchten sie später mal eine Familie gründen. Für diese Paare sowie auch für Paare, welche die Familienplanung bereits abgeschlossen haben, macht es Sinn, über die natürliche Empfängnisverhütung nachzudenken.
Vorteile der natürlichen Verhütungsmethode:
• Es wird in keinster Weise auf den Körper der Frau eingewirkt, weder hormonell noch durch Kupfer-Ionen. Der Zyklus geschieht ganz natürlich, die monatliche Blutung findet statt. Es sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.
• Die Frau lernt den weiblichen Körper auf ganz neue Art kennen und die Zusammenhänge Zyklus - Lust - Fruchtbarkeit - Befindlichkeit besser verstehen. Der Partner wird von Anfang an miteinbezogen, anders als bei hormonellen Verhütungsmitteln, wo er sich darauf verlassen muss, dass frau sicher verhütet.
• Es gibt viele Tage, an denen gar nicht verhütet werden muss, was viele Paare sehr schätzen.
• Wenn ein (erneuter) Kinderwunsch aufkommt, muss nichts umgestellt oder abgesetzt werden.
• Der Pearl-Index liegt nach aktuellem Stand bei 0,4 bei optimaler Aufklärung und Anwendung, schneidet sogar besser ab, als die Kupferspirale.
• Die Methode ist zudem im Vergleich sehr kostengünstig (sie brauchen dazu nur ein Thermometer) und schont die Gewässer (Östrogenbelastung).
Wie funktioniert das nun?
Bei der symptothermalen Methode geht es darum, den Körper zu beobachten und so die fruchtbaren Tage zu ermitteln. Es werden zwei Parameter täglich beobachtet und in vorgedruckte Tabellen eingefügt: Basaltemperatur und Vaginalschleim. Durch Veränderungen der Temperatur und des Schleims kann der Tag des Eisprungs und somit die Mitte der fruchtbaren Zeit ermittelt werden. Die Eizelle kann jedoch 24 Stunden lang befruchtbar bleiben, aber auch die Spermien können bis zu 6 Tage (!) überleben. Daraus ergibt sich eine fruchtbare Phase, die je nach Frau und Zyklus 7 bis 9 Tage dauern kann. An diesen Tagen wird mit Kondom, Femidom oder Diaphragma fachgerecht verhütet. An den unfruchtbaren Tagen, welche den Grossteil des Zyklus ausmachen, muss nicht verhütet werden.
Die Methode zu erlernen und anzuwenden ist sehr einfach, braucht am Anfang aber etwas Übung. Klassische Fehler entstehen durch mangelnde Information und falsche Vorstellungen, die sich hartnäckig halten. Hier die drei häufigsten Annahmen, durch welche schon manches Kind entstanden ist: Der Eisprung sei grundsätzlich in der Zyklusmitte zu finden. Die fruchtbaren Tage beschränkten sich auf die drei Tage rund um den Eisprung. Während der Menstruation sei frau nicht fruchtbar.
Lassen Sie sich fundiert und individuell beraten.
Und nun wünsche ich viel Freude, ist sie doch das Wichtigste an der Sache...

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick, www.ruetschi-ag.ch

Korrektur der Korrektur
Rund 15 Prozent in zweieinhalb Monaten runter und dann knapp zwei Monate später wieder auf Rekordständen. Wer hätte das gedacht? Die Liquidität bestimmt weiterhin das Marktgeschehen. War noch im letzten Spätherbst die Hauptangst die steigenden Zinsen und ein eskalierender Handelskrieg, scheint das alles nun wieder ganz anders zu sein.
Die Zinsen sind tiefer als vor einem Jahr und all die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten scheinen vergessen zu sein. Wie lange das so weiter gehen kann? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Das Gewinnpotenzial im Verhältnis zum Risiko, welches man eingeht, war auch schon viel besser und ich bleibe zurückhaltend.

Goldminentitel teilweise günstig
Ich gehöre nicht zu den bekennenden Goldfans, die nach dieser langen expansiven Geldschwemme eine massive Goldpreiserhöhung sehen und den Tod des ganzen «Papiergeldes» vorhersagen. Im kleinen Rahmen Edelmetall zu halten, scheint mir aber gar nicht so abwegig. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass viele Goldminentitel recht günstig bewertet sind. Einzeltitel sind aber recht schwierig zu beurteilen. Deshalb empfehle ich in diesem Bereich einen breitdiversifizierten Goldminenfonds (als Beispiel den VanEck Goldminen ETF – Kürzel GDX). Diese sind oft liquide und gut handelbar. Zudem sind die Kosten vernünftig und sie bilden einen breiteren Index nach.

