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Ratgeber

Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Mikronährstoffräuber: Besser durch die Diabetes-Therapie
Zum Thema Mikronährstoffräuber und Diabetes-Therapie kommen wir in diesem Ratgeber. Diabetes mellitus ist zu einer Volkskrankheit geworden, die ungefähr ein Fünftel aller Kosten im Gesundheitssystem verursacht! Es handelt sich dabei um eine Stoffwechsel-Entgleisung des Zuckerstoffwechsels. Das metabolische Syndrom mit einer gestörten Insulinwirkung, Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten gilt als Vorstufe! Dabei spielen die Erbanlagen ebenfalls eine Rolle. Aber heute weiss man: die Hauptursache liegt im Übergewicht! Und das ergibt sich aus unserer Lebensweise, es hängt speziell von unserer täglichen Bewegung und unserer Ernährung ab!

Im Ratgeber Cholesterin-Senker wurde bereits auf die Rolle des Gewichtes hingewiesen und wie wichtig eine individuelle Lebensumstellung für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist.

Bei Diabetikern ist vor allem auf die Einnahme der Kohlehydrate zu achten! Lassen Sie sich diesbezüglich von einer Ernährungsberaterin informieren, die Ihnen helfen kann, mit einer auf Sie zugeschnittenen Ernährung zu einer individuellen Lösung zu kommen! Sie wird Ihnen auch die Wichtigkeit der Bewegung nahebringen: Bewegung bringt unseren Stoffwechsel in Schwung. Alle Werte, die das metabolische Syndrom kennzeichnen, werden positiv beeinflusst!

Noch eine Bemerkung zur Insulinresistenz: die Körperzellen sprechen ungenügend auf das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Insulin an. Das versucht diese Drüse durch eine Produktion von noch mehr Insulin auszugleichen. Irgendwann kann sie es nicht mehr, und die Insulinproduktion versiegt. Spätestens dann, normalerweise aber bereits vorher, ist im Blut ein erhöhter Zuckergehalt vorhanden. Er beschert dem Körper den oxidativen Stress und als Folge davon die sogenannten diabetischen Folgeschäden: Nierenversagen; Herz- und/oder Schlaganfall; Nervenschäden speziell an den Extremitäten (diabetischer Fuss, im Endstadium mit einer Amputation); Schäden im Auge, die bis zur Erblindung führen können. Daher ist ein Erkennen und Therapieren eines Diabetes so wichtig, besonders um diese Folge-Schäden zu verhindern!

Als Vorbeugung empfehlen wir den Lebensstil zu überdenken:
- Nur 3 Mahlzeiten täglich mit einer Nahrungskarenz (ohne irgendwelches Zuführen von Nährstoffen, auch einen Kaffee mit einem Schuss Milch gehört dazu!) von 4-5 Stunden! Die Mahlzeiten dürfen dann ruhig etwas gesundes Fett enthalten!
- Tägliche sportliche Betätigung von mindestens ½ Stunde, es darf auch zusammengezählt werden, dabei muss der Puls leicht höher sein als sonst!
Wenn Sie das erreichen, werden sich Ihre Werte in einer ansprechenden Zeit erholen
Diabetiker verbrauchen mehr Vitamine und Mineralstoffe! In der Regel kann dieser erhöhte Bedarf nicht mehr über Ernährung abgedeckt werden. Dafür verantwortlich sind 3 Faktoren:
- Der gestörte Zucker- und Fettstoffwechsel
- Die Störung der Nierenfunktion
- Die nötigen Medikamente zur Behandlung des Diabetes

Wichtige Mikronährstoffe sind dabei die folgenden Vitamine und Mineralstoffe:
Vitamin C; Vitamin E; Coenzym Q10; die Gruppe der B-Vitamine und Folsäure; Magnesium; Zink und Chrom.
Die B-Vitamine sind für die Energieversorgung und den Schutz der Nervenzellen von grosser Bedeutung. Da sie wasserlöslich sind, werden sie durch die oben angesprochene Störung der Nierenfunktion vermehrt über den Urin ausgeschieden.
Die Vitamine C, E, und Coenzym Q10 werden durch die gestörte Nierenfunktion vermehrt ausgeschieden bzw. in ungenügendem Masse aufgenommen und werden schlechter verwertet.
Dasselbe gilt für Magnesium, Zink und Chrom. Zink ist ein struktureller Bestandteil von Insulin und muss daher in ausreichender Menge vorhanden sein.

