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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Vorsicht mit Konsumkrediten
Die Werbung suggeriert, fast jede Anschaffung ist sofort möglich, Leasing, Ratenzahlung oder ein Konsumkredit machen es möglich. Wenn man aber aktuell das Geld für seine Wunschanschaffung nicht hat, sollte man ganz genau überlegen, ob man diese Anschaffung wirklich braucht und ob man sich diese auch wirklich leisten kann. Kauf auf Kredit oder Abzahlung ist vorgezogener Konsum. Man gibt also Geld aus, von welchem man hofft, es in der Zukunft zu haben. Das zukünftige Budget wird also meist massiv belastet und der Freiheitsgrad nimmt massiv ab. Dazu kommen dann oft noch recht hohe Schuldzinsen, welche den vorgezogen Konsum weiter verteuern. Ganz übel wird es, wenn man die Rückzahlungsraten nicht mehr bezahlen kann. Dann kommen Verzugszinsen und oft massivste Mahnaufwendungen noch dazu. Hier lauern finanzielle Teufelskreise, aus welchen man oft nur mit massivsten Einschränkungen wieder rauskommt. Finanzielle Disziplin ist das A und O. Wenn plötzlich unvorhergesehene, nicht aufschiebbare Aufwendungen wie eine
grössere Zahnarztrechnung kommt, sollten die Finanzen nicht zusammenbrechen. Lieber mal auf etwas im Moment verzichten. Längerfristig erspart man sich oft viele Mühen und behält die finanzielle Freiheit.

Weiterhin kaum Rendite mit sicheren Anlagen
Obwohl die Zinsen in den letzten 12 Monaten leicht gestiegen sind, gibt es nach Kosten kaum oder keine Rendite mit sicheren Anlagen. Die Chance, dass dies in den nächsten Jahren wieder ändert, ist intakt. Bis das aber soweit ist, braucht es aber weiterhin viel Disziplin und die Risiken sollten nicht massiv erhöht werden. Im grossen Stil ausweichen auf Aktien, wegen der Dividendenrendite, Immobilien wegen den Mietzinseinnahmen oder auf Obligationen mit tieferer Schuldnerbonität ist mit grösseren Risiken verbunden, welche man in Phasen wie jetzt oft unterschätzt. Diese sehe ich als Beimischung weiterhin, würde aber nicht einfach die früher in erstklassigen Obligationen investierten Gelder in risikoreichere Anlageklassen investieren. Auch strukturierte Produkte und Fonds sind nicht einfach die immer wirksame Lösung für das schon länger anhaltende Anlageproblem. Auch hier kann niemand zaubern und müssen die darin enthaltenen Kosten auch zuerst wieder erwirtschaftet werden. Setzen Sie sich nicht überhöhte Renditeziele!

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Viele Pensionskassen senken Renten
Viele Pensionskassen senken derzeit ihre Rentenumwandlungssätze. Die Aargauische Pensionskasse APK bspw. senkt den Rentenumwandlungssatz bei Pensionierung im Alter 65 von derzeit 5.9 % auf 5.3 %. Noch weiter geht die Basellandschaftliche Pensionskasse BLPK. Sie senkt den Rentenumwandlungssatz im Alter 65 von 5.8 % auf 5.0 %. Bei beiden Pensionskassen erfolgt die Senkung stufenweise ab 2019 über ein paar Jahre verteilt und wird mit einer Kapitalgutschrift («Besitzstandeinlage» abgefedert. Dennoch resultieren substanziell tiefere Renten. Der Rentenumwandlungssatz zeigt an, wie viel vom angesparten Alterskapital jährlich als Rente ausbezahlt wird. Wenn Sie bspw. Fr. 800›000 Alterskapital angespart haben und der Rentenumwandlungssatz 5.9 % beträgt, so erhalten Sie eine Jahresrente von 47 00. Wenn der Rentenumwandlungssatz 5.3 % beträgt, so sind es nur noch 42 400, also jährlich 4800 weniger.

Wir leben länger
Hauptgrund hinter den Senkungen ist ja eigentlich ein positiver: Wir alle leben im Schnitt länger als frühere Generationen. Die Pensionskasse muss damit die Rente im Schnitt länger auszahlen als früher. Woher nun aber nehmen und nicht stehlen? Der zweite ebenfalls wichtige Grund: In den heutigen Zeiten mit extrem tiefen oder gar negativen Zinsen ist ein wichtiger Beitrag zum Kapitalaufbau in den Pensionskassen weggefallen: auf konservativ investierten Kapitalien gibt es schlicht keinen (genügenden) Ertrag mehr. Zwar kann man etwas aggressiver und mehr in Aktien investieren, was aber auch mehr Risiko birgt. Es ist alles andere als sicher, dass Aktien auch in den nächsten Jahren eine hohe Rendite generieren werden und es ist nicht Aufgabe und Zweck einer Pensionskasse, mit Anlagegeldern ihrer Kunden und Einzahlern zu spekulieren.

