Ein Produkt der mobus 200px

Sonja Hartmann, Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut)
Geschäftsführerin VITAMARE Fitness GmbH

Ausdauersport für Sportmuffel
Ausdauersport ist gesund. Ihm werden positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel, die Psyche, das Immunsystem und den Fettabbau zugeschrieben. Die Empfehlungen des Bundesamtes für Sport, beziehungsweise der Weltgesundheitsorganisation sind recht bescheiden: 2,5 Stunden Bewegung im Alltag pro Woche sollten bereits gesundheitsfördernd sein, oder 1,25 Stunden Sport mittlerer Intensität pro Woche. Damit bin ich insofern einverstanden, dass weniger definitiv ungesund wäre. Leider erfüllt nur jeder vierte Mann und jede sechste Frau dieses empfohlene Mass. Warum sind es so wenig?
Eine akzeptable Antwort wäre: die Anderen haben ohne Sport zu treiben ein gesundes Herz, ein starkes Immunsystem, kein Übergewicht, keine Stoffwechselprobleme, fühlen sich rundum wohl und sind kerngesund. Eher liegt es an der fehlenden Zeit, an mangelnder Motivation oder an hindernden Verletzungen.
Diesen drei Argumenten gehen wir nach.
Zu wenig Zeit
Einige Ausdauersportarten nehmen tatsächlich viel Zeit in Anspruch. Aber wir könnten in unserem Alltag viele Gelegenheiten nutzen um kurz unseren Kreislauf anzukurbeln, in dem wir vermehrt die Treppen benutzen, die Bushaltestelle oder den Parkplatz mit ein paar Gehminuten kombinieren (früher aussteigen, weiter weg parkieren) und mehr Arbeiten im Stehen erledigen. Das Ausdauertraining ist zudem effektiver, wenn die Belastungsstufen, das heisst der Pulsbereich, variieren. Dadurch muss sich der Körper immer wieder neu anpassen und die Energiebereitstellung optimieren. Eine gewisse Grundfitness ist hier aber notwendig. Wer neu mit Ausdauersport startet, nach langer Sportkarenz, muss zuerst versuchen, unter geringer Belastung seine Trainingseinheit nach und nach auf 40 bis 50 Minuten zu erhöhen, ohne dabei völlig ausser Atem zu geraten. Das ist beispielsweise beim Joggen schwierig und kann an einem Ausdauergerät einfacher gesteuert werden.
Mangelnde Motivation
Das gibt es häufig, wenn das Ziel nicht erreicht wird. Hier können Fitnesstrainer und Sportlehrer gut nachhelfen, indem sowohl das Ziel, wie auch der Weg dazu klar besprochen werden. Mit einem seriösen Trainingsplan können Verletzungen und Erschöpfung vermieden werden. So macht Ausdauersport Spass: Zwischenziele definieren, Trainingspartner suchen, das Training variieren (in der Sportart, Intensität, Dauer), Fortschritte messen, sich gut ausrüsten (wer Freude hat an seiner Trainingsausrüstung, wird diese auch eher benutzen), oder mit einer Sportuhr und einer Trainings-App arbeiten (so werden alle Anstrengungen festgehalten und das Ziel immer vor Auge gehalten). Angaben über den Puls, die Sauerstoffaufnahme, die zurückgelegten Schritte/Kilometer/Höhenmeter und verbrauchte Kalorien können helfen, sich mehr für sportliche Tätigkeiten zu überwinden.
Hindernde Verletzungen
Um Entzündungen oder Verletzungen zu vermeiden, ist ergänzendes Krafttraining, mehr Abwechslung im Training und ausreichend Regeneration notwendig. Das Krafttraining hilft, den Bewegungsapparat auf die Belastungsspitzen vorzubereiten. Variationen im Training fordern die Inter- und Intramuskuläre Koordination heraus und verbessern die Leistungsfähigkeit. Und zu guter Letzt werden Fortschritte erst mit der korrekten Regeneration möglich.
Ausdauersport tut gut und macht Spass, lassen auch Sie sich davon überzeugen!
Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie bitte an
oder besuchen Sie unsere Homepage www.vitamare-fitness.ch

Sonja Hartmann
Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut), Geschäftsführerin VITAMARE Fitness GmbH