Minuszins: Die Hemmschwelle sinkt
Die Schwelle, bei der Banken ihren Kunden Minuszins verrechnen, kommt ins Rutschen. Waren es bei vielen Banken bis vor kurzem noch 5 Millionen lese ich nun von Schwellen zwischen 2 und 3 Millionen. Die Minuszinsen über diesen Beträgen bewegen sich zwischen 0,8 und 1 %. Erschreckend und beängstigend. Tiefere Limiten verleiten zu «Zwangsinvestitionen». Ob das längerfristig dann nicht neue Probleme schafft? Müssen Pensionskassen bald ihre Kontoguthaben vom Konto abheben und ihre Gelder in Tresoren lagern? Das kann ja kaum das Ziel sein. Auch Verwerfungen in anderen Anlageklassen (Immobilien, Kunst usw.) kann ja auch kaum das Ziel sein. Die Grenze ist kritisch zu verfolgen.

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Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Gartenflora und Hautflora
Sie fragen sich nun vielleicht: Was hat denn die Gartenflora mit der Hautflora zu tun?
Lassen Sie mich im Garten beginnen: Die Erde ist nur sehr ungern unbedeckt. Nach dem Umspaten im Garten wachsen auf den offenen Stellen sehr schnell schon Ackerbeikräuter, deren Samen in der Erde geschlummert haben. Sie bedecken die Erde und schützen den Boden so vor Verwitterung. Zu Gärtners Leidwesen wächst meist nicht das Gemüse am schnellsten.
Die effektivste Methode, das Ackerbeikraut (das dann eben zum «Unkraut» geworden ist) in Schach zu halten, ist ein Abdecken der kahlen Erde. Das geht am besten mittels einer Gründüngung, beispielsweise mit Phacelia, Inkarnatklee oder Senfsaat, durch Mulchen (eine dichte Decke aus Blättern, feinem Häcksel, Grünschnitt, Stroh) oder man deckt die Erde mit Folien oder Matten. Jäten ist selbstverständlich auch eine altbewährte Methode, nur wird man dabei nie fertig, denn wo die Erde wieder kahl liegt, ist das Beikraut immer schneller.
Bezeichnenderweise nennen wir den Erdenbewuchs genauso wie unseren Hautbewuchs «Flora». Und hier wechsle ich das Terrain, denn auf unserer Haut verhält es sich sehr ähnlich wie im Garten: Die Haut ist bedeckt mit allerlei Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen, die friedlich zusammen leben. Die Flora auf einer gesunden Haut ist geschlossen. Die Mikroorganismen erzeugen Stoffwechselprodukte, welche für die Eigenschaften der Haut günstig sind und den pH-Wert stabilisieren. Dieses sogenannte «Mikrobiom» trägt wesentlich dazu bei, die Haut und den gesamten Organismus vor eindringenden Krankheitserregern zu schützen.
Wenn nun die Besiedelung durch zu häufiges Waschen mit Seifen, Anwendung von Desinfektionsmitteln oder nach gewissen Antibiotika gestört ist, also die Flora von Haut und Schleimhäuten offene Stellen aufweist, geschieht etwas Ähnliches wie im Garten: Die Aggressiveren nehmen die freien Plätze ein. Beispielsweise Pilze, die natürlich auf der Haut vorkommen, vermehren sich schnell, vergrössern ihr Revier und verursachen eine sogenannte «Pilzinfektion», es juckt stark und das Hautbild ist verändert. Symptome können auftreten beispielsweise im Magen-Darm-
Trakt (empfindliche Schleimhäute, Durchfälle, Blähungen), Vulva und Vagina (jucken, Vaginalschleim ist vermehrt und riecht nach Hefe), Blase (Blasenentzündung) oder auf der Haut (Ekzeme).
Nach diesen Ausführungen versteht es sich, dass die Massnahme der Wahl nicht ein erneutes Bekämpfen der Flora sein kann. Bekämpfen wir mit anti-mykotischen, also pilzwidrigen Mitteln, so hat dies sehr oft Rezidive zur Folge, die Beschwerden kehren nach kurzer Zeit wieder.
Der Symptome auslösende Keim ist also nicht primär böse, sondern angelt sich einfach schneller den freien Platz. Also muss man ihm den Platz streitig machen. Bei einer «Pilzinfektion» wird also die Flora mittels Bakterien aufgebaut und der pH-Wert so verändert, dass sich die Pilze nicht weiter entfalten können. Zusätzlich ist es je nach Beschwerdebild sinnvoll, die Ernährung umzustellen und die Haut mit Ölen zu pflegen. Ähnlich geht man vor bei bakteriellen Infektionen.
Die am einfachsten zu beschaffenden hautfreundlichen Bakterien zur Besiedelung der Schleimhäute sind die Milchsäurebakterien. Sie sind enthalten in Sauerkraut, milchsauer eingemachtem Gemüse und Joghurt. Die Milchsäurebakterien schliessen vorübergehend die nicht besiedelten Stellen und setzen den pH-Wert der Haut herunter, damit sich diese Keime auch wohl fühlen.
Nun wünsche ich gute Besiedelung für Haut und Garten.

