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Wahlen 2023: Klima und Umwelt (Leserbrief)

Von Kurt Bischofsberger, Wittnau

Das Werben für die Wahlen von den Parteien sowie für die wählbaren Personen ist intensiv. Gleichzeitig ist in den Medien (AZ) zu lesen «Ein miserables Jahr für die schweizerischen Gletscher. In den letzten 20 Jahren wurden 10% der gesamten Eismasse vernichtet. Schuld sind Wärme und Trockenheit im Winter». Ebenso gleichzeitig ist im Tagesanzeiger zu lesen: «Vor 40 Jahren haben Wissenschaftler die globale Erderwärmung voraus gesagt.» Welche jetzt nachgewiesen werden kann. Was haben der Gletscherschwund und die Erderwärmung mit den Wahlen zu tun? Wir können diese Klima- und Umweltereignisse nicht noch länger politisch verdrängen, die Auswirkungen werden uns aber weiter ernsthaft beschäft-igen. Einen Blick in den Aargau: Mit Entschädigungen wurden früher hunderte von Hochstamm-Obstbäumen ausgerissen und Kleingewässer wurden in Rohre verlegt. Nun werden diese Fehler mit öffentlichen Mitteln wieder korrigiert bzw. zurückgebaut und Bäume angepflanzt. Wer bietet nun konstruktive und machbare Lösungen an, um die von den Menschen geschaffen-en Probleme ernsthaft anzugehen? Die Wählerinnen und Wähler haben die Gelegenheit, Personen zu wählen, welche diese Themen aktiv angehen wollen. Eine Empfehlung: Wählen Sie Gabriela Suter in den Ständerat und Colette Basler (Liste 2a) in den Nationalrat. Beide bieten Gewähr, sich in Bundesbern für gute Lösungen einzusetzen und für eine nachhaltige Energieversorgung sowie Diversität in der Landwirtschaft.
Die Vertretung Im Ständerat für den Aargau war gut besetzt mit der Ständerätin Pascale Bruder und nicht rein bürgerlich. Zur aktuellen Teuerung: Stets ist von Wohlstand die Rede, wobei sich bis zu einem Fünftel der Bevölkerung Sorgen um ihre Zukunft macht. Ist es möglich, dass bei Wahlen die Demokratie zu einem Tummelfeld von Demagogie werden kann? Schlagworte und Aufrufe aller Art sind zu hinterfragen. In diesem Sinne: Nehmen Sie ihre Verantwortung als Wählerinnen und Wähler wahr.