(HPF) Am Samstagnachmittag hatte der Verband Aargauischer Schützenveteranen (VASV) zu seiner 109. Generalversammlung nach Eiken eingeladen.
Zu dieser Versammlung traf man sich im wunderschönen «Kulturellen Saal», wo ab 13.15 Uhr ein herrlicher Apéro serviert wurde und man sich mit animierten Gesprächen auf die bevorstehende Tagung einstimmen konnte. Die Musikgesellschaft Eiken unter der Leitung von Markus Würsch intonierte wunderschöne, teils bekannte Stücke und verlieh damit dieser Versammlung einen wundervollen, feierlichen Rahmen.
Mit dem traditionellen Einmarsch der Kantonalfahne und der eingängigen Landeshymne wurde die Generalversammlung musikalisch eröffnet. Präsident Markus Schmid wandte sich danach mit seiner Begrüssungsrede an die 208 Anwesenden, darunter Polit- und Militärprominenz, Gäste und Ehrengäste, Delegationen aus Nachbarsverbänden sowie Schützenveteraninnen und Schützenveteranen, und nicht zuletzt, die beiden charmanten Ehrendamen Chiara und Andrea.
Markus Schmid äusserte weitere Gedanken zu Aktualitäten rund um das Schiesswesen. So soll die Behandlung der schiesssportgefährdenden Motion «Seiler-Graf» in Bundesbern noch anstehen. Dann gäbe es Diskrepanzen zwischen VSSV und dem SSV, was das Regelwerk fürs aufgelegte Schiessen für Seniorveteranen mit Sportwaffen betrifft. Es besteht aber auch die freudige Aussicht auf das eidgenössische Schützenfest 2026 in Chur.
Vizeammann Didi Schärer präsentierte den Anwesenden mit seiner äusserst angenehmen, lockeren Art seine Gemeinde Eiken. Ein sehr lebhaftes, vielseitiges Vereinswesen mit dem Herzstück MG Eiken sowie das bedeutende Anwesen von Industrie im Gemeindebann versetzte die Zuhörer in Staunen. Anschliessend gedachte man zu den Klängen «ich hatte einen Kameraden…» den verstorbenen Schützenkameradinnen und -Kameraden. In ihren kernigen Ansprachen äusserten sich Landstatthalter Jean-Pierre Galllati sowie Thierry Burkart, Aargauer Ständerat, zur innen– und aussenpolitischen Lage.
Vizepräsident André Bisig durfte im Anschluss 42 Kameradinnen und Kameraden, welche im laufenden Jahr das 80. Altersjahr erreicht hatten und zudem die letzten zehn Jahre ohne Unterbruch Mitglied des VASV bzw. VSSV waren, zu Ehrenveteranen/innen küren. Sie wurden mit einer Urkunde und dem goldenen Ehrenveteranenzweig ausgezeichnet.
Brigadier Oliver Müller, Kdt Stv Ter Div 2, sprach mit eindringlichen Worten zur Versammlung und schilderte darin den momentanen Zustand der Schweizer Armee und den dringend vorliegenden Handlungsbedarf in Sachen Ausrüstung und Bewaffnung
Beim Traktandum Wahlen konnten Renate Levy (PC Muhen) und Heinz Pfenninger (Niederlenz, SV Chestenberg) als neue Mitglieder in den Vorstand des VASV aufgenommen werden. Der Jahresbericht des Verbandspräsidenten Markus Schmid wurde einstimmig und mit grossem Applaus angenommen. Erfreulicherweise schloss die Jahresrechnung mit einem Plus ab. Sie wurde einstimmig angenommen und der Vorstand somit entlastet.
17 Schützinnen und Schützen durften die erste und/oder zweite Veteranen-Feldmeisterschaftsmedaille in Empfang nehmen. Schützenmeister René Schweizer konnte die Veteranenmeister 2025 ehren: Kat. A: Bögle Ueli 1953, FS Kaisten; Kat. D: Weiss Anton, 1965, Talschützen Sulz; Kat. E: Barrer René, 1948, ASV Rothrist; Pist. 50 m: Baur Harold, 1955, PC Fahrwangen; Pist. 25 m: Burkhardt Doris, 1961, PS Kölliken. Als ältester Teilnehmer am Jahresschiessen 2025 wurde Stauffer Hansruedi 1935, Ehrenveteran, SSV Muri, geehrt.
Der Voranschlag 2026 sowie der Jahresbeitrag 2027 wurden ohne Einwände durchgewunken und einstimmig angenommen. John Warpelin, Vorstandsmitglied des VSSV, wandte sich am Rednerpult an die Versammlung und überbrachte beste Grüsse vom Zentralvorstand. In seinem Ausblick schaute Markus Schmid auf die Generalversammlung 2027, für welche dringend noch ein durchführender Verein gesucht wird. Das Jahresschiessen 2027 wird auf der Schiessanlage «Röti» in Möhlin über die Bühne gehen.
Nach seinen Dankesworten an alle Anwesenden, an die Mitwirkenden der FSG Eiken mit ihrem Präsidenten Marcel Buser, den Helfern des FSV Frick und der SG Oeschgen, der Musikgesellschaft Eiken und an seine Vorstandskollegen blieb Markus Schmid nur noch eines übrig zu sagen: «En Guete» mit der traditionellen Bratwurst mit Brot.