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Damenball 1989; Mo Diener, Performance mit Cello, Videostill © Mo Diener
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Das Laufenburger Rehmann-Museum eröffnet am 28. August die Ausstellung «Mo Diener – Hologramm»

(eing.) Vom 29. August bis zum 13. Dezember 2026 präsentiert das Rehmann-Museum in Laufenburg die umfassende Werkschau «Hologramm» der Zürcher Künstlerin Mo Diener. Die Ausstellung spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens und verbindet persönliche Archivarbeit mit archäologischer Spurensuche.

Grind 1990; Mo Diener, Grind, 1990, Performance, Kornhausbrücke Zürich, Kollaboration mit Michael Elber u.a. Foto: Heinz Dolderer, © Mo DienerIm Zentrum der Ausstellung steht das neue Hologramm «Die Archäologin». Als audiovisuelle 3D-Erzählung fungiert es als Portal, das Besuchende unmittelbar aus der Gegenwart löst und in eine andere Zeit entführt. Ausgangspunkt für dieses Werk war ein spektakulärer archäologischer Fund im Zugersee. In intensiver Zusammenarbeit mit einer Archäologin, einem Flussvermesser und einer Musikerin hat Mo Diener eine Erzählung geschaffen, die Forschung, visionäre Träume und dokumentarische Spuren zu einer fliessenden Zeitreise verwebt.

Hologramm «Die Archäologin 2026»; Holographische Projektion, Stereosound, Videostill, © Mo DienerUm dieses Werk herum entfaltet sich ein vielschichtiger Kosmos aus Videos, Objekten und Fotografien. Diener, die seit Ende der 1980er Jahre als Performance- und Medienkünstlerin aktiv ist, kombiniert ihr eigenes Werk archivarisch mit lokalen Fundstücken aus Laufenburg und Umgebung. Dadurch entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen ihrem transdisziplinären Schaffen und der spezifischen Geschichte des Ortes. Die Ausstellung wird von einer umfassenden Monografie (Deutsch und Englisch) begleitet, die im Verlag Scheidegger & Spiess erscheint.

Über die Künstlerin

Mo Diener (geboren 1961 in Horgen) lebt und arbeitet in Zürich. Ihre Praxis umfasst Performances, Interventionen und Installationen, die international Anerkennung finden. Nach ihrem Studium der Ethnologie, Kulturanthropologie und Religionswissenschaft absolvierte sie eine Ausbildung in Kunst, Design und Videokunst. 2013 war sie Mitbegründerin des bis 2023 aktiven «Roma Jam Session art Kollektivs» und betreut dessen Archiv.Laufenburg, 28. Juli 2026

Die Vernissage

Ameisen 1986, Fotodokumentation, Granada, Spanien © Mo DienerDie Vernissage beginnt am Freitag, 28. August, 19 Uhr. Die Begrüssung erfolgt durch Simona Brizzi (Nationalrätin Aargau) und Christoph Lang (Rektor F+F Schule für Kunst und Design Zürich), die Einführung übernimmt Kurator Michael Hiltbrunner (Rehmann-Museum). Die Ausstellung, die vom 29. August bis zum 13. Dezember 2026 zu sehen ist, spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens der Performance- und Medienkünstlerin. Im Anschluss an die Eröffnungsansprachen sind alle Gäste herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Ausstellungsdetails

Aberhallo 2011 2026; Mo Diener, Aber hallo, wir leben im 21. Jahrhundert, Gespräche an der Fecker-Chilbi Brienz 2011/2026, Videostill, © Mo DienerDauer: 29. August bis 13. Dezember 2026;
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr;
Eintritt: Ausstellung 5 Franken (Skulpturengarten und Bistro frei; übliche Vergünstigungen gelten
Das Projekt wurde ermöglicht dank der Unterstützung von Swisslos Kanton Aargau, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, Binding Sélection d’Artistes – Sophie und Karl Binding Stiftung, videocompany.ch, Kresau4-Stiftung, HMSL Stiftung (Hans-Eugen und Margrit Stucki-Liechti), Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung.

Bild 1: Damenball 1989; Mo Diener, Performance mit Cello, Videostill © Mo Diener
Bild 2: Grind 1990; Mo Diener, Grind, 1990, Performance, Kornhausbrücke Zürich, Kollaboration mit Michael Elber u.a. Foto: Heinz Dolderer, © Mo Diener
Bild 3: Hologramm «Die Archäologin 2026»; Holographische Projektion, Stereosound, Videostill, © Mo Diener
Bild 4: Ameisen 1986, Fotodokumentation, Granada, Spanien © Mo Diener
Bbild 5: Aberhallo 2011 2026; Mo Diener, Aber hallo, wir leben im 21. Jahrhundert, Gespräche an der Fecker-Chilbi Brienz 2011/2026, Videostill, © Mo Diener
Fotos: zVg