Kapitaloption wird relativ zur Rente attraktiver
Als Arbeitnehmer kann man sich «seine» Pensionskasse nicht auswählen und ist an die Pensionskasse des Arbeitgebers gebunden. Wo bleibt aber doch noch etwas Flexibilität bzw. was können Sie tun? Ich lasse einen Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber mit ‚besserer’ Pensionskasse aussen vor. Obwohl dies theoretisch die einfachste Reaktion wäre, dürfte dies praktisch für die Wenigsten kurz vor der Pensionierung in Frage kommen. Was bleibt, ist Ihre Entscheidung bezüglich Rente oder Kapital. Sie können wählen, dass Ihnen Ihr Alterskapital (oder zumindest ein Teil davon, abhängig von Ihrer Pensionskasse) in Form von Kapital und nicht in Form von Rente ausbezahlt wird. Wenn Ihre Pensionskasse die Rentenumwandlungssätze reduziert, verschlechtert sich die Rente, Ihr Alterkapital hingegen wird nicht tiefer. Die Kapitalvariante wird damit relativ zur Rente attraktiver.

«Attraktiver» muss nicht «attraktiv» sein
«Attraktiver» heisst aber nicht per se «attraktiv». Ob in Ihrer persönlichen Situation Rente oder Kapital interessanter ist, hängt nicht nur mit dem Rentenumwandlungssatz zusammen, sondern zu einem grossen Teil mit Ihrer steuerlichen Situation und anderen persönlichen Faktoren (Gesundheit, Erfahrung mit Anlegen von Geld bzw. finanzielles Risikoprofil, …). Im Rahmen einer professionellen Pensionierungsplanung kann Ihnen Ihr Finanzberater ein paar Simulationsrechnungen aufzeigen: wie viel Zins müssen Sie auf Ihrem Kapital erreichen, um eine Rente bis Alter 85, 90 etc. zu gewährleisten. Zudem gibt es ja nicht nur die Maximalvarianten alles Rente oder alles Kapital. Gerade auch aus steuerlichen Gründen lohnt sich häufig eine Teils/teils-Lösung. Damit wird bei der Auszahlungsbesteuerung die Progression gebrochen, ebenfalls in geringerem Umfang die Progression bei der Einkommenssteuer.

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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Korrektur an Aktienmärkten geht weiter
Nach der Korrektur der Aktienmärkte Anfang Februar haben sich vor allem die US-Märkte recht stark erholt. Derzeit ist die zweite Korrekturwelle zu beobachten: Die europäischen Aktienmärkte haben teilweise schon neue Jahrestiefst erreicht, die US-Aktienmärkte stehen noch etwas über den Tiefständen von Februar. Der Ratschlag in den letzten zwei Ratgeber-Kolumen, Gewinne zu realisieren und Cash zu schaffen, war bisher richtig. Ich bleibe bei der vorsichtigen Einschätzung. Warum?
1. Selbst jetzt, nach den Kursverlusten, steht der SP500 noch immer höher, als er je vor Dezember 2017 war. Mit anderen Worten hat die Korrektur der letzten Wochen einfach die deutlichen Anstiege vom Januar rückgängig gemacht, mehr aber noch nicht.
2. Der enorme Rückenwind der Geldpolitik für die Aktien nimmt langsam ab. Die FED hat die Zinsen in mehreren Etappen angehoben und reduziert in kleineren Dosen die Geldmenge. Selbst die EZB spricht davon, dass ein Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik in den nächsten Monaten anstehen sollte. Einzig die BOJ scheint unbeirrt auf ihrem extrem expansiven Weg weiterfahren zu wollen. Die Zinsen scheinen somit doch langsam den Weg von ihren Tiefs weg nach oben zu finden. Dieser Rückenwind also, der zu sehr teuren Bewertungen vor allem der US-Aktien geführt hat, nimmt nun ab und verkehrt sich gegen Ende dieses Jahres oder 2019 möglicherweise ins Gegenteil.
3. Gleichzeitig hat US-Präsident Trump Strafzölle für Stahl und Aluminium unter anderem gegen China verhängt. Kein Wunder, dass China da nicht untätig zusieht und Gegenmassnahmen angekündigt hat. Es ist noch zu früh, um abzuschätzen, ob daraus ein veritabler Handelskrieg wird. Die Finanzmärkte schätzen die Unsicherheit aber gar nicht. Wird die Rechnung für die USA aufgehen, wer wird die Zeche zahlen? Natürlich ist es möglich, dass einige Arbeitsplätze in der US Stahlindustrie gerettet werden. Gleichzeitig werden Stahlverarbeiter in den USA teueren Stahl kaufen müssen, dort stehen also potenziell andere US-Arbeitsplätze auf dem Spiel. Definitiv zahlen werden die US-Konsumenten mit höheren Produktepreisen. Die unkoordinierte Einführung von Strafzöllen dürfte also für die USA eher Rohrkrepierer denn Siegeszug sein.

