Ein Produkt der mobus 200px

Von Rita Engel, Schwaderloch (parteilos)

Von Kurt Bischofsberger, Wittnau

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Übertriebener Nachhaltigkeitswahn
Umwelt und Nachhaltigkeit waren und sind für mich schon lange ein Thema. Keine kurzfristigen Überoptimierungen und die längerfristige Perspektive, das ist schon lange mein Credo. Auch zur Natur schauen, sollte normal sein. «Nachhaltig» ist jedoch aus meiner Sicht zum völlig überstrapazierten Modewort geworden oder wie ich kürzlich in der NZZ gelesen habe, zur Worthülse verkommen. Die westliche Welt (vor allem Europa) scheint nun total dem Wahn zu verfallen. Beispiel: Kürzlich sind die Depotauszüge von Banken gekommen. Da wird nicht nur nach Anlagekategorien unterschieden, Performance berechnet. Nein, jetzt wird versucht (!), alle Anlagen auch noch in ein Nachhaltigkeitschema zu pressen und Anlagen nach Treibhausgasen und zur Nachhaltigkeit gemäss UNO zu beurteilen. Ich habe nichts gegen eine Sensibilisierung von Kunden. Hier wird aus meiner Sicht aber total übertrieben und dem Kunden teilweise ein falsches Bild vermittelt. Was da an Geld und Ressourcen dafür verschwendet wird, will ich gar nicht wissen. Schlussendlich zahlt es sicher der Kunde. Das Ganze nimmt für mich schon fast schizophrene und scheinheilige Züge an. Dass etliche Ratings «sauber» gewaschen wurden und dass viele Produkte gar nicht richtig bewertbar sind und so schlussendlich das Schlussresultat kaum richtig aussagekräftig ist, spielt da kaum eine Rolle. Hauptsache man hat es genau nach Vorschriften gemacht. Der gesunde Menschenverstand, kritisches Denken und der schonende Umgang mit Ressourcen (nicht nur mit Rohstoffen!) gehört für mich da auch dazu. Wir müssen aufpassen, dass wir vor lauter Bäumen den Wald noch sehen oder auch umgekehrt. Die Klimaerwärmung ist ein wichtiges und vor allem globales Problem. Aber Putin hat kaum vor dem Ukraine-Krieg noch alle Panzer und Raketen mit einem Katalysator aufgerüstet und die Fahrzeuge fahren kaum mit Oeko-Sprit und die Probleme werden auch durch ein paar zusätzliche Nachhaltigkeitsseiten millionenfach in Farbe ausgedruckt, kaum nachhaltig besser. Etwas Mässigung in allen Belangen hätte viel mehr Wirkung als dieser Wahn!

Zinsmarge steigt, Spesen bleiben
Fast alle Banken hatten mit den Minuszinsen und der dadurch sinkenden Zinsmarge ein Ertragsproblem. Dieses wurde teilweise mit zusätzlichen Spesen für fast jeden Bleistiftstrich zu kompensieren versucht. Die Zinssituation hat sich nun stärker entspannt, die Spesen sind bis jetzt aber geblieben. Die Gesamtkostensituation im Auge zu behalten, wird ein wichtiger Faktor in der Anlagetätigkeit bleiben. Alles einfach unbesehen zu akzeptieren, ist kaum die Lösung.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
oder rufen unter 062 871 66 96 an.