Als Diabetiker/in profitieren Sie von der regelmässigen Einnahme eines auf Sie abgestimmten Multivitaminpräparates.
Lassen Sie sich beraten z.B. in der vinzenz apotheke – eine quelle der gesundheit

Das Team der Vinzenz Apotheke wünscht allen Lesern eine gute Zeit

Ute Brodmann Autorin, Beraterin für energetische Ernährung
Brodmann & Brodmann, entwicklungsimpulse, Zeihen

Anders essen ist gar nicht so einfach
Die Feiertage sind vorbei, das neue Jahr hat schon stürmisch angefangen und so manch einer hat sich vorgenommen, in diesem Jahr etwas anders zu machen. Häufig haben die guten Vorsätze für das neue Jahr mit der Ernährung zu tun. Gesünder essen, weniger essen, mehr Früchte und Gemüse, weniger Fett, mehr Wasser trinken etc., etc. Sie wissen, was ich meine. Vielleicht haben auch Sie beschlossen, in diesem Jahr etwas an Ihrer Ernährung zu verändern. Möglicherweise haben Sie sich auch für eine ganz neue Ernährungsform entschieden. Vegetarisch, vegan, fleischlos oder ohne Kohlehydrate? Ernährung nach den fünf Elementen oder die Paleo-Diät? Was immer es ist, es wird eine Herausforderung. Es geht mir hier nicht darum, die verschiedenen Ernährungsformen zu beschreiben oder gar zu beurteilen, ich möchte Ihnen aufzeigen, auf was Sie sich einlassen, wenn Ihre Diät nicht «ich esse alles in beliebigen Mengen und zu beliebigen Zeiten» heisst.
Wenn Sie als Vegetarier oder Veganer bei Fleischessern eingeladen sind, stellen Sie diese vor die schwierige Aufgabe, etwas auf den Tisch zu bringen, das Sie auch essen mögen. «Was soll ich denn bloss kochen, du isst ja kein Fleisch», habe ich mehr als einmal gehört. Im Restaurant ist es auch nicht einfacher. Obwohl sich hier schon einiges getan hat in den letzten Jahren, gibt es leider immer noch Köche, die nicht wissen, dass Fisch nicht vegetarisch und Eier nicht vegan sind. Und selbst in der Familie ist es nicht leicht, wenn Sie als Einzige(r) anders essen als alle anderen. Wenn Sie die Mahlzeiten zubereiten, entscheiden Sie selber, was Sie kochen. Wenn Sie jedoch bekocht werden, brauchen Sie entsprechendes Verständnis von der kochenden Person. Einfach das Weglassen, was man nicht essen will, ist keine Lösung, denn jede Ernährungsform muss ausgewogen und auf den Bedarf abgestimmt sein.
Aber ganz abgesehen von der Reaktion Ihrer Umgebung wird sich auch für Sie etwas ändern. Wenn Sie sich ausschliesslich pflanzlich ernähren, wird der Geruch von Fleisch, Fisch oder geschmolzenem Käse mit der Zeit immer unangenehmer, was zu Problemen führen kann, wenn Ihre Familie weiterhin Fleisch, Fisch und Milchprodukte isst. Das ist ähnlich, als wenn Sie Nichtraucher sind und ein Raucher sitzt neben Ihnen im Bus. Wenn Sie sich für eine energetisch hochwertige Ernährung entscheiden, zum Beispiel nach den 5 Elementen, dann wird Ihnen alles andere Essen energielos und geschmacksarm vorkommen. Ausserdem werden Sie vermutlich eine Abneigung gegen alle künstlichen Geschmacksstoffe und -verstärker entwickeln. Nach einer Getreidekur (nur gekochtes Getreide ohne Salz) wird Ihnen das Brot völlig versalzen und der Kuchen viel zu süss vorkommen. Allerdings vergeht das bald wieder, denn man gewöhnt sich schnell an den Geschmack von Salz und Zucker.
Ich will Sie keinesfalls davon abhalten, Ihre Ernährung zu überdenken oder auch zu ändern, ganz im Gegenteil. Ich möchte Ihnen nur den Stress ersparen, der damit verbunden sein kann. Dazu noch ein paar Tipps. Diskutieren Sie nicht über das, was Sie tun. Es ist Ihre Entscheidung und die soll bitte respektiert werden. Erwarten Sie aber nicht, dass alle anderen die gleiche Entscheidung treffen. Versuchen Sie auch nicht, Ihre Umwelt zu missionieren. Was für Sie gut ist, muss für die anderen noch lange nicht stimmen. Legen Sie sich Strategien zurecht, wie Sie mit Einladungen oder Restaurantbesuchen umgehen wollen, das erspart den Stress in der jeweiligen Situation. Wenn Sie Unterstützung brauchen für eine Ernährungsumstellung oder unsicher sind, welche Ernährungsform zu Ihnen passt, berate ich Sie gern.