Basilea
Gibt es also keine Kaufkandidaten, bei denen wir die aktuellen Kurse als interessant anschauen?
Doch die gibt es, zum Beispiel Basilea. Das ursprünglich aus früheren Roche-Managern hervorgegangene Unternehmen ist im Bereich Infektionskrankheiten mit Antimykotika und Antibiotika tätig und versucht auch im Bereich der Onkologie Fuss zu fassen. Basilea konnte von 2016 auf 2017 den Verlust deutlich reduzieren und den Umsatz um über 50 Prozent steigern.
Auch dieses Jahr dürfte die Firma noch rote Zahlen schreiben, die Verluste aber weiter eindämmen. Basilea hat 2017 eine Lizenzvereinbarung mit dem Pharmagiganten Pfizer abschliessen können und dabei eine 70-Mio.-Upfront-Zahlung erhalten. Weitere Zahlungen sind abhängig vom Umsatz der auslizenzierten Produkte und auch Meilensteinzahlungen im Umfang von bis zu 650 Mio. USD sind möglich. Die aktuellen Kurse unter 65 sind für uns Kaufkurse, aufgrund des erhöhten Risikos als Beimischung zum Depot.

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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Aktienmarkt: The trend is your friend?
Die US-Aktienmärkte legen fast jeden Tag zu, alleine in den zwei kurzen Wochen in diesem Jahr schon 4,5%. Etwas weniger linear, im Trend aber fast so positiv, sieht es in Europa aus. Der Bullenmarkt dauert nun schon über acht Jahre an, wo 2009 mitten in der Finanzkrise ein Tief erreicht wurde.
Es gibt kaum mehr Bankstrategen, die zur Vorsicht mahnen. Es gehört unisono zum guten Ton, optimistisch (wenn nicht gar euphorisch) zu sein. Die Wirtschaft läuft recht gut, die Wachstumszahlen sind fast ohne Ausnahmen positiv. Die Experten sprechen von synchron guten Wirtschaftsdaten. Auch die Anleger selber sind gemäss so genannten Sentiment-Indikatoren so optimistisch wie noch nie. Und auch das Niveau der Lombardkredite, welches anzeigt, wie viel Kapital auf Kredit in den Anlagemärkten investiert ist, ist so hoch wie noch nie.
Ist die Erwartung auf weitere starke Aktienkursgewinne gerechtfertigt? Das aktuelle Wirtschaftswachstum ist mit 2 bis 3% in stabil positivem Bereich, entlockt aber verglichen mit früheren Boom-Phasen keinen Freudensprung. Die Gewinne der US-Firmen haben im 3. Quartal 2017 die alte Rekordmarke von 2014 übertroffen. Drei Jahre hat es also gedauert, um wieder Rekordniveau zu erreichen. Die US-Börse ist aber mittlerweile ca. 35% teurer. Der Trend ist zwar noch nicht gebrochen, die Luft für weitere Aktienkursgewinne ist aber extrem dünn geworden. Nach so starken Anstiegen etwas Gewinne zu realisieren, scheint uns sinnvoller als neu gross einzusteigen.

