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Ute Brodmann Autorin, Beraterin für energetische Ernährung
Brodmann & Brodmann, entwicklungsimpulse, Zeihen

Iss dich glücklich
Kann man Glück essen? Gibt es Nahrungsmittel, die glücklich machen? Diese Fragen sind gar nicht so einfach zu beantworten. Zum einen, weil Glück für jeden etwas anderes ist, zum anderen, weil jeder Organismus anders auf Nahrungsmittel reagiert. Ein Freund von mir behauptet, dass Nudeln glücklich machen, und da ist sicher auch etwas dran. Kohlehydrate vermitteln ein Gefühl der Sättigung und speziell einfache Kohlehydrate werden schnell in Zucker umgewandelt und geben einen Energieschub. Sättigung in Verbindung mit Energie ist ein angenehmes Gefühl, das man auch Glück nennen könnte. Aber, wie gesagt, Glück ist für jeden etwas anderes. Glaubt man der Wissenschaft, dann wird unser Glücksempfinden durch Hormone gesteuert, die vor allem in den Drüsen beim Gehirn produziert werden. Das heisst, unser Körper macht sich sein Glück selber. Allerdings braucht er dazu bestimmte Voraussetzungen, denn wenn die Baustoffe für die Glückshormone fehlen, wird es schwierig. Der Körper schüttet Glückshormone aus, wenn wir uns glücklich fühlen oder an etwas denken, das uns glücklich macht. Kann man nun die Produktion solcher Glückshormone durch Ernährung beeinflussen? Wie so oft heisst die Antwort ja und nein. Essen kann man Glückshormone nämlich nicht, selbst wenn einige dieser Stoffe inzwischen bekannt sind. Allerdings macht es einen Unterschied, ob der Körper einen Stoff im Gehirn produziert, ausgelöst durch irgendetwas, oder ob dieser Stoff in unserem Verdauungssystem landet. Ein Beispiel hierfür sind Bananen. Bananen enthalten einen Stoff namens Serotonin. Dieser ist eines der Glückshormone. Werden wir deshalb glücklicher, wenn wir Bananen essen? Vielleicht, aber eher aus dem gleichen Grund, wie Nudeln glücklich machen, denn das Serotonin im Verdauungstrakt hat keine Chance ins Gehirn zu gelangen und dort das Glücksgefühl auszulösen. Es ist jedoch möglich, durch geeignete Nahrungsmittel die Produktion der Glückshormone anzuregen. Betrachten wir die Sache vom energetischen Standpunkt. Hormone gehören zu den Substanzanteilen des Körpers, das heisst man braucht Substanz als Grundlage. Ein wesentlicher Faktor bei der Produktion von Hormonen ist Fett, ein anderer die essenziellen Aminosäuren. Das wussten die Chinesen vor mehr als 1000 Jahren natürlich noch nicht. Sie wussten aber schon, dass gute Substanz nur aus guten Nahrungsmitteln entstehen kann, die vom Körper auch optimal verwertet werden können. Und sie wussten auch, dass scharfe, trocknende und bittere Nahrungsmittel die Stimmung heben können. Ein Stückchen dunkle Schokolade, ein Espresso oder ein gut gewürztes Curry sind Beispiele für solche Speisen und auch bei uns als Stimmungsaufheller bekannt. Aber auch Lachs, Avocado, Baumnüsse und Linsen enthalten Stoffe, die die Produktion von Glückshormonen anregen können. Die einfachste Methode, Glückshormone zu erzeugen, hat allerdings nichts mit Essen zu tun. Lachen ist hier die beste Medizin. Lächeln Sie doch heute einfach mal ein paar Mitmenschen an. Einfach so. Und beobachten Sie, wie Sie sich dabei fühlen, besonders wenn der andere zurücklächelt.