Von Kathrin Frey, Ortspartei Grüne-Rheinfelden

Von Hans-Peter Kurzbein, Gipf-Oberfrick

Von Meinrad Schraner, Ruedi Lüscher, Frank Fischer, Laufenburg

Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
• www.vinzenz-apotheke.ch

Darmgeschichten 5:
In diesem Ratgeber möchten wir einige Fachbegriffe definieren (wir gehen dabei nur auf den Menschen ein):
Mikrobiom: Damit wird die Gesamtheit aller mikrobiellen Gene der Mikroorganismen, die den Menschen besiedeln, bezeichnet. Unsere gesamte Oberfläche wie auch unsere Innenräume (Mund, Lunge, Darm, um die bekanntesten zu nennen) sind besiedelt. Dieses Mikrobiom besteht zum grössten Teil aus Bakterien, aber auch aus Pilzen und Viren. Es ist bei jedem Menschen einzigartig. Der Begriff stammt vom amerikanischen Nobelpreisträger Joshua Lederberg. Er hat den Nobelpreis 1958 mit G.W. Beadle und E. Tantum für Physiologie und Medizin erhalten. Dafür hat er sich intensiv mit der Genetik von Bakterien befasst. Er hat als einer der Ersten erkannt, dass das Mikrobiom ein Teil des menschlichen Stoffwechsels ist. Seit 2007 wird das menschliche Mikrobiom im Rahmen des amerikanischen «Human Microbiom Project» und des europäischen «MetaHit» Projektes intensiv erforscht. Seither sind über 50 000 wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema veröffentlicht worden.
Darmmikrobiom (oder früher sprach man von der Darmflora): Das ist die Gesamtheit der den Darm besiedelnden Mikroorganismen. Mittlerweile sind tausende von verschiedenen Bakterienarten bekannt, die sich in vier Hauptstämme aufteilen lassen: Bacteroidetes; Firmicutes; (diese beiden Stämme bilden über 90% der Darmflora); Actinobacteria; Proteobacteria.
Die Anzahl und Unterschiedlichkeit der Mikroben nehmen vom Magen bis zum Dickdarm kontinuierlich zu. Im Magen gibt es einzelne «Bakterien-Klumpen», im Dickdarm befindet sich ein dichter, durchgehender, einheitlicher Film.
Die unterschiedliche Anzahl der Bakterien nimmt im Laufe des Lebens zu. Das Neugeborene erhält während der Geburt die erste grosse Dosis von mütterlichen Bakterien. Bis zum Alter von drei Jahren nimmt die Diversität zu, um sich dann einigermassen zu stabilisieren. Im Alter, so ab 60 Jahren, nimmt sie wieder ab.
Bei einem Erwachsenen kann das Mikrobiom ein Gewicht bis zu 2 kg erreichen. Es ist damit vergleichbar dem Gewicht anderer Organe. Die bisherigen Forschungsergebnisse prognostizieren einen bedeutenden Einfluss auf unseren Stoffwechsel und unser Immunsystem. Es bestehen auch Zusammenhänge zwischen einer veränderten Darmflora und diversen Erkrankungen. Ob diese Zusammenhänge ursächlich sind, wird aktuell weltweit erforscht. (Das würde bedeuten, dass eine Veränderung der Darmflora eine Verbesserung der Krankheitssituation bewirkt.) Es besteht die begründete Hoffnung, dass eine gezielte Veränderung des Darmmikrobioms, z.B. durch die Einnahme von Darmbakterien, ein Ansatz zur Prävention und Therapie vieler Erkrankungen sein wird!
Probiotika: Das heisst übersetzt «für das Leben». Damit sind z.B. Präparate gemeint, die lebensfähige Bakterien enthalten, die dem Menschen einen gesundheitlichen Vorteil bringen. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie in ausreichender Menge in den Darm gelangen. Hochwertige Präparate haben eine nachgewiesene gesundheitsfördernde Wirkung, die eingesetzten Bakterien überleben die Magenpassage und sind im Darm vermehrungsfähig, ihre genetische Stabilität ist belegt (durch die hohe Vermehrungsrate muss sichergestellt sein, dass sich keine schädlichen Varianten bilden können) und sie produzieren schützende Substanzen wie z.B. Milchsäure. Durch die Zufuhr von lebensfähigen Darmbakterien bekommen die eigenen «guten» Darmbakterien Verstärkung und können so das Gleichgewicht positiv beeinflussen. Sie brauchen dazu:
Präbiotika oder Prebiotika: Das sind unverdauliche «Ballaststoffe». Sie dienen u.a. im Dickdarm den Bakterien zur Nahrung. Damit fördern sie das Wachstum und die Ausbreitung der nützlichen Bakterien und hemmen gleichzeitig die Ausbreitung und Ansiedlung von schädlichen Bakterien. Es sind meist Oligosaccharide und Polysaccharide, Fructooligosaccharide (FOS) oder Galactooligosaccharide (GOS). Sie fördern das Wachstum von Bifidobakterien und Laktobazillen, und bringen so einen gesundheitlichen Vorteil für den sie einnehmenden Menschen.
Synbiotika: Das sind Kombinationen aus Pro- und Präbiotika, sozusagen Bakterien mit ihrem Lieblingsfutter. Geschickt ausgewählte Präbiotika schützen die Bakterien vor der Passage durch den Verdauungstrakt und ermöglichen eine optimale Ansiedlung im Darm.
Postbiotika: Darunter versteht man die Stoffwechselprodukte der Bakterien in unserem Darm.
Lassen Sie sich von uns beraten: vinzenz apotheke – eine quelle der gesundheitBleiben Sie gesund!
Ihr Team der Vinzenz Apotheke

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Von Barbara Martens, Rheinfelden

Von Rolf Schmid, Frick

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