(eing.) Im Salon Royal des Hotel Bellevue Palace in Bern wurden am 15. September anlässlich der Patentfeier die eidgenössischen Geometerpatente an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des diesjährigen Staatsexamens übergeben. Von neun Kandidatinnen und Kandidaten haben vier die anspruchsvolle Prüfung erfolgreich bestanden. Zu ihnen gehört Andreas Koch aus Oeschgen.
Dem eidgenössischen Geometerpatent geht ein anspruchsvolles Staatsexamen voraus. Dieses umfasst die vier Themenkreise amtliche Vermessung, Geomatik, Landmanagement und Unternehmensführung und besteht aus schriftlichen und mündlichen Prüfungsteilen. In diesem Jahr erstreckte sich das Examen über zwei Wochen: Auf eine fünftägige schriftliche Prüfungswoche folgten in der darauffolgenden Woche die mündlichen Prüfungen. Das Staatsexamen ist praxisorientiert und umfasst auch anwendungsbezogene Aufgaben.
Mit dem erfolgreichen Staatsexamen setzt Andreas Koch eine besondere Tradition fort: Er ist die dritte Generation der Familie Koch mit eidgenössischem Geometerpatent. Damit markiert sein Abschluss zugleich einen besonderen Meilenstein in der über 125-jährigen Geschichte der KOPA Gruppe und ihrer Vorgängerunternehmen. Bei der Patentfeier standen mit Franz Koch, Christoph Koch und Andreas Koch drei Generationen patentierter Ingenieur-Geometer gemeinsam vor der Kamera, das ist wohl einmalig. Sie stehen damit
sinnbildlich für die Verbindung von Tradition und Weiterentwicklung eines Berufsstandes, der sich über die Jahrzehnte stark verändert hat.
Patentierte Ingenieur-Geometerinnen und -Geometer sind heute weit mehr als klassische Vermessungsfachleute. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Geomatik, Landmanagement, Eigentumssicherung und Geodatenmanagement. Eine besondere Verantwortung kommt ihnen in der amtlichen Vermessung zu: Sie bildet zusammen mit dem Grundbuch eine zentrale Grundlage für die Sicherung des Grundeigentums und damit auch für einen verlässlichen Grundstücks- und Hypothekarverkehr in der Schweiz. Die KOPA Gruppe gratuliert Andreas Koch sowie den drei weiteren erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten zum bestandenen Staatsexamen und zum eidgenössischen Geometerpatent.