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie bitte an
oder Bahnhofstrasse 8, 5079 Zeihen,
oder besuchen Sie meine Homepage www.entwicklungsimpulse.ch

Ute Brodmann Autorin, Beraterin für energetische Ernährung
Brodmann & Brodmann, entwicklungsimpulse, Zeihen

Wenig bekannte und exotische Gemüsesorten
Dies ist mein letzter Ratgeber für dieses Jahr und da noch nicht einmal Advent ist, werde ich nicht über Weihnachtsessen, Gebäck oder Festtagsmenüs schreiben. Ich schicke Ihnen jedoch gerne die Ratgeber der vorigen Jahre zu diesen Themen, wenn Sie das möchten.
Eine Leserin hat mich auf das heutige Thema gebracht. Es geht um Gemüse, das man immer wieder sieht, aber doch nicht so richtig kennt, oder nicht recht weiss, wie man es zubereiten soll. Ein Grund ist, dass manche Sorten recht lange gar nicht zu kaufen waren und jetzt wieder in den Läden auftauchen. Das trifft zum Beispiel auf Pastinaken, Topinambur oder Steckrüben zu. Die drei wachsen bei uns in manchem Garten und man kann sie vielseitig zubereiten. Roh schmecken sie gut als Salat, auch in Kombination mit Karotten und Sellerie. Aber Vorsicht, rohes Gemüse ist schwerer verdaulich als gekochtes, also nehmen Sie nicht zu viel davon oder mischen Sie mit Blattsalaten und frischen Kräutern. Besonders im Winter sollten Sie Rohkost nur in kleinen Mengen essen, da sie insgesamt zu kühlend wirkt. Ansonsten kann man Pastinaken, Topinambur und Steckrüben verwenden wie Kartoffeln oder Karotten, als Püree, Suppe, gebacken oder gekocht. Besonders fein schmecken sie in dünne Scheiben geschnitten, mit etwas Kräuteröl bepinselt und dann im Backofen gebacken, bis sie gar und leicht gebräunt sind. Das ist eine ideale Beilage zu Fleisch oder Fisch oder mit Dip-Sossen als Apéro, insbesondere da sie alle einen sehr spezifischen Geschmack haben. Als Wurzelgemüse-Eintopf zusammen mit Rollgerste oder Buchweizen ergeben sie ein deftiges Essen, wenn es draussen kalt ist, das auch Vegetariern und Veganern schmeckt.
Anders sieht es aus mit Maniok. Diese Knolle kommt aus Süd- und Mittelamerika und hat sich von dort nach Afrika ausgebreitet und ist dort ein Grundnahrungsmittel, wie bei uns die Kartoffel. Sie kann wie Kartoffeln verwendet werden, aber auch als Mehl, speziell auch zum Binden von Sossen. Roh sollte man sie nicht essen. In Europa hat sich der Anbau nicht durchgesetzt, obwohl das Klima und die Böden in manchen Regionen durchaus geeignet wären. Kartoffeln und Weizen versprechen hier besseren Ertrag und sind auch bekannter und beliebter.
Süsskartoffeln sind mit unseren Kartoffeln nur entfernt verwandt. Sie stammen aus Mittelamerika, werden aber heute auch in Europa angebaut. Man kann sie grundsätzlich verwenden wie Kartoffeln. Obwohl sie im Geschmack etwas süsser sind, kann man sie gut zu Pommes frites oder Rösti verarbeiten. Als Suppe sind sie im Geschmack kaum von Kürbis zu unterscheiden.
Ein ganz spezielles Gemüse ist die Kochbanane. Sie ist grösser als unsere Bananenfrüchte und roh ungeniessbar. Kochbananen werden gekocht, frittiert oder gebraten. Sie sind weniger süss als die Fruchtbananen. Besonders gut eignen sie sich für Bananen-Kokos-Curry-Suppe oder als Bananenchips.
Ausserdem gibt es viele weitere Gemüsearten, die gerade im Winter viele Vitalstoffe liefern. Dazu gehören auch Randen und die meisten Kohlgemüse. Sommergemüse wie Zucchini, Auberginen, Tomaten und Gurken sollten im Winter besser nicht zu oft auf dem Speiseplan stehen, da sie zu stark kühlen.
Und, obwohl ich gesagt habe, dass ich nicht über Weihnachten schreiben will: Vielleicht möchten Sie doch das eine oder andere Gemüse in Ihrem Weihnachtsmenü verwenden. Wenn Sie einen Braten im Backofen zubereiten, passen Pastinaken, Topinambur oder Süsskartoffeln ebenso gut dazu wie Kartoffeln und Karotten. Sie können sie einfach im Bräter mitbacken. Und die Bananen-Kokos-Curry-Suppe ist etwas Besonderes, das man nicht jeden Tag bekommt.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche und gesunde Advents-und Weihnachtszeit.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie bitte an
oder Bahnhofstrasse 8, 5079 Zeihen,
oder besuchen Sie meine Homepage www.entwicklungsimpulse.ch

