(cg) Nach 18 Jahren im Amt stellt sich Ehrenzunftmeister Markus Hunn nicht mehr zur Wiederwahl. Mit über 26 Jahren aktiver Mitgliedschaft in der Fischerzunft Rheinfelden hinterlässt Hunn ein beeindruckendes Erbe, das sich durch grosses Engagement und Leidenschaft für die Zunft auszeichnet.
Zu seinen grössten Errungenschaften gehören die stetige Optimierung des Fischessens inklusive Umzug vom Inseli an den schönen Salmenweiher, das ein Herzstück des Zunftjahres bildet. Sowie die von ihm und seinem Team durchgeführten Jahrgänger-Fischessen in der Zunfthütte, die sich seit jeher grosser Beliebtheit erfreuen. Eine Tradition, die erhalten bleibt, zumal er der Zunft weiterhin als Hüttenwirt dienen wird.
Nach all den Jahren seiner Aufopferung zum Wohle der Zunft kam der Wechsel ohne Überraschungen, zumal dieser über die letzten Jahre geplant und vorbereitet worden war. Zu seinem Nachfolger wurde Cédric Guggisberg gewählt. Guggisberg, seit seiner Kindheit als Fischer eng mit der Zunft verbunden, bringt bereits neun Jahre Erfahrung im Zunftrat mit. Zudem trägt er mit Stolz das Erbe seines Grossvaters, Ehrenzunftmeister Fritz Fleig, der in seiner Amtszeit die Fischerzunft prägend gestaltete. Dieser familiäre Bezug verleiht dem Wechsel eine besondere Symbolik und Kontinuität.
Neben der Wahl des neuen Zunftmeisters wurden auch die abtretenden Zunfträte gebührend gewürdigt. Besonders hervorzuheben ist Ehrenzunftgeselle Peter Wenger, der als Statthalter über ein Jahrzehnt treu an der Seite von Markus Hunn stand und die Zunft massgeblich unterstützte.
Doch die Herausforderungen für die Zunft bleiben gross: Das traditionelle Fischessen am Salmenweiher, das vom 16. bis 18. Mai stattfindet, bedarf sorgfältiger Planung und Durchführung, da es massgeblich zur Finanzierung des Zunftbetriebes beiträgt. Darüber hinaus benötigt die Zunft neue aktive Mitglieder, die bereit sind, die Traditionen weiterzuführen und somit zur nachhaltigen Entwicklung der Zunft beizutragen.
Die Fischerzunft Rheinfelden blickt mit Spannung und Zuversicht auf die kommende Zeit – ein Generationenwechsel, der Tradition und Erneuerung vereint.