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lic. iur. Serap Hänggi, CAS Forensics
Rechtsberaterin
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Zivilforderungen im Strafverfahren
Mit Zivilansprüchen in einem Strafverfahren sind Schadenersatz und Genugtuung gemeint. Das heisst die Strafuntersuchungsbehörden geben Ihnen die Möglichkeit, den ungedeckten Schaden, den Sie durch eine Straftat zu Ihrem Nachteil erlitten haben, im Strafverfahren geltend zu machen. Eine durch eine Straftat geschädigte Person kann also im Rahmen des Strafverfahrens zivilrechtliche Ansprüche (Genugtuung und Schadensersatz) gegen den Täter geltend machen, die als Folge der Straftat entstanden sind. Dies ist die sog. Adhäsionsklage (lateinisch adhaesio, «das Anhaften»). Wie schon der Begriff Adhäsionsprozess besagt, wird dabei dem Strafprozess ein sich auf den gleichen Sachverhalt beziehender Zivilprozess quasi angehängt. Der Grundgedanke dabei ist, dass in der gleichen Angelegenheit nicht zwei Prozesse geführt werden müssen und deshalb die Möglichkeit besteht, Zivilforderungen im Strafverfahren mitzubehandeln. Vermieden werden sollen dadurch einander widersprechende Urteile sowie die doppelte Belastung zweier Verfahren für die geschädigte Person.
Somit stellt das Adhäsionsverfahren für die von der Straftat betroffene Person eine im Vergleich zum ordentlichen Zivilverfahren einfachere Variante dar, rasch und günstig zu einem vollstreckbaren Titel gegen den Täter zu gelangen, da die Prozesskosten eines solchen Verfahrens nicht vorgeschossen werden müssen und auch der Sachverhalt vom Gericht von Amtes wegen festgestellt wird. Dies ist eine grundlegende Unterscheidung zum Zivilprozess, wo die jeweilige Partei letztlich den Prozess selber betreiben muss. Das heisst, dass die sog. Untersuchungsmaxime die Strafverfolgungsbehörden verpflichtet, von Amtes wegen die Beweiserhebung auf alle Tatsachen auszudehnen, die für die gerichtliche Beurteilung von Bedeutung sein können. Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang, dass die geschädigte Person einen Anspruch auf Zulassung als Klägerin im Strafprozess hat. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, den Geschädigten auf dieses Recht aufmerksam zu machen. Der Geschädigte muss hingegen ausdrücklich erklären, dass er Klägerstellung im Verfahren erhalten und sich am Strafverfahren beteiligen will.
Das mit der Strafsache befasste Gericht entscheidet über die anhängig gemachte Zivilklage, wenn es die beschuldigte Person schuldig spricht und die Zivilklage hinreichend begründet und beziffert wurde. Ein Entscheid, welcher die Forderung schützt oder abweist, ergeht auch bei einem allfälligen Freispruch, wenn der Sachverhalt spruchreif ist, das heisst die Voraussetzungen der Haftung in liquider Weise als erfüllt oder als nicht erfüllt eingestuft werden. Des Weitern kann das Gericht in Fällen, in welchen die genaue Schadenshöhe und damit die genaue Höhe der Zivilforderung zum Zeitpunkt des Urteils noch nicht oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand nachgewiesen werden kann, einen Entscheid lediglich im Grundsatz fällen, das heisst im Entscheid feststellen, dass die Voraussetzungen der Haftpflicht des Täters grundsätzlich gegeben sind und die Forderung zur Ermittlung des genauen Betrages in den Zivilprozess verweisen.
Wird die Strafverfolgung hingegen eingestellt oder nicht an Hand genommen, so werden die Zivilforderungen auf den Zivilprozessweg verwiesen. Die Privatklägerschaft hat dann in Wahrung der Rechtshängigkeit eine Frist von einem Monat, die Zivilklage neu beim zuständigen Zivilgericht anzubringen. Ansonsten geht zwar nicht der Rechtsanspruch aber die Rechtshängigkeit verloren.
Wird das Strafverfahren durch Strafbefehl der Staatsanwaltschaft abgeschlossen, erfolgt lediglich die Verweisung in den Zivilprozess. Einzig wenn die Zivilforderung vom Beschuldigten anerkannt wird, kann sie im Sinne der Vormerkung Eingang in das Dispositiv des Strafbefehls finden.