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick, www.ruetschi-ag.ch

Steuererklärung – wie vorgehen
Die halbe Miete zur Erstellung der Steuererklärung ist das Zusammentragen der nötigen Belege. Lohnausweis, Abschlussbelege der Konti mit Zinsen und Spesen, Steuerverzeichnis der Bank bei grösseren Wertschriftenbeständen, Hypothekarschuld, Zinsen, Bestätigung Eigenmietwert und Unterhaltsbelege bei Eigenheimbesitzern, evtl. Einzahlungsbestätigung in 3. Säule oder Pensionskasse usw. Wer die Belege zusammen hat, wird seine Steuererklärung speditiv ausfüllen können. Aus meiner Sicht lohnt sich auch die Erfassung ins Easy-Tax-Programm. Einmal erfasst, kann man sich in den Folgejahren unnötige Arbeit ersparen und es passieren auch weniger Fehler, da man schneller merkt, wenn man etwas vergessen sollte. Ich empfehle wie folgt vorzugehen:

Schritt 1: Sammeln und Vorbereiten der nötigen Unterlagen

Schritt 2: Erfassen der Belege, Erstellung der Steuererklärung

Schritt 3: Überprüfen mit Vorjahr, gibt es Veränderungen, welche Sie nicht nachvollziehen können?

Schritt 4 (erst nach Erhalt der def. Steuerveranlagung, meist ein paar Monate später): Vergleich der vom Steueramt veranlagten Zahlen mit der Selbstdeklaration. Gibt es grössere Abweichungen, dann muss man die Sache genauer überprüfen. Findet man einen Fehler oder ist man mit der Veranlagung nicht einverstanden, dann hat man genau 30 Tage Zeit für eine schriftliche Einsprache. Ist diese Zeit abgelaufen, ist die Chance vertan.

Soll/kann ich die Steuererklärung selber machen oder brauche ich professionelle Hilfe? Das müssen Sie selber beurteilen. Haben Sie keine oder wenig Erfahrung, dann ist es oft sinnvoll, Hilfe anzunehmen. Haben Sie kompliziertere Sachverhalte, dann lohnt sich professionelle Unterstützung meist.

