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Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Fasten
Foto: zVgEine bewährte Methode, um Altes zu verabschieden und einen Neustart zu machen, ist das Fasten.
Freiwilliges Fasten hat eine spirituelle, eine medizinische und eine sozialpolitische Dimension. Um die Jahrhundertwende, als das religiös motivierte Fasten immer weniger praktiziert wurde, entwickelte sich eine lebhafte Bewegung des Fastens aus medizinischen Gründen. Die positiven Auswirkungen des Fastens wurden genutzt zur Prävention und zur Therapie bei chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Rheuma, Fibromyalgie, Bluthochdruck und chronisch entzündlichen Krankheiten sowie nach längeren Stressphasen. Im Gegensatz dazu entstand in den 60er-Jahren an Universitätskliniken das Fasten zur Gewichtsreduktion, welche ein ganz neues Problem des Überflusses anging. Fasten war lange Zeit auch eine Übung für Körper und Geist, mit Verzicht, mit Nahrungsknappheit im Frühling auszukommen, zur Zeit, wenn die Keller und Speicher leergegessen waren. Freiwilliges Fasten erzeugt, im Gegensatz zu notgedrungenem Hungern, positive Gefühle.
Im Islam wird während des Ramadan gefastet, dem neunten Monat des islamischen Mondjahres. 30 Tage lang dürfen Muslime in der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht essen, trinken und rauchen.
Im Buddhismus verzichten vor allem Mönche und Nonnen täglich nach der Mittagsstunde auf jegliche Nahrungsaufnahme. Zusätzlich gibt es monatliche Fastentage.
Im Judentum gibt es verschiedene spezielle Fest- und Trauertage, an welchen nichts gegessen wird.
In der christlichen Tradition wird in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern gefastet. Für dieses Jahr wäre das vom 2. März bis zum 17. April. In dieser Zeit besinnen sich die Gläubigen durch Enthaltsamkeit auf innere Werte, es wird gespendet oder geschenkt und auf etwas verzichtet, was im Alltag selbstverständlich geworden ist. Fasten kann Verzicht auf Fleisch, auf Alkohol, Süsses oder Tabak bedeuten, oder aber ein Verzicht auf feste Nahrung wie beispielsweise beim Gemüse- und Saftfasten.
Durch einen Verzicht und eine Veränderung der Gewohnheiten, werden starre Abläufe und Ideen aufgeweicht. Es entsteht eine Leere, Platz, es entsteht Raum. Der Körper wird entrümpelt, der Stoffwechsel umgekrempelt, der Fastende entledigt sich (meistens nur kurzfristig) einiger Kilos. Auf geistig-seelischer Ebene gibt es neue Energie, Ideen, die Abläufe werden gemächlicher, es stellt sich eine gewisse innere Ruhe ein.
Verzichten kann jeder. Strengeres Fasten ist jedoch nicht geeignet für Jugendliche und Kinder, Schwangere, Stillende, Menschen mit Ess-Störungen oder verminderter Substanz sowie Personen mit mangelnder Wärme.
Eine milde Form des Fastens ist das Saft-Fasten. Es wird dabei nach einem Entlastungstag und einer Darmentleerung einige Tage lang ganz auf feste Nahrung verzichtet. Verdünnte Gemüse- und Fruchtsäfte sowie dünne Gemüsebrühen spülen den Verdauungstrakt und führen wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu. Je nach Bedarf wird Heilerde oder Kohle eingesetzt und die Ausscheidung zusätzlich unterstützt durch Schröpfmassagen, Bäder, Hautbürsten und spezifische Kräuter. Führen eines Tagebuchs sowie Spaziergänge gehören ebenfalls dazu.
Wer eine Fastenkur plant, sollte sich vorher gut darüber informieren und sich darauf vorbereiten. Sehr zu empfehlen ist eine Fastenbegleitung durch Fachpersonen oder gemeinsames Fasten in geführten Fastengruppen.
Fasten 2022 in der Nähe:
• Einige Kirchgemeinden in der Region (z.B. Frick, Oeschgen, Sulz) bieten gemeinsames Fasten an. Schauen Sie in ihr Pfarrblatt.
• Fastengruppe im Raum Brugg mit Abendtreffen und gegenseitigem Austausch, Saftfasten nach Buchinger / Fastenberatung: https://www.fasten-zeit.ch/
• Geführte Fastenwoche vor Ostern in der Gruppe, Saftfasten nach Buchinger / Ausleitende Verfahren: www.sonjawunderlin.ch.