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Dr. Monika Mayer Apothekerin
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Ratgeberreihe Kinderkrankheiten: Ringelröteln

Ringelröteln oder lateinisch Erythema infectiosa ist eine Virus-Erkrankung. Sie tritt hauptsächlich bei Kindern im Alter zwischen 5 und 15 Jahren auf. Es handelt sich um eine eigentlich harmlose Erkrankung, mit mildem Beschwerdebild. Der deutsche Name kommt von der früheren, falschen Annahme, es handle sich um eine atypisch verlaufende Röteln-Erkrankung. Geschichtlich gesehen, ist diese Krankheit auch unter «fünfte Kinderkrankheit» oder unter Ohrfeigen-Krankheit bekannt. Der erste Name stammt aus England: Kinder-Ärzte haben versucht die Kinderkrankheiten mit einem Ausschlag voneinander abzugrenzen und haben sie nummeriert. Der zweite Name «beschreibt» ein Symptom. Die erkrankten Kinder haben intensiv gerötete und leicht geschwollene Wangen, oft mit einer «schmetterlings»-artigen Aussparung um den Mund.

Ursache:
Der Auslöser ist das humane (nur den Menschen befallende) Parvovirus B19 (HPV-B19). Die Ansteckung erfolgt in der Regel über Tröpfcheninfektion. Damit ist sie sehr ansteckend und befällt meist epidemieartig unsere Kinder. Diese Wellen beobachtet man vor allem in den Winter- und Frühlingsmonaten. Eine andere Möglichkeit betrifft die seltenere fäko-oral-Kontamination (verschmutzte Gegenstände oder Hände), über infiziertes Blut oder während einer Schwangerschaft kann auch das werdende Kind befallen werden. Das Virus benutzt zu seiner Vermehrung hautpsächlich Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen im Knochenmark. Damit erklärt sich auch sein Gefahrenpotenzial bei den Ungeborenen und bei immun-supprimierten Patienten. Auch Menschen mit Sichelzellen-Anämie können vermehrt Probleme während einer Erkrankung erleiden.

Symptome:
Der typische Hautausschlag beginnt meist im Gesicht (siehe oben). In den folgenden Tagen treten üblicherweise an den Schultern, Oberarmen, Oberschenkeln und Gesäss teilweise erhabene Flecken auf, die dazu neigen, zusammenzufliessen und in der Mitte zu verblassen. Dadurch entstehen charakteristische girlandenartige Muster. Diese Hauterscheinungen können wechselhaft und flüchtig sein, oder aber auch bis zu 7 Wochen andauern. Das Allgemeinbefinden ist dabei in der Regel nur wenig beeinträchtigt. Es können Fieber, Frösteln, Muskeln- und Gelenkschmerzen, Juckreiz und Erbrechen auftreten, meist in ganz milder Form.

Komplikationen:
Eigentlich keine, in der Regel muss nicht behandelt werden. Die Haut ist nach der Erkrankung trocken und sollte gut gepflegt werden (mit fettreichen Lotionen oder Ölbädern). Nur während einer Schwangerschaft kann das Virus eine Bedrohung für das werdende Kind sein. Bei einem Drittel der erkrankten Schwangeren kann es über die Plazenta die blut-bildenden Zellen des Kindes befallen und im schlimmsten Fall zerstören. Frauen mit Verdacht auf eine mögliche Erkrankung sollten das ihrer Frauenärztin/ihrem Frauenarzt mitteilen, dass er/sie über vermehrte Ultraschalluntersuchung die Entwicklung des Ungeborenen genauer verfolgt. Gegenwärtig gibt es keine Hinweise auf eine vermehrte Fehl- oder Missbildung durch das Parvovirus-B19.