Fragen aus der Praxis:

Was passiert, wenn ich mehr als den maximalen Betrag bei der 3. Säule einzahle?
Der zuviel bezahlte Betrag muss zurück bezahlt werden. Das passiert zwar selten, habe ich aber schon einige Male mit verschiedenen Versicherungslösungen gesehen oder bei Selbstständigen, welche 20 Prozent des Nettoeinkommens in die 3. Säule einzahlen können, wenn sie keine PK haben. Zu viel einzahlen lohnt sich absolut nicht! Der Abzug wird nicht gewährt und bei der Auszahlung muss der Betrag trotzdem besteuert werden. Man straft sich also nur selber!

Kann ich Krankheitskosten abziehen?
Ja, aber nur selber bezahlte Kosten, welche 5 Prozent des steuerbaren Einkommens übersteigen (gilt für Kanton Aargau). Man kann also recht schnell grob überschlagen, ob es sich lohnt, Belege zu suchen und zusammen zu tragen. Beispiel: Man hat ein steuerbares Einkommen von Fr. 80' 000.-. Es braucht also Belege von mindestens Fr. 4000.-. Dazu gehören natürlich auch die Krankenkassenfranchise und der Selbstbehalt, nicht aber die Krankenkassenprämien.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
oder rufen unter 062 871 66 96 an.

 

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick, www.ruetschi-ag.ch

Die Aktienmärkte kennen kaum mehr Schwankungen
Aktien galten in der Vergangenheit als renditestark aber als volatil und risikoreich. Im Moment geht das Thema Risiko aber völlig verloren. Die Schwankungen, welche über messbare Volatilitäten abgebildet werden, sind so tief wie noch selten. Rückschläge von mehr als 5 Prozent sind eine absolute Seltenheit. Extrem viel Geld sucht immer noch Anlagemöglichkeiten, weshalb eine grössere Korrektur sehr unwahrscheinlich erscheint. Genau solche Konstellationen bergen mittelfristig aber Sprengkraft und mahnen zu Disziplin und Vorsicht. Solche Trends können sehr lange dauern. Irgendeinmal wird man sich des Risikos wieder bewusst und die Märkte kippen dann oft sehr schnell, wenn alle zur gleichen Türe rausrennen möchten.

Digitalisierung: Fluch oder Segen?
Kaum eine Zeitung oder ein Vortrag, in welchem das Thema Digitalisierung nicht zur Sprache kommt. Muss man davor Angst haben oder sich im Gegenteil freuen? Die Digitalisierung ist sicher nicht aufzuhalten. So wie das Auto und die Bahn die Postkutsche verdrängt hatten, wird sie zu massiven Veränderungen führen. Wie schnell und im welchen Umfang bestimmen aber schlussendlich wir. Nur was gebraucht wird, setzt sich wirklich durch und kann sich auch auf dem Markt halten. Sicher werden Arbeitsplätze wegfallen, neue Berufe können aber auch entstehen. Wie die Zukunft aussehen wird, weiss niemand und wir können nur spekulieren. Persönlich sehe ich die Digitalisierung positiv. Sie wird viele wiederkehrende Routinearbeiten vereinfachen. Die Datensicherheit muss aber noch viel besser werden und der bald nicht mehr vorhandenen Privatsphäre wieder mehr Gewicht gegeben werden. Dafür braucht es wahrscheinlich angepasste gesetzliche Rahmenbedingungen. Beim Anlegen ins Thema Digitalisierung bin ich aktuell vorsichtig. Hier wird extrem viel Fantasie vorweg genommen und Enttäuschungen sind vorprogrammiert.

Ich wünsche allen Leserinnen und Leser eine schöne Adventszeit!

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
oder rufen unter 062 871 66 96 an.

Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Mikronährstoffräuber: Säureblocker
Wir gehen in diesem Ratgeber auf das Thema Säureblocker ein. Sie gehören zu den meist verordneten Medikamenten. In diesem Zusammenhang interessiert uns die Gruppe der Protonenpumpen-Hemmer (PPI) wie:
- Omeprazol: Antramups® und Generika
- Pantoprazol: Zurcal®, Pantozol® und
Generika
- Lansoprazol: Agopton® und Generika
- Dexlansoprazol: Dexilant®
- Esomeprazol: Esomep®, Nexium® und Generika
- Rabeprazol: Pariet® und Generika.
Sie werden verordnet, um eine langfristige Blockade (ca. 24 Stunden) der Protonenpumpe in den Belegzellen zu erreichen. In diesen Zellen wird die Magensäure (das Proton) gebildet und die Pumpe befördert sie in den Magen. Die Säure im Magen hat mehrere Aufgaben: sie «desinfiziert» den Speisebrei; bereitet Eiweisse für die Verdauung vor; löst diverse Verbindungen von Protein-Mineralstoff-Komplexen, so dass sie besser aufgenommen werden können. Das ist bei den Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium, Zink, Eisen u.a.m. der Fall. Auch die Aufnahme von Vitamin C und Vitamin D wird über den pH-Wert gesteuert.
Gleichzeitig mit der Säureabgabe gelangt auch der sogenannte Intrinsic-Faktor in den Magen. Er ist notwendig für die Aufnahme des Vitamin B12, das seinerseits wichtig für die Eisenaufnahme und Verwertung ist!
Warum verordnet ein Arzt diese Medikamente: (eine Auswahl)
- wenn die Magenschleimhaut nicht mehr genügend Schutzstoffe (einen speziellen Schleimstoff) bilden kann um den Magen vor einer «Selbstverdauung» zu schützen, z.B. bei einem Magen- oder 12-Fingerdarm-Geschwür oder
- bei einem Reflux, dabei schwappt die Säure in die Speiseröhre hoch, weil der Schliessmuskel nicht genügend abdichtet. Dann muss die Säuremenge so stark vermindert werden, dass eine Abheilung möglich ist. Oder es muss die Verätzung als möglicher Schaden in der Speiseröhre vermieden werden; (man weiss, dass ein Reflux mit einer erhöhten Gefahr, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken, verbunden ist)
- bei der Ausmerzung der Bakteriums Helicobakter pylori (zusammen mit 2 bis 3 verschiedenen Antibiotika)
- bei einem Reizdarmsyndrom
- als Begleittherapie bei einer Schmerzmitteltherapie

Setzen Sie nicht von sich aus eine Therapie mit PPI ab, fragen Sie Ihren Arzt, wie lange die Einnahme wichtig und sinnvoll ist!
Säureblocker und Vitamin B12
In der Nahrung ist Vitamin B12 an Eiweisse (Proteine) gebunden und wird durch die Magensäure freigesetzt. In dieser Form kann es sich an den Intrinsic-Faktor (ein Transport-Protein) binden und wird mit Hilfe von Calcium im Dünndarm ins Blut aufgenommen. Da wir ein grosses Depot in der Leber haben und der tägliche Bedarf sehr gering ist (1mcg/Tag) kann es bis zu 5 Jahren dauern, bis ein Mangel auftritt. Ein Mangel an Vitamin B12 ist vor allem bei älteren Menschen bekannt. Bei ihnen kommen diverse Medikamente-Kombinationen mit einer schlechteren Nährstoff-Aufnahme und –Verwertung (oft noch verschlechtert durch einseitige Ernährung) zusammen, was zu einem Mangel führt. Der Arzt wird einen diagnostizierten Mangel in diesem Alter durch eine i.m. (in den Muskel gespritzte) Gabe z.B. eine Dosis alle 3 Monate ausgleichen.
Vorbeugen kann jeder Einzelne durch eine ausgewogene abwechslungsreiche Ernährung. Und in besonderen Situationen, wie z.B. während einer Säureblocker-Therapie ist eine zusätzliche Einnahme eines Multimineral- und Multivitamin-Präparates hilfreich.
Das ganze Team der Vinzenz Apotheke wünscht allen Lesern eine gute Zeit

lic. iur. Roman M. Hänggi, Rechtsanwalt
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
Salinenstrasse 25, 4133 Pratteln, Tel. 061 823 03 03
Bahnhofstrasse 92, 5000 Aarau, Tel. 062 393 03 03
www.advokatur-trias.ch

