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Achtklässler und der Frauenbund Frick luden zum Suppenzmittag ein.
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Unter dem Motto «Gemeinsam Hoffnung säen» fand in Frick ein ökumenischer Gottesdienst mit Suppenzmittag statt

(eing.) Am vergangenen Sonntag versammelten sich zahlreiche Menschen aus der Region in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Frick zu einem ökumenischen Gottesdienst. Eingeladen hatten die katholischen Pfarreien Frick und Gipf-Oberfrick sowie die reformierte Kirchgemeinde Frick. Der traditionelle Gottesdienst mit anschliessendem Suppenzmittag gehört seit vielen Jahren zur Fastenzeit und verbindet Besinnung, Begegnung und Solidarität.

Im Zentrum stand in diesem Jahr die ökumenische Kampagne der Hilfswerke Fastenaktion und HEKS unter dem Motto «Zukunft säen». Das Bild des Samens zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst. Ein Samenkorn sei klein und unscheinbar, hiess es zu Beginn – und doch trage es grosse Zukunft in sich. Wer sät, vertraut darauf, dass aus etwas Kleinem neues Leben wächst. Auch Menschen seien eingeladen, Samen der Hoffnung zu säen – im eigenen Alltag, in der Gemeinde und in der Welt.

Dem Gottesdienst standen Pfarreiseelsorger Ulrich Feger von der katholischen Pfarrei Frick und der reformierte Pfarrer Christian Vogt gemeinsam vor. In einer dialogischen Predigt griffen sie die biblische Geschichte von Josef und den Träumen des Pharaos auf. Die sieben fetten und die sieben mageren Jahre erinnerten daran, wie wichtig es ist, vorausschauend zu handeln und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Der Blick wurde dabei auch auf aktuelle Herausforderungen gelenkt: den Umgang mit Saatgut, die Bedeutung von Biodiversität und die Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Ein besonderes Zeichen setzte eine symbolische Aktion während des Gottesdienstes. Die Mitfeiernden waren eingeladen, nach vorne zu kommen und kleine Säckchen mit Blumensamen zu füllen. Diese Samen sollen zuhause ausgesät werden und als Bienenweide wachsen – ein kleines Zeichen für den Schutz der Biodiversität und für die Hoffnung, dass viele kleine Schritte gemeinsam etwas bewirken können.

Musikalisch wurde der Gottesdienst festlich gestaltet durch die Kirchenchöre der katholischen Pfarreien Frick und Gipf-Oberfrick sowie den Projektchor der reformierten Kirchgemeinde. Unter der Leitung von Simon Moesch verliehen sie der Feier mit ihren Liedern eine eindrucksvolle ökumenische Klangfarbe.

Nach dem Gottesdienst waren alle zum traditionellen Suppenzmittag im Rampartsaal eingeladen. Organisiert und durchgeführt wurde dieser von den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse Religion zusammen mit dem Frauenbund Frick. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen, zu Gesprächen und zur Begegnung. Die feine Suppe fand grossen Anklang und sorgte für eine herzliche Atmosphäre.

Die Kollekte des Gottesdienstes sowie die Spenden des Suppenzmittags kommen der Kampagne von Fastenaktion und HEKS zugute. In diesem Jahr setzen sich die Hilfswerke besonders für die weltweite Vielfalt von Saatgut ein – eine wichtige Grundlage für Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.

Am Ende des Tages blieb vor allem ein Gefühl der Verbundenheit. Der ökumenische Gottesdienst und das gemeinsame Mittagessen zeigten einmal mehr, wie Menschen verschiedener Kirchen gemeinsam Zeichen der Solidarität setzen können. Ein grosser Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben: den Mitwirkenden im Gottesdienst, den Chören und ihrem Leiter Simon Moesch, den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse Religion, dem Frauenbund Frick sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

Bild: Achtklässler und der Frauenbund Frick luden zum Suppenzmittag ein.
Foto: zVg