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Marktplatzbrunnen nicht verschieben – Mitgliederversammlung der Die Mitte Laufenburg

(dm) Die Mitte Laufenburg unterstützt bis auf das Oberflächengestaltungskonzept die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung vom 16. November. Die Mehrheit der an der Mitgliederversammlung Anwesenden war der Meinung, dass der Marktplatzbrunnen am jetzigen Standort belassen werden soll. Der Brunnen soll auch nicht um zirka 20 cm abgesenkt werden. Die Schleppstufen in der Marktgasse und die geplanten Bäume auf dem Marktplatz stossen ebenfalls auf keine Zustimmung.

Bei der vorgeschlagenen Versetzung des Marktplatzbrunnens in den Platz hinein entsteht mehr Raum zwischen Restaurant Adler und Brunnen. Dies kann zu unerwünschten Situationen führen, zum Beispiel beidseitiges Umfahrens des Brunnens. Der aktuelle Standort hat sich bewährt, der Platz vor dem Adler hat eine behagliche Grösse für eine Gartenwirtschaft. Eine Änderung des Status Quo kann
unerwünschte Folgen haben. Auch das Absenken des Brunnens ist nicht nötig. Da der Markplatz inklusive Oberfläche saniert werden, können ohne Absenken des Brunnens Anpassungen am Niveau vorgenommen werden.
Die geplanten Schleppstufen stossen auf keine Zustimmung der Die Mitte. Die Marktgasse wird zwar im unteren Bereich, zwischen Restaurant Probstei und Rhytürli, wo die Schleppstufen geplant sind, etwas steiler. Die Neigung ist moderat, so dass Schleppstufen nicht nötig sind. Auch ist der Nutzen für die Allgemeinheit unklar. Sie stellen Hindernisse dar und würden stören
zum Beispiele für Rollstühle, Kinderwagen und beim Reinigen der Gasse.
Die vorgesehenen Bäume auf dem Marktplatz sollen als Schattenspender dienen. Allerdings ist wegen der gegebenen Situation mit dem Schlossberg im Süden und den engen Häuserreihen die Besonnung sowieso beschränkt. Nötigenfalls kann mit mobilen Lösungen für Schatten gesorgt werden. Gepflanzte Bäume sind fix und können nicht mehr einfach entfernt oder versetzt werden.

Schützen-Areal
Um den nächsten Schritt auf dem Weg zur Neugestaltung des Schützen-Areals zu machen, soll das alte Restaurant abgerissen werden. Ein Abriss ist Voraussetzung, damit mögliche Investoren eine klare und berechenbare Situation vorfinden. Die vorgeschlagene Zwischennutzung mit Parkplätzen ist sinnvoll, Die Mitte unterstützt darum einstimmig das Vorgehen.

Wärmeverbund
Der Wärmeverbund ist eine innovative und zukunftsgerichtete Lösung zur Heizung der Liegenschaften in der Altstadt. Um konkurrenzfähige Preise pro Kilowattstunde Heizenergie bieten zu können, soll die Firma ADEW mit ihrer grossen Erfahrung den Wärmeverbund betreiben. Die Einwohnergemeinde soll das Leitungsnetz vorfinanzieren und bauen. Da es bei der Projektierung des Leitungsnetzes noch Lücken hat, sollen diese geschlossen werden. Die Mitte unterstützt den Antrag zur Projektierung und Ausführungsplanung der Fernwärmeleitungen des restlichen Perimeters.
Die Gemeinde Laufenburg hat in den nächsten zirka fünf Jahren einige grössere Investitionen zu stemmen, zum Beispiel Altstadtsanierung. Danach ist eine Reduktion der Investitionstätigkeit zu erwarten. Die Situation hat aktuell Einfluss auf das Budget der Gemeinde. Um die Ausgaben so tief wie möglich zu halten, ist schon heute eine strikte Ausgabenkontrolle implementiert. Die Mitte unterstützt das vorgelegte Budget 2024 mit einem unveränderten Steuerfuss von 108 Prozent.

Wahlen
Ebenfalls Thema an der Mitgliederversammlung waren die Eidgenössischen Wahlen. Hier gilt es das sehr gute Ergebni de Laufenburger Nationalratskandidaten Daniele Mezzi zu vermelden. Daniele Mezzi bedankte sich bei allen Wählenden für die Unterstützung.
Bei der Stichwahl um den zweiten Ständeratssitz ist die Mitte mit Marianne Binder hervorragend vertreten. Die Mitte bittet um Unterstützung für Marianne Binder am 19. November in der Stichwahl.