Mobbing am Arbeitsplatz
Die Zahl von Betroffenen, die ihre Situation am Arbeitsplatz als belastend, ja unerträglich erleben, ist steigend. Durch eine verschärfte Arbeitsmarktsituation steigen Leistungsdruck und Konkurrenz in den Betrieben. Es ist aber schwierig, die Grenze zwischen «normalen» beruflichen und menschlichen Konflikten und Mobbing zu ziehen. Konflikte zwischen Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen bezeichnet man dann als Mobbing, wenn die angegriffene Person unterlegen ist und systematisch während einer längeren Zeit direkt oder indirekt angegriffen wird. Als Folge dieser Angriffe erlebt der Betroffene erhebliche Diskriminierungen und einen Ausstoss aus der beruflichen Gemeinschaft. Er sieht sich nicht im Stande, sich zu wehren oder der Situation zu entfliehen.
Mobbing-Handlungen können sich auf verschiedenen Ebenen äussern. Häufig wird der Betroffene in seiner Möglichkeit eingeschränkt, sich mitzuteilen, z.B. durch ständiges Unterbrechen oder anhaltende Kritik. Auch werden seine sozialen Beziehungen innerhalb des Betriebes erschwert, z.B. durch Ignorieren des Kollegen oder Versetzung in ein abgelegenes Büro. Mobbing zeigt sich oft auch durch die Schädigung des sozialen Ansehens der Betroffenen; so werden beispielsweise Gerüchte verbreitet oder berufliche Entscheidungen in Frage gestellt. Häufig wird auch die Qualität der Arbeit eingeschränkt, indem der Betroffene z.B. sinnlose oder gar keine Aufgaben übertragen bekommt.
Schliesslich äussert sich Mobbing auch in Angriffen auf die Gesundheit, z.B. durch Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten oder gar durch sexuelle Übergriffe. Am Ende eines fortgeschrittenen Mobbing-Prozesses steht meist die Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Viele der Betroffenen kündigen selbst, weil die Arbeitssituation für sie unerträglich geworden ist, anderen wird – meist unter einem Vorwand – gekündigt.
Ein eigener Tatbestand Mobbing existiert weder im Straf- noch im Zivilrecht. Aber es ist unter Umständen möglich, wegen Ehrverletzung oder sexueller Belästigung strafrechtliche Schritte einzuleiten. Das Opferhilferecht gewährt dem Mobbing-Opfer gegebenenfalls zusätzlich finanzielle und immaterielle Hilfe. Auch zivilrechtliche Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadenersatz können dem Mobbing-Opfer zustehen. Es kann zudem vor den Arbeitsgerichten auf Feststellung und Unterlassung geklagt werden. Schliesslich gewährt dem Mobbing-Opfer unter Umständen auch das Gleichstellungsgesetz Schutz und Hilfe.
Für den Einzelnen ist es wichtig, so früh wie möglich gegen den Mobbing-Prozess aktiv zu werden. Bemerkt der Betroffene, dass sich der anfängliche Konflikt auch nach einiger Zeit nicht gelegt und weitere Spannungen nach sich gezogen hat, sollte er den Konfliktpartner darauf ansprechen. Ist das Einzelgespräch aber nicht erfolgreich, sollte mit der nächst höheren vorgesetzten Stelle Kontakt aufgenommen werden. Auf diesem Weg kann ein Vermittlungsgespräch vereinbart werden, bei dem die Konfliktpartner ihre Standpunkte vor einem neutralen Vermittler darstellen und in dem gemeinsam der Umgang mit Spannungen besprochen wird. Auf betrieblicher Ebene empfehlen die Gewerkschaften eine Betriebsvereinbarung abzuschliessen. In dieser Übereinkunft wird ein «Belästigungsverbot» ausgesprochen, wobei grob festgelegt wird, welche Handlungen als Belästigung betrachtet werden. Darüber hinaus werden Sanktionen festgelegt, die bis zur Versetzung oder Entlassung reichen können. Selbstverständlich können Sie sich auch jederzeit anwaltlich beraten lassen und ihre Ansprüche gegebenenfalls gerichtlich durchsetzen.

Schriftliche Fragen richten Sie bitte an:
Ihre Anfragen werden diskret behandelt.

Sonja Hartmann Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut)
Geschäftsführerin VITAMARE Fitness GmbH

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