Abnehmen ist keine Wissenschaft
Abnehmen ist einfach. Und zwar, weil es alleine in Ihrer Hand liegt. Wenn Sie schon lange den Wunsch haben, abzunehmen, können Sie sofort damit anfangen. Um ein Problem zu lösen, muss man es erst richtig erkennen. Das erfordert Ehrlichkeit und Mut zur Änderung, sowohl in der Einstellung, wie auch im Verhalten. Vergessen Sie als erstes die Genetik und das Schicksal. Wir haben nicht alle die gleichen Kurven, aber wir sind alle mit einem luxuriösen Bewegungsapparat ausgestattet, welcher für Lasten, Belastungen und für Bewegung gebaut ist. Jeder, der abnehmen möchte, muss seine Energiebilanz überdenken. Leider wird der Überschuss an eingenommener Nahrung und Energie nicht ausgeschieden, sondern für allenfalls schlechtere Zeiten in Form von Fett gespeichert. Durch mangelnde Bewegung werden gleichzeitig unsere Strukturen (Knochen, Gelenke, Muskeln usw.) abgebaut. Was nicht gebraucht wird, das unterhält unser Körper nicht unnötig. Das verschlechtert die eigene Energiebilanz zusätzlich. Dieser Tatsache wird die Lebensmittel- und Pharmaindustrie nie entgegenwirken können. Eins plus eins wird immer zwei geben. Also zusammengefasst: Für Ihr Wohlbefinden können nur Sie selber etwas unternehmen.
Stellen Sie als Erstes Ihre Energieaufnahme Ihrem Energieverbrauch gegenüber. Nehmen Sie mehr Energie auf, als Sie verbrauchen? Das löst wahrscheinlich keinen Erkenntnisschock aus und ist auch kein erquickendes Gefühl. Aber zu handeln lohnt sich. Für eine Gewichtsreduktion muss das Verhältnis genau umgekehrt werden, und danach, für die Nachhaltigkeit, müssen Sie auf eine Null-Bilanz kommen. Gerne – aber wie?
Wandeln Sie Ihren Vorsatz, abnehmen zu wollen, zum Willen «Fit zu sein» um. Setzen Sie sich mit Ihrer Ernährung und Energieaufnahme auseinander. Gesunde, ausgewogene Ernährung macht selbstverständlich Sinn. Vollwertige Lebensmittel tragen einen hohen Beitrag zu Ihrer Vitalität bei. Genussmittel sind keine Nahrungsmittel. Diese sind nur in geringem Masse und mit hohem Genuss zu verkosten. Wenn anstatt Genuss Frust im Vordergrund steht, werden sie höchstens kurzfristig Freude bereiten. Das könnte man sich vielleicht gleich ersparen?
Seien Sie ab sofort grosszügig beim Ausgeben Ihrer Energie. Kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel mit Bewegung und Sport an. Die Ergebnisse sind sehr vielseitig: Ihr Körper wird knackig, das Immunsystem wird gestärkt, der Hormonaushalt wird ausgeglichen, das Herz- Kreislaufsystem wird angeregt, die Verletzungsgefahr wird reduziert, die Psyche wird gestärkt, die Beweglichkeit und Belastbarkeit nimmt zu und vieles mehr. Mit einem differenzierten Krafttraining können Sie sogar Ihre Knochen-, Gelenk- und Bandstrukturen stärken, und das in jedem Alter.
Überlegen Sie sich, welche Tätigkeiten in Ihrem Alltag mit einer höheren Energieausgabe verbunden werden könnten. Wo können Sie stehen anstatt zu sitzen (bitte nicht auf der Toilette), gehen anstatt zu fahren oder sogar laufen anstatt zu gehen? Erkundigen Sie sich über die Sportmöglichkeiten in Ihrer nächsten Umgebung und legen Sie los. Bauen Sie Ihre Trainingseinheiten als bedingungslose Termine in Ihren Wochenplan ein. Das ist Ihre Zeit, Ihrem Körper und Ihrer Seele nachhaltig Gutes zu tun. Abnehmen ist einfach weniger Frust und mehr Lust!

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie bitte an oder besuchen Sie unsere Homepage www.vitamare-fitness.ch