Bin ich Arbeitnehmer oder selbstständig erwerbstätig?
Die AHV Ausgleichskassen sind zuständig für die Einschätzung, ob jemand selbstständig erwerbend oder als Angestellter erwerbstätig ist. Je nach Status haben Sie selber oder eben Ihr «Arbeitgeber» unterschiedliche Pflichten (Unfallversicherung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, wer rechnet AHV ab...). Für die Mehrheit aller Erwerbstätigen ist die Situation klar geregelt. Wenn Sie aber unsicher sind (bspw. wenn Sie neu selbstständig werden möchten), melden Sie sich frühzeitig bei der AHV-Kasse und klären Ihren Status ab.
In der Praxis hat man oft das Gefühl, dass die AHV-Kassen die Hürden für eine Einschätzung als selbstständig erwerbend recht hoch legen und im Zweifelsfall quasi aus Prinzip zuerst einen ablehnenden Entscheid fällen. Dies mag teilweise gerechtfertigt und sinnvoll sein. Wenn Sie aber damit nicht einverstanden sind und dennoch als selbstständig erwerbstätig eingestuft werden möchten, lassen Sie sich davon nicht aus dem Konzept bringen und erheben Sie Einprache.
Um als selbstständig erwerbstätig anerkannt zu werden, müssen Sie der AHV-Kasse belegen, dass Sie unter eigenem Namen, mit eigenem Aussenauftritt, auf eigene Rechnung und eigenes Risiko tätig sind. Was heisst das? Belegen können Sie das bspw. mit eigenen Visitenkarten, eigenem Briefpapier oder auch Internetauftritt. Wichtig ist, dass Sie Rechnungen an mehrere Auftraggeber vorweisen können (was gerade in den Anfängen einer Selbstständigkeit schwierig sein kann). Sie müssen dabei jeweils im Auftragsverhältnis tätig sein, d.h. Sie entscheiden im Rahmen des Auftrags (in Absprache mit dem Auftraggeber aber ohne Weisungsverhältnis) selber frei, wann und was Sie für erforderlich und sinnvoll halten. Zeigen Sie auch auf, dass Sie die Verluste tragen müssen, wenn Aufträge ausbleiben oder offene Forderungen (bspw. bei Insolvenz von Auftraggebern) nicht eingetrieben werden können.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Steuererklärung – wie vorgehen
Die halbe Miete zur Erstellung der Steuererklärung ist das Zusammentragen der nötigen Belege. Lohnausweis, Abschlussbelege der Konti mit Zinsen und Spesen, Steuerverzeichnis der Bank bei grösseren Wertschriftenbeständen, Hypothekarschuld, Zinsen, Bestätigung Eigenmietwert und Unterhaltsbelege bei Eigenheimbesitzern, evtl. Einzahlungsbestätigung in 3. Säule oder Pensionskasse usw. Wer die Belege zusammen hat, wird seine Steuererklärung speditiv ausfüllen können. Aus meiner Sicht lohnt sich auch die Erfassung ins Easy-Tax-Programm. Einmal erfasst, kann man sich in den Folgejahren unnötige Arbeit ersparen und es passieren auch weniger Fehler, da man schneller merkt, wenn man etwas vergessen sollte. Ich empfehle wie folgt vorzugehen:

Schritt 1: Sammeln und Vorbereiten der nötigen Unterlagen

Schritt 2: Erfassen der Belege, Erstellung der Steuererklärung

Schritt 3: Überprüfen mit Vorjahr, gibt es Veränderungen, welche Sie nicht nachvollziehen können?

Schritt 4 (erst nach Erhalt der def. Steuerveranlagung, meist ein paar Monate später): Vergleich der vom Steueramt veranlagten Zahlen mit der Selbstdeklaration. Gibt es grössere Abweichungen, dann muss man die Sache genauer überprüfen. Findet man einen Fehler oder ist man mit der Veranlagung nicht einverstanden, dann hat man genau 30 Tage Zeit für eine schriftliche Einsprache. Ist diese Zeit abgelaufen, ist die Chance vertan.

Soll/kann ich die Steuererklärung selber machen oder brauche ich professionelle Hilfe? Das müssen Sie selber beurteilen. Haben Sie keine oder wenig Erfahrung, dann ist es oft sinnvoll, Hilfe anzunehmen. Haben Sie kompliziertere Sachverhalte, dann lohnt sich professionelle Unterstützung meist.

Fragen aus der Praxis:

Was passiert, wenn ich mehr als den maximalen Betrag bei der 3. Säule einzahle?
Der zuviel bezahlte Betrag muss zurück bezahlt werden. Das passiert zwar selten, habe ich aber schon einige Male mit verschiedenen Versicherungslösungen gesehen oder bei Selbstständigen, welche 20 Prozent des Nettoeinkommens in die 3. Säule einzahlen können, wenn sie keine PK haben. Zu viel einzahlen lohnt sich absolut nicht! Der Abzug wird nicht gewährt und bei der Auszahlung muss der Betrag trotzdem besteuert werden. Man straft sich also nur selber!

Kann ich Krankheitskosten abziehen?
Ja, aber nur selber bezahlte Kosten, welche 5 Prozent des steuerbaren Einkommens übersteigen (gilt für Kanton Aargau). Man kann also recht schnell grob überschlagen, ob es sich lohnt, Belege zu suchen und zusammen zu tragen. Beispiel: Man hat ein steuerbares Einkommen von Fr. 80' 000.-. Es braucht also Belege von mindestens Fr. 4000.-. Dazu gehören natürlich auch die Krankenkassenfranchise und der Selbstbehalt, nicht aber die Krankenkassenprämien.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
oder rufen unter 062 871 66 96 an.

 

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