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Bekämpfung der Asiatischen Hornisse: UVEK eröffnet Vernehmlassung zur Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung

(uvek) Um die rasche Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in der Schweiz zu verlangsamen, sollen die Nester im Wald möglichst bald mit Bioziden bekämpft werden können. Dafür muss die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung angepasst werden. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat dazu heute eine verkürzte Vernehmlassung eröffnet. Sie dauert bis am 8. Mai . So sollen ab Herbst 2025 Biozide zur Bekämpfung der Nester im Wald eingesetzt werden können.

Die Asiatische Hornisse ist eine invasive gebietsfremde Art, die einheimische Honig- und Wildbienen frisst. Die im Frühjahr von der Königin gebauten Gründungsnester befinden sich meist in städtischen Gebieten, wo sie mit zugelassenen Bioziden bekämpft werden dürfen. Die grösseren Sekundärnester, die Tausende von Hornissen enthalten können, sind hauptsächlich in den Baumkronen von Wäldern zu finden.

Um die rasche Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen, soll noch in diesem Jahr ermöglicht werden, dass die Kantone unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmebewilligungen für den Einsatz von Bioziden im Wald erteilen können.

Das UVEK hat heute Mittwoch die verkürzte Vernehmlassung zur Änderung der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung eröffnet. Sie dauert bis am 8. Mai.

Geplant ist, dass die Änderung im Herbst 2025 in Kraft tritt und ab dann die Bekämpfung der Nester der Asiatischen Hornisse mit Bioziden auch im Wald möglich ist. Mit dem Ziel, dass sich im Folgejahr die Verbreitung der Asiatischen Hornisse verlangsamt.