Ich freue mich über Fragen und Anregungen. Schreiben Sie bitte an
oder Bahnhofstrasse 8, 5079 Zeihen
und besuchen Sie meine Homepage www.entwicklungsimpulse.ch

Ute Brodmann Autorin, Beraterin für energetische Ernährung
Brodmann & Brodmann, entwicklungsimpulse, Zeihen

Immunsystem stärken
Das Wetter meint es in diesem Herbst gut mit uns. Temperaturen von 20 Grad und mehr sind Mitte Oktober in unseren Breiten eher die Ausnahme. Es ist schön, nachmittags die Sonne geniessen zu können, aber morgens und abends ist es doch schon empfindlich kühl. Man kann sich fast nicht richtig anziehen, wenn man morgens und abends einen dicken Pullover braucht und mittags in Sommerkleid und Sandalen herumlaufen könnte. Leider führen diese Temperaturunterschiede aber auch dazu, dass man sich leichter erkältet, das besonders, wenn das Immunsystem unter zu viel abkühlender Nahrung im Sommer gelitten hat. Mit energetischer Ernährung kann man nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch Erkältungen vorbeugen. Ein starkes Immunsystem kann die Erreger oft schon unschädlich machen, bevor nennenswerte Symptome auftreten. Niesen ist eine solche Abwehrreaktion. Stärken Sie Ihr Verdauungssystem und damit auch Ihr Immunsystem mit wärmender Nahrung, sobald es draussen kälter wird. Die Zeit für kalte Getränke, Glacé und viel Salat ist jetzt definitiv vorbei. Reduzieren Sie Salat, frische Früchte und Milchprodukte zugunsten von gekochtem Gemüse, Hülsenfrüchten, Suppen und Eintöpfen. Jetzt ist die Zeit für Marroni, Rotkohl, Kürbis und Wild. Alle diese Nahrungsmittel wärmen und schützen vor Erkältungen. Trinken Sie warmes Wasser mit einem Stückchen Ingwer oder einen warmen Tee anstelle von kaltem Wasser oder Süssgetränken.
Wenn Sie schon eine Erkältung eingefangen haben, hilft neben Ruhe auch die richtige Ernährung, das Immunsystem zu unterstützen und die Symptome zu lindern. So ist es zum Beispiel sinnvoll, bereits beim ersten Anzeichen von Husten oder Schnupfen auf Milchprodukte, Südfrüchte und Süssgetränke zu verzichten, da diese Nahrungsmittel Feuchtigkeit und Schleim im Körper erzeugen und damit die Erkältungssymptome verstärken. Die oft gehörte Empfehlung, gegen Erkältung Orangensaft zu trinken, ist aus energetischer Sich nicht sinnvoll. Orangensaft hat zwar viel Vitamin C, das vor Infektionen schützt, aber wenn die Infektion schon da ist, kühlt der Orangensaft das Verdauungssystem unnötig ab, was in der Folge auch das Immunsystem schwächt.
Gleichzeitig verliert der Körper aber durch das Husten und Schnäuzen vermehrt Feuchtigkeit. Um diese zu ersetzen, eignen sich gekochte Früchte und Gemüse; auch Gemüse- oder Rindfleischsuppe hilft, die verlorene Flüssigkeit wieder aufzubauen. Diese Nahrungsmittel helfen auch bei trockenem Husten, denn sie befeuchten, ohne Schleim zu bilden. Ausserdem sollte man auf alle schwer verdaulichen Speisen verzichten, da der Körper die Energie zum gesund werden braucht und nicht in komplexe Verdauungsvorgänge investieren kann. Da Erkältungen ohnehin oft mit Appetitlosigkeit einhergehen, sollte es nicht schwerfallen, ein paar Tage ohne gebratene, fettige oder frittierte Speisen auszukommen. Je leichter verdaulich ein Nahrungsmittel ist, desto schneller kann es dem Körper die nötige Energie zur Verfügung stellen. Einfache Speisen mit wenigen Zutaten sind leichter verdaulich als Gerichte mit viel Fleisch, Rahmsosse oder geschmolzenem Käse.
Ist die Erkältung dann vorbei, hilft eine Energiesuppe (zum Beispiel eine lange gekochte Hühnersuppe) wieder auf die Beine zu kommen. Dies sollten Sie aber erst tun, wenn die Symptome abgeklungen sind und Sie sich nur noch etwas schwach fühlen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie von Erkältungen verschont werden und die Sonne noch eine Weile geniessen können. Nehmen Sie einfach zur Sicherheit eine Jacke oder einen Schal mit, wenn Sie nach draussen gehen.

