Ein Produkt der mobus 200px

Von Béa Bieber, glp-Grossrätin, Rheinfelden, und Beni Stöckli, glp Bezirk Laufenburg, Vorstandsmitglied Kulturvereinigung Urschrei

Von Yannick Berner, Director Digital URMA AG & FDP Einwohnerrat, Aarau

Von Yannick Berner, Director Digital URMA AG & FDP Einwohnerrat, Aarau

Von René Bodmer, Grossrat, Unterlunkhofen

Von Daniele Mezzi, Parteipräsident CVP Bezirk Laufenbunburg, Unternehmer in der Altersberatung und -betreuung

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Gar nichts führt zu Kurskorrekturen
Weder neue Lockdowns, welche kaum Rückenwind für die Wirtschaft darstellen, noch die «komischen» Wahlen in den USA, bei welchen immer noch auf dem rechtlichen Weg gekämpft wird, können den Aktienmärkten im Moment etwas anhaben. Der Markt will rauf, ob man es nachvollziehen kann oder nicht, spielt gar keine Rolle. Aktien werden gekauft, weil man sie in ein paar Monaten teurer verkaufen kann, nicht weil die Firmen ein Wachstum hinlegen oder neue, viel bessere Produkte bringen. Solche Phasen gab es in der Vergangenheit schon mehrfach. Diesmal speziell ist die Breite. Mehr oder weniger alle Anlagekategorien steigen und steigen im Preis. In der Vergangenheit waren das häufiger einzelne Anlagekategorien und nicht gesamte Märkte. Weiter tanzen, solange die Musik spielt, das scheint das Motto zu sein und die immense Liquidität scheint das Schwerkraftprinzip der Physik auszuschalten. Aber nochmals: Das perpetum mobile gibt es nicht und was hoch abhebt, kann auch böse fallen. Nun ist einfach die schwierige Frage, wie weit stecken wir bereits in dieser Aufwärtsspirale? Die Vergangenheit hat mehrmals gezeigt, dass die Preise am Schluss noch fahnenstangenmässig weiter ansteigen, bevor sie dann oft für längere Zeit in die andere Richtung gehen. Sind wir schon in der «Fahnenstangenphase»? Aus meiner Sicht ja, aber wie lange ist die Fahnenstange?

Wie kann man eine sinnvolle Absicherung machen?
Überlegungen über Depot- oder Aktienabsicherungen können Sinn machen. Nicht immer will man seine Aktien verkaufen, strebt aber eine (Teil-)Absicherung seiner Anlagen an. Hier können sich Derivate eignen. Ohne abschliessend zu sein, gibt es folgende Möglichkeiten: 1. Put-Optionen auf einzelne Aktien oder Indices. 2. Futures oder Minifutures auf Aktien oder Indices. 3. Produkte auf Volatilität.
Put-Option: Hier kauft man das Recht, in einer gewissen Zeit, eine Aktie oder Index zu einem definierten Preis verkaufen zu können. Dafür zahlt man einen Preis. Wenn man das Recht nicht ausübt, verfällt die Option. Für eine solche Absicherung muss man ein recht gutes Timing haben, da der Zeitwert unweigerlich gegen einen läuft oder man immer wieder neue Optionen kaufen muss, da sonst die Absicherung ausläuft.
Futures oder Minifutures (zur Absicherung): Hier verkauft man ein Finanzprodukt mit einem gewissen Hebel auf Aktien oder einen Index. Der Vorteil: Es gibt keine Prämie für einen Zeitwert und das richtige Timing ist weniger wichtig. Für Futures braucht es aber eine Kreditlimite und sie eignen sich eher für grössere Absicherungen. Mit Mini-Futures kann man auch mit kleineren Beträgen Teilabsicherungen machen.
Volaprodukte: Es hat sich gezeigt, dass starke Einbrüche mit einer schnell und stark ansteigenden Volatilität korrelieren. In der Theorie ist das einleuchtend. Das richtige Produkt aber zu finden, ist nicht ganz einfach, da auch hier viele Produkte ihre speziellen Tücken haben.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
oder rufen unter 062 871 66 96 an.

Von Erika Hugentobler-Lützelschwab, Magden

Von Max Hassler, Möhlin

Von Margreth Schmutz und Stefan Geissmann, Magden

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