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Vereinsreise des MTV Gipf-Oberfrick. Foto: zVg

Vereinsreise des MTV Gipf-Oberfrick: Besuch in Fribourg

(me) Bestens gelaunt und voller Vorfreude trafen sich 26 Mitglieder des Männerturnvereins Gipf-Oberfrick früh morgens auf dem Gemeindenplatz zur Vereinsreise.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Reiseleiter Walter Müller ging’s mit dem Car via Bern Richtung Fribourg. Kaum angekommen, gab’s Kaffee und Gipfeli im Café des Arcades. Beim anschliessenden Rundgang durch die Altstadt, die mehr als 200 einmalige gotische Fassaden aus dem 15. Jahrhundert aufweist, erfuhren die Männer spannende Hintergründe und Anekdoten über die Geschichte von Freiburg. Als Abschluss und nach Überwindung von 365 Treppenstufen des 74 Meter hohen Turms der St. Niklaus-Kathedrale erwartete die Turner ein beeindruckender Ausblick auf die Altstadt und die weitere Umgebung.

Für das bevorstehende Mittagessen im Restaurant Gypsera am Schwarzsee war eine Fahrt mit dem Car der Sense entlang notwendig. Nach dem Essen fanden sich alle auf der Sesselbahn auf die Riggisalp wieder. Hier startete die Wanderung vom  Breccaschlund durch die Freiburger Voralpen zur Alpbeiz Hubel Rippa. Beim Apéro und einem Zvieri-Plättli war Erholung angesagt, bevor es weiter nach Schwarzsee Bad ging. Weiter ging’s per Car nach Schwarzenburg. Das anschliessende Nachtessen im Gasthof Bühl war dann noch eine kleinere Herausforderung. Hatten doch einige Teilnehmer etliche Mühe mit den grossen Portionen. Zum Glück gabs hilfsbereite Kollegen, die Unterstützung anboten. Mit Jassen und Diskutieren liess man den ersten Tag Revue passieren.
Für die meisten startete der Morgen mit einem reichhaltigen Frühstück. Leider hatten zwei Turner mit erheblichen Magen- und Darmbeschwerden zu kämpfen und waren nicht in der Lage, irgendwelche Nahrung zu sich zu nehmen. Trotzdem stand ein umfangreiches Programm bevor. Zuerst eine Fahrt mit dem Car auf der kurvenreichen Bergstrecke via Riggisberg nach Gurnigel Berghaus. Die anschliessende Wanderung von der Stierenhütte via Schüpfenfluh nach Selital führte durch eine einmalige Moorlandschaft mit atemberaubendem Panorama. Der aufkommende Hunger wurde in der Berghütte Selital mit Rahmschnitzel und Nüdeli gestillt. Satt und etwas müde nahmen die Männer das nächste Ziel, Guggisberg, in Angriff. Im Vreneli-Dorf angekommen, hatten sie die Wahl zwischen Jassen oder einem kurzen Aufstieg zum Guggershorn. Bei den Jassfreunden war der Entscheid schnell gefällt und man verzog sich in die nahegelegene Gartenwirtschaft. Die anderen begaben sich auf den 1283 Meter hohen Nagelfluhberg, von wo aus man die Berner Voralpen überblicken konnte. Ein letzter Abstieg zurück zu den Jassfreunden und ein gemeinsamer Umtrunk beendeten die körperlichen Aktivitäten dieser Vereinsreise.
Mit unvergesslichen Eindrücken und schönen Erinnerungen kehrten alle wieder nach Gipf-Oberfrick zurück. Ein herzlicher Dank galt Walter Müller für die perfekt organisierte Reise. Foto: zVg