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Eine bewährte Attraktion: Der Luna-Park vor dem Schulhaus Burgmatt
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Die Organisatoren der hela ziehen eine positive Bilanz

Während die Jubiläums-hela im vergangenen Jahr bei Kaiserwetter fast 30'000 Besucher angezogen hatte, waren es in diesem Jahr, bei der 76. Auflage, witterungsbedingt etwas weniger. Nach Schätzung des OK-Präsidenten Patrick Bernhart besuchten etwa 18’000 bis 20’000 Personen die dreitägige Herbstausstellung. Sowohl er als auch Stadtammann René Leuenberger zogen eine positive Bilanz.

MICHAEL GOTTSTEIN

Auch vierbeinige Besucher genossen die hela.Nach der offiziellen Eröffnung und dem ersten Rundgang war der Auftritt der Basler Partyband «Upgrade» am Freitagabend ein gut besuchter Höhepunkt. Am Samstag lief das Volksfest etwas verhalten an, aber mit dem Nachlassen des Regens kamen auch die Besucher, und am Sonntag herrschte in der Stadthalle und auf dem Festgelände rund um das Schulhaus Burgmatt wieder der gewohnt rege Betrieb. «Insgesamt war es eine tolle hela, die mit dem Lunapark, den schönen Beizli, den vielen Angeboten auf dem Markt und einer grossen Gewerbeschau die Menschen begeistert hat», bilanzierte der Stadtammann.

Drehorgelspieler gehören zur hela wie der Lunapark.Die Mischung von Kontinuität und Weiterentwicklung, von Bewährt-Vertrautem mit Neuem, mache die hela aus. «Im Prinzip ist sie wie in jedem Jahr, aber sie sorgt immer wieder für Überraschungen – zum Beispiel mit dem Energiestand, an dem sich die Stadt beteiligt hat.» Neben den Drehorgelspielern, die die Besucher an verschiedenen Orten mit ihrer Musik erfreut hatten, zählten die Auftritte auf der Burgmatt-Bühne zu den grossen Attraktionen. Beispielsweise boten die Stage Academy aus Badisch-Laufenburg oder die Gruppe Ballettissimo nicht nur tänzerische Attraktionen, sondern besserten auch die Besucherstatistik auf, weil die jungenTänzerinnen und Tänzer in Begleitung vieler Angehöriger gekommen waren. Nicht nur bei jungen Gästen beliebt waren auch der Jongleur und der Zauberer. Eigentlich wollten die Organisatoren mit dem Kamelreiten noch etwas ganz Besonderes bieten, doch man beschloss, sich auf das bewährte Ponyreiten zu beschränken. Schuld war – wieder einmal – das Wetter, denn die Wüstentiere können auf dem nassen Gras leicht ausrutschen. «Mit Rücksicht auf die Tiere und auf die Sicherheit der Reiter haben wir daher auf das Kamelreiten verzichtet», erklärte Patrick Bernhart.

Die Sicht der Unternehmen

Das Warenangebot war reichhaltig und vielfältig.Für die Gewerbebetriebe gab es verschiedene Gründe, an der hela teilzunehmen. «Viele unserer Aussteller kamen aus Tradition und nutzten die hela als Verkaufsmesse und zur Pflege der Kundenbezieungen», meinte der OK-Präsident. Für Auswärtige war die Herbstmesse ein Schaufenster, um in der Region bekannter zu werden, und einige Firmen, etwa aus der Telekommunikationsbranche, waren gekommen, um Verträge abzuschliessen. Die hela erwies sich auch als Arbeitsplatzbörse: «Manche Unternehmen suchten nach Personal – so waren Mitarbeiter der Personalabteilung des Kraftwerks Laufenburg anwesend», erklärte Patrick Bernhart. Das Sprichwort, dass Handwerk goldenen Boden habe, trifft offenbar auch auf die Region zu. «Die Auftragslage ist im Allgemeinen solide; zum Beispiel werden bei Elektrobetrieben, Schreinereien, Autogaragen und nicht zuletzt in meinem eigenen Betrieb, einer Gärtnerei, Fachkräfte gesucht», sagte René Leuenberger.

Auch das neue Verkehrs- und Sicherheitskonzept habe sich bewährt. Die Verkehrskadetten Nordwestschweiz sorgten für die Absperrungen, regelten den Verkehr und übernahmen das Parkplatzmanagement. «Es ist schön zu sehen, dass es gelungen ist, mehr Ordnung in den Verkehrsfluss hineinzubringen», so der Präsident: «Das war gut investiertes Geld, und wir werden im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder mit den Verkehrskadetten zusammenarbeiten.» Erfreulicherweise sei es auf den hela nicht zu Unfällen gekommen, nur am Rande der Schau habe es eine Rauferei gegeben.

Insgesamt habe sich Laufenburg von seiner vorteilhaften Seite präsentiert, meinte der Stadtammann. Wer am Sonntag zum Apfelmarkt in Badisch-Laufenburg ging, durchquerte die sanierten Teile der Altstadt. Die Organisatoren werden in den nächsten Tagen eine genauere Bilanz ziehen. Patrick Bernhart und René Leuenberger dankten dem Bauamt, den Gewerbetreibenden, den Vereinen, Festwirtschaften, Schaustellern und allen, die im Vorder- oder Hintergrund zum Erfolg der hela beigetragen hatten: «Viele Personen sind beteiligt, und alle leisten einen wertvollen Beitrag.»

Ausblick

Im nächsten Jahr wird sich die Tourismus-Region Surselva zum ersten Mal auf der hela vorstellen. Das ist kein Zufall, denn der OK-Präsident stammt aus dieser Region und liess seine heimatlichen Kontakte spielen. «Wir freuen uns schon auf die hela 27», so René Leuemberger. Vorerst stünden aber der 11.11., der Adventskalender, die Altstadtweihnacht und die Fasnacht vor der Türe. «Es ist immer etwas geboten in Laufenburg.»

Weitere Impressionen von der hela in unserer Fotogalerie

Bild 1: Eine bewährte Attraktion: Der Luna-Park vor dem Schulhaus Burgmatt
Bild 2: Auch vierbeinige Besucher genossen die hela.
Bild 3: Drehorgelspieler gehören zur hela wie der Lunapark.
Bild 4: Das Warenangebot war reichhaltig und vielfältig.
Fotos: Jörg Wägli