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Blick in die gutbesuchte Versammlung. Foto: zVg

Römisch-Katholische Kirchgemeinde Frick/Gipf-Oberfrick tagte in Frick

(msch) Heuer führte die Ortsrotation zwischen Frick und Gipf-Oberfrick die Gemeindemitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Frick/Gipf-Oberfrick ein weiteres Mal in den Saal des Pfarreizentrums Rampart in Frick. Markus Schmid als Präsident der Kirchenpflege begrüsste im gut gefüllten Saal die vorgängig in lebhafte Gespräche vertieften Mitglieder der Kirchgemeinde. Er präsentierte den 56 Anwesenden seine Kolleginnen und Kollegen.

Sandra Zolliker stellte sich mit Humor als neue Finanzverwalterin der Kirchenpflege vor, wobei sie das Amt von der langjährigen Mitarbeiterin Barbara Moser übernommen hat. Zudem wurden drei Zehn-Jahres-Jubiläen geehrt. Mit Judith Knecht, Sekretariat der Kirchenpflege, hat eine der Jubilarinnen dieses Jahr wie Barbara Moser das Anstellungsverhältnis gekündigt und ist zu neuen beruflichen Herausforderungen aufgebrochen.

Was macht Kirche aus?
Martin Linzmeier und Uli Feger wählten dieses Jahr einen chronologischen Ansatz beim Jahresrück-blick. Sie bewegten sich entlang der Frage «Was macht Kirche aus?». Diese wurde entlang verschiedener Beispiele des Miteinanders beantwortet: Verschiedenen Gottesdienstmodellen oder etwa Fronleichnam als Gelegenheit, gemeinsam Senioren im Altersheim zu besuchen. Auch informative Anlässe wie der Besuch und die Erzählungen eines Schweizergardisten kamen dieses Jahr nicht zu kurz.
Martin Linzmeier setzte sich sodann den Hut als Leiter des Pastoralraums oberes Fricktal auf und berichtete von seiner dortigen Arbeit. Diesen wird er, wie seine zwei Kollegen der anderen Gemeinden des Pastoralraums, allerdings 2026 wieder absetzen und in Ruhestand gehen. Es braucht somit in verantwortungsvollen und fordernden Positionen der Kirchenarbeit Nachfolgerinnen oder Nachfolger.
Basily Khoury zeigte die Ergebnisse der Bauarbeiten am Dach der Sakristei mit detailreicher vorher-nachher-Bilddokumentation. Durch diese wurde die Wirkung der Arbeiten deutlich sichtbar gemacht. Matthias Steinmann präsentierte den Erfolg weiterer Arbeiten in Frick und Gipf-Oberfrick. Besonders erwähnenswert ist hier die Ausbesserung des Weges beim Rampart in Frick durch Jubla und den Hauswart Dieter Stocker, wodurch einmal mehr das Engagement der Jugend sichtbar wird. Auch die Schaffung der neuen Dorfmitte in Gipf-Oberfrick verdient Beachtung, es wurde schliesslich ein ganzes Gemeindezentrum aufgewertet. Markus Schmid schloss die Revue des letzten Jahres mit einem erzählerischen Ausflug in den Kirchenwald und auf die Burgruine Alt-Tierstein, wo am 7. November 2026 das nächste Ruinenputzen stattfinden wird.

Einwandfreie Buchführung und erfolgreiche Bauvorhaben
Nach den ausführlichen und vielfältigen Rückblicken ging es in die Versammlung und damit in die Traktandenliste. Toni Schmid stellte Erfolgsrechnung und Bilanz 2024 professionell und schlüssig vor und erklärte die Positionen anschaulich. Pius Allemann als Präsident der Finanzkommission informierte zu Vorgehen bei der Rechnungsprüfung und präsentierte das Fazit der Revision, wobei er der Kirchenpflege sowohl einwandfreie Buchführung als auch sehr gute operative Führung bescheinigte. Die Rechnung 2024 wurde einstimmig genehmigt.
Vier Kreditabrechnungen, allesamt für zukunftsgerichtete Renovationen und Sanierungen in und um die Gelände der Kirchen, wurden je einstimmig genehmigt. Dazu gehörten unter anderem die Optimierungen des Glockenbereiches in Frick und insbesondere Aufwertungsmassnahmen für die erwähnte Dorfmitte von Gipf-Oberfrick inklusive Sitzplätzen sowie einer Rampe für verbesserte Zugänglichkeit zur Kirche und Pfarrhaus.
Investitionskredite stellte Matthias Steinmann dieses Jahr vier Stück vor. Der Fokus liegt bei diesen auf Renovationen und Sanierungen. Dabei handelte es sich gleichermassen um die Bewahrung histori-scher Bauten wie des Beinhauses in Frick, aber auch um zweckmässige Modernisierungen wie am Pfarrhaus Gipf-Oberfrick, innen wie aussen. Ebenso soll die schwere Haupttüre der Kirche in Gipf-Oberfrick automatisiert werden, womit die durch die Rampe verbesserte Zugänglichkeit komplettiert wird. Die Investitionskredite wurden jeweils einstimmig angenommen.
Beat Strebel stellte das Budget 2026 mit unverändertem Steuerfuss vor. Aufgrund des Rechnungsabschlusses des Jahres 2024, wird auch für das Budget 2026 ein ausgeglichenes Ergebnis geplant.
Zum Schluss bot Markus Schmid den Anwesenden einen Einblick in die Arbeit der Landeskirche Aar-gau, wobei er auch das Projekt «Fit für die Zukunft – Vision 2045» der Synode vorstellte. Das Ziel des Projekts ist die Ausarbeitung einer Strategie der Landeskirche, um kirchliches Leben unterstützen und fördern zu können. Uli Feger als Leiter des Seelsorgeteams verdankte zuletzt die Kirchenpflege um Präsident Markus Schmid. Dieser kündigte die nächstjährige Auflage der Kirchengemeindever-sammlung am 25. November 2026 in Gipf-Oberfrick an und lud alle Anwesenden zum Apéro ein.

Bild: Blick in die gutbesuchte Versammlung. Foto: zVg