Therapie:
Wie bereits geschrieben, ist eigentlich keine spezifische Therapie notwendig, je nach Situation können die Symptome durch geeignete Massnahmen vermindert werden. Bei einer vorhandenen Immunschwäche können spezielle Medikamente (Immunoglobuline) eingesetzt werden.

Dauer der Ansteckfähigkeit, Isolierung:
Die Ansteckungsgefahr ist in den ersten 4-10 Tagen nach der Infektion am grössten. Da aber ab dem Auftreten des Ausschlages keine Ansteckung mehr erfolgt, (normalerweise erkennt man daran die Erkrankung), ist ein Isolieren oder Fernhalten von Kita, Kindergarten oder Schule nicht nötig.

Vorbeugung:
Es gibt keine Impfung. Die oben angesprochenen Risiko-Gruppen müssen neben einer gründlichen Händedesinfektion Erkrankte meiden. Nach einer durchgemachten Erkrankung geht man von einer lebenslangen Immunität aus.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Fricktaler Immobilienmarkt nach wie vor gut
Der lokale Immobilienmarkt präsentiert sich nach wie vor gut. Gute Angebote werden zu erfreulichen Preisen nachgefragt. Einzig der Markt für Mietwohnungen hat sich in den letzten 1 – 2 Jahren etwas abgeschwächt. Hier wurde das Angebot in den letzten Jahren massiv ausgeweitet und die Nachfrage ist nicht im gleichen Umfang gestiegen. Die Vermarktungszeit und die Leerstände steigen etwas an.
Grosse Verwerfungen sehen wir aber bis jetzt nicht. Der Kaufbereich ist heterogen. Gesuchte Objekte in bevorzugten Gemeinden erzielen nach wie vor Spitzenpreise. In einigen Dörfern oder Quartieren ist die Nachfrage immer noch grösser als das Angebot. Wenig gesuchte Objekte haben es weiterhin schwer. Oft sind genau solche Objekte nur mit einer längeren Vermarktungsdauer und preislicher Flexibilität zu verkaufen. In der längeren Rückwärtsbetrachtung ist der Markt aber viel flüssiger geworden. Wenn es finanziell möglich ist, werden Wohnsituationen veränderten Lebensphasen angepasst. Das Verharren um jeden Preis in einem Eigenheim bis zum Tod ist heute kaum mehr eine Option. Das führt zu mehr Immobilientransaktionen und Immobilien werden im Schnitt besser handelbar. Wo lauern dann mögliche Gefahren? Einerseits bei massiv steigenden Zinsen (siehe nächster Abschnitt). Noch viel wichtiger sind aber die wirtschaftliche Lage und die Arbeitsplatzsicherheit. Kommt Angst vor einem Jobverlust auf, dann werden alle grossen Investitionen zurückgestellt und man wartet mal ab. Hier müssen wir uns im Fricktal über ein Klumpenrisiko bewusst sein. Chemie- und Pharmaindustrie haben in den letzten 60 Jahren für einen Aufschwung gesorgt und unsere Region attraktiver gemacht. Würden hier massiv Arbeitsplätze wegfallen, würde der Immobilienmarkt schnell aus dem Lot kommen. Das ist kurzfristig eher unwahrscheinlich. Trotzdem muss das Gesamtpaket für die Firmen attraktiv bleiben. Das ist eine grosse und vielseitige Herausforderung.

Hypozinsen (wieder) im Keller
Letztes Jahr erhöhte die amerikanische Zentralbank ihre Leitzinsen mehrmals und auch bei uns meinte man, die extrem tiefen Zinsen würden sich ganz langsam verabschieden. Ende Jahr kam dann wieder Unsicherheit auf und die Zinsen kamen prompt wieder unter Druck. Längere Hypotheken wurden dadurch auch wieder extrem günstig. Wie lange dies anhält? Ich wage keine Prognose mehr. Fast gratis Geld ausleihen zu können, verursacht längerfristig falsche Anreize und Fehlinvestitionen. Irgendeinmal wird das Konsequenzen haben. Wann und wie stark? Auch das kann niemand definitiv beantworten. Die Immobilienbesitzer dürfen sich freuen. Die Tiefzinsphase wird nochmals verlängert. Auch wenn es kaum mehr jemand glaubt: Auch diese Phase wird einmal vorbei sein.

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oder rufen unter 062 871 66 96 an.