Ich freue mich über Fragen und Anregungen. Schreiben Sie bitte an
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Heiss, heiss, heiss
Der Sommer beglückt uns dieses Jahr mit schönem Wetter und Temperaturen um die 30 Grad, und das jetzt schon seit mehreren Wochen. Die einen freuen sich, die anderen klagen über die Hitze. Am liebsten würde man den ganzen Tag eisgekühlte Getränke und Glace zu sich nehmen, denn wer mag bei diesen Temperaturen schon am Herd oder gar am Grill stehen? Dann schon lieber ein abkühlendes Bad im See oder im Freibad.
Doch Achtung, zu viel äussere Kälte ist bei heissen Temperaturen oft kontraproduktiv. Sie kennen das vielleicht aus eigener Erfahrung. Es ist heiss, sie schwitzen und steigen dann in den klimatisierten Bus ein. Dort hat es gefühlte 15 Grad. Im ersten Moment frieren Sie, doch dann kommt ein Schweissausbruch. Das liegt daran, dass der Körper versucht, die innere Hitze der äusseren Kälte anzugleichen. Der nächste Schock kommt dann, wenn Sie austeigen und das Gefühl haben, in einem Backofen zu landen. So ähnlich ist es auch mit kalten Getränken und Glace. Der Körper versucht zunächst, die zugeführte Kälte durch Wärmeproduktion auszugleichen. Dabei verbraucht er allerdings Energie, die eigentlich für die Extraktion von Nährstoffen benötigt würde. Nimmt man viel kalte Getränke oder Nahrungsmittel zu sich, wird auf die Dauer der Körper geschwächt, da die Nährstoffe fehlen. Bei grosser Hitze sollte man daher nicht sehr kalt sondern eher gemässigt essen und trinken. Aus gutem Grund enthalten Sommergemüse wie Tomaten, Gurken, Zucchini, Peperoni, Melonen, Beeren, etc. mehr Wasser als zum Beispiel Zwiebeln, Karotten, Kohl oder Lauch, die eher Wintergemüse sind. Sommergemüse und -früchte wirken der äusseren Hitze durch mehr oder weniger kühlende Eigenschaften entgegen und geben dem Körper die notwendige Flüssigkeit, ohne dass man den ganzen Tag trinken muss. Ausserdem kann der Körper diese Flüssigkeit besser verwerten, als wenn Sie eiskalte Getränke zu sich nehmen. Das ist, wie wenn Sie kaltes Wasser auf einen heissen Stein giessen. Es verdunstet sofort, es entsteht Dampf (Feuchtigkeit) und der Stein bleibt trotzdem heiss. Die Feuchtigkeit kann sich so sehr schnell im Gewebe einlagern. Dies gilt besonders bei zuckerhaltigen Getränken bzw. bei Glace, da der Zucker die Feuchtigkeit noch verstärkt. Über die Wirkung zuckerhaltiger Limonaden und Säfte habe ich schon öfter geschrieben, in den letzten Jahren sind allerdings eine Reihe von wein- oder bierhaltigen Mischgetränken in den Läden erschienen, die auch auf diese Liste gehören. Sie sind vor allem im Sommer beliebt, weil sie wenig Alkohol enthalten und frisch schmecken. Leider enthalten die meisten aber sehr viel Zucker, der nicht nur die Wirkung des Alkohols verstärkt, sondern auch die Produktion von Feuchtigkeit im Organismus. Anstelle von zuckerhaltigen Getränken empfehle ich selbstgemachten Eistee zum Beispiel aus Zitronenmelisse, Pfefferminze und Ringelblumen. Pfefferminze gibt Getränken einen kühlenden Eindruck, auch wenn sie gar nicht so kalt sind. Wenn Sie Kaffeetrinker sind, versuchen Sie doch mal meine Variante von Eiskaffee. Dazu wird ein kleiner Kaffee über ein paar Eiswürfel gegossen. (Damit das Glas nicht springt, hilft ein Teelöffel aus Metall.) Die Eiswürfel schmelzen sofort und die Temperatur des Getränks ist dann angenehm aber nicht eiskalt. Umgekehrt (Eis in heissen Kaffee geben) funktioniert interessanterweise nicht so gut. Eine Scheibe Wassermelone kühlt besser und nachhaltiger als ein Eisbecher und versorgt den Körper erst noch mit Vitaminen. Das heisst aber nicht, dass Sie auf Glace und kalte Getränke völlig verzichten müssen. Unser Körper ist sehr anpassungsfähig und kann auch mit Extremen umgehen. Wie so oft macht es die Menge.

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