Begleitung für Paare / Fragen:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

 

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Die Diät
Das Wort «Diät» ist zugegebenermassen kein sehr gluschtiges Wort für den Titel meines Ratgebers. Aber Sie haben sich allem Anschein nach schon mal nicht vom Lesen abhalten lassen. Das freut mich.
Die Heilkunst umfasst im Grundsatz drei Teilbereiche: Zuerst kommt die Diätetik zum Zuge, zweitens die Arzneimitteltherapie, drittens die Chirurgie. Als erster Schritt sollte versucht werden, die krank machenden Lebensumstände zu ordnen. Erst als zweiter Schritt kommen die Medikamente, seien es nun chemische, homöopathische oder pflanzliche Mittel. Als Allerletztes, wenn Diätetik-Massnahmen und Heilmittel-Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wenn alles nicht hilft, erst dann greife man allenfalls zum Messer.
Unter «Diät» im engeren Sinn stellt man sich heute das Einhalten einer speziellen Ernährung vor. Das Wort wird assoziiert mit Hunger und dem Wunsch, möglichst schnell möglichst viel abzunehmen. Das altgriechische Stammwort «diaita» bedeutet «die Lehre der Lebensweise». Es ist also ursprünglich viel breiter gemeint im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität. Die Diätetik beschreibt alle Lebensumstände, die auf den Menschen einen Einfluss haben. Während die Konstitution genetisch festgelegt ist und man sich im besten Fall mit ihr arrangieren kann, sie aber nicht zu lenken vermag, sind alle Bereiche der Diätetik beweglich.
Spannenderweise ist die Ernährung nur einer von vielen Punkten, die den Menschen und dessen Gesundheit beeinflussen. Paracelsus beschreibt um 1500 n. Chr. die sogenannten «res non naturales», äussere Einflüsse auf den Menschen, die nicht naturgegeben sind, die veränderlich sind, die den Menschen im Laufe seines Lebens formen. Dazu gehören natürlich
• Speise / Trank, aber auch
• Schlafen / Wachen
• Arbeit / Ruhe
• Luft / Licht
• Leidenschaften und Gefühle, also menschliche Beziehungen in Beruf, Freizeit, Familie und Partnerschaft.
Jede Änderung (ein «Mehr», ein «Weniger» oder auch ein «Anders») in einem dieser Bereiche hat direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit: Was, wann, wie esse ich? Gehe ich regelmässig an die frische Luft und bewege ich mich genügend? Wie ist mein Schlaf? Sind Arbeit und Alltag befriedigend? Bin ich emotional ausgeglichen? Sind meine Beziehungen erfüllend?
Wenn klar wird, welche Bereiche krankmachend sind, geht es darum, Wege zu finden, diese zu verändern. In der Diätetik-Beratung wie auch dem systemischen Therapieansatz werden Vorschläge gemacht und Begleitung angeboten. Der Patient / die Patientin nimmt die Gesundheit selbst in die Hand und kann nachhaltig viel bewirken.
Die Gewichtsreduktions-Diät ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn mehrere Lebensbereiche umgestellt werden. Damit sich im System etwas grundlegend ändern kann, braucht es ein Überdenken der gewohnten Abläufe. So kann «Diät» eine Veränderung der Arbeitssituation oder am Arbeitsplatz bedeuten. Was und wieviel ist beim Essen genauso wichtig wie ein Wo, Wann und Wie: Esse ich wütend im Stehen mit meinem nervigen Chef in der Kälte schnell einen «gesunden» Salat-bowl oder treffe ich mich gemütlich zu «Schnipo», Schoggimousse und Wein mit meinen liebsten Menschen? Das macht einen Unterschied. Schlussendlich übrigens auch aufs Gewicht.

Begleitung für Paare / Fragen:
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