Dipl. iur. Kristina Borisow, juristische Mitarbeiterin
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
Salinenstrasse 25, 4133 Pratteln, Tel. 061 823 03 03
Bahnhofstrasse 92, 5000 Aarau, Tel. 062 393 03 03
www.advokatur-trias.ch

Parkieren auf fremdem Privatgrund
Jeder Besitzer eines Parkplatzes, sei es als Grundeigentümer, Dienstbarkeitsberechtigter oder Mieter, kann sich wehren, sollte sein Parkplatz durch einen Parksünder besetzt worden sein. Denn die Polizei ist nicht befugt, in so einem Fall auf Privatgrundstücken einzugreifen. Das Abstellen von Fahrzeugen auf privatem Grund stellt ohne Einwilligung des Besitzers immer verbotene Eigenmacht dar. Selbst wenn der Eigentümer ohne Einwilligung den Parkplatz des Mieters besetzt. Der Besitzer darf in so einem Fall zur Selbsthilfe greifen. Das Gesetz verlangt ein sofortiges und verhältnismässiges Vorgehen. Unter gewissen Umständen könnte es geboten sein, den Fahrzeugführer zuerst zu kontaktieren, wenn man beispielsweise momentan selbst gar nicht auf den Parkplatz angewiesen ist und der Parksünder bekannt ist oder leicht ausfindig gemacht werden kann.
Eine Möglichkeit der Selbsthilfe ist, das Auto abschleppen zu lassen. Allerdings könnte man dann auf den Abschlepp- und Aufbewahrungskosten sitzen bleiben, da diese in erster Linie der Besitzer (als Vertragspartner der Abschleppfirma) zu tragen hat. Die Kosten können zwar im Nachhinein gegenüber dem Parksünder geltend gemacht werden, dies privat oder auf dem gerichtlichen Weg. Falls der Parksünder aber nicht bezahlt oder das Gericht entscheidet, dass der Besitzer voreilig und unverhältnismässig gehandelt hat, bleibt dieser auf den Kosten sitzen.
Keinesfalls ist zu empfehlen, den Falschparker mit dem eigenen Auto zuzuparken, sodass er nicht mehr wegfahren kann. Für dieses Verhalten riskiert man eine Strafanzeige wegen Nötigung.
Das Parken des Falschparkers auf dem Privatparkplatz stellt zivilrechtlich einen Besitzentzug des Parkplatzbesitzers dar. Wird nur einer von mehreren vorhandenen Parkplätzen des Besitzers besetzt, so handelt es sich um eine Besitzstörung. Eine Klage auf Beseitigung der Besitzstörung bzw. -entziehung ist nur zulässig, wenn der Zustand noch andauert, also nur dann, wenn sich das fremde Auto noch auf dem Parkplatz befindet. Eine Klage auf künftige Unterlassung der Besitzstörung bzw. -entziehung käme aber in Betracht, wenn ein chronischer Falschparker regelmässig den Parkplatz besetzt und ein solches Verhalten künftig auch zu erwarten ist.
Die effektivste Methode wäre jedoch präventiv für die Zukunft vorzusorgen, damit es gar nicht erst zu solch unerwünschtem Fremdparkieren auf dem eigenen Parkplatz kommt. Neben Absperrvorrichtungen wie Ketten, einem Seil oder einem Pfosten, besteht die Möglichkeit eines gerichtlichen Verbots. Das gerichtliche Verbot stellt eine Verfügung gegen die Allgemeinheit dar und bezieht sich auf ein konkretes Grundstück, künftige Besitzstörungen zu unterlassen. Der Eigentümer bzw. Dienstbarkeitsberechtigte kann ein schriftliches Gesuch mitsamt eines Grundbuchauszugs beim zuständigen Gericht einreichen und darin die bestehende oder drohende Störung dokumentieren. Die Kosten für das Verfahren und der öffentlichen Bekanntmachung muss der Gesuchsteller tragen. Mieter bzw. Pächter eines Parkplatzes können über den Eigentümer bzw. Dienstbarkeitsberechtigten das gerichtliche Verbot erlangen. Nach Bewilligung des gerichtlichen Verbots und der Anbringung einer gut sichtbaren Verbotstafel am Parkplatz kann gegen den Falschparker bei der zuständigen Behörde eine Anzeige erstattet und eine Busse von bis zu CHF 2000 erwirkt werden.
Fazit: Ein überstürztes Abschleppen des Falschparkers kann mit unangenehmen Folgen und Kosten verbunden sein. Bei chronischer Belagerung des Parkplatzes kann sich das rechtliche Vorgehen, bspw. durch ein gerichtliches Verbot, anbieten. So oder so sollte man in solchen Situationen ruhig bleiben, nichts überstürzen und nach gesundem Menschenverstand handeln.

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