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Die Delegierten stimmten Gesuchen und Richtlinien zu. Foto: zVg

Magden: Kantonalsynode der christkath. Landeskirche – 150-Jahr-Jubiläum steht an

(mk) Die 147. Session der aargauischen Kantonalsynode konnte wieder in einer (fast) pandemiebefreiten Umgebung durchgeführt werden und begann mit der traditionellen Morgenandacht durch den Ortspfarrer Peter Feenstra.

Mit 27 Delegierten war die Synode statutarisch beschlussfähig; gesamthaft nahmen 39 teil, acht liessen sich entschuldigen. Die Session wurde im grossen Gemeindesaal von Magden unter dem Vorsitz des Kirchenratspräsidenten Ernst Blust eröffnet. Manuela Petraglio überbrachte im Namen des anwesenden Bischofs Harald Rein die Grüsse des Synodalrats der Nationalkirche. Als einziger Gast konnte der Vertreter der römisch-katholischen Kirchgemeinde Magden, Martin Kalt, begrüsst werden.

Nach der Wiederwahl der Synodepräsidentin Renate Freiermuth übernahm sie den Vorsitz. Die folgenden Gremien der Landeskirche wurden erneuert:
• Synodebüro: wiedergewählt wurden Renate Freiermuth (Präsidentin) und Anita Brunner (Vize-Präsidentin); neu gewählt wurde Rebeca Weber für das Synodeprotokoll; Hansjörg Frank und Silvio Iotti (Stimmenzähler); Samuel Horlacher (Protokoll) wurde verabschiedet.
• Kirchenrat: wiedergewählt wurden Ernst Blust (Präsident), Jürg Hagmann (Vize-Präsident), Maria Kym (Finanzen); neu als Vertreter des Klerus wurde gewählt Pfr. Peter Feenstra, Magden (es verbleibt noch eine Vakanz für das Aktuariat); Pfr. Lenz Kirchhofer (Aktuariat) und Pfr. Peter Grüter (Klerus) wurden verabschiedet.
• Finanzkommission: neu gewählt wurde Philippe Booz (Präsident) und wiedergewählt wurden Gerhard Brunner und Karl Spaar (Mitglieder); Thomas Kull (Präsident) wurde verabschiedet.
• Rekurskommission: die bisherigen Mitglieder Theresia Kaufmann, Regula Lützelschwab und Martin Moor wurden wiedergewählt.
Folgende drei Subventionsgesuchen im Gesamtwert von 69 147 Franken stimmte die Versammlung zu: Ersatz Holzjoch der grossen Glocke in der Kirche Hellikon und Ersatz Glockenantrieb in der Kirche Zuzgen; Ersatz Steuerung Glockengeläut, Turmuhr, Heizung und Licht in Obermumpf-Wallbach; Renovationen Kirche St. Martini Rheinfelden-Kaiseraugst.

Alle Richtlinien wurden genehmigt und ihre Gültigkeitsverlängerung bis 2026 mit grossem Mehr beschlossen. Die Jahresrechnung 2021 schliesst mit einem Verlust von 14 331 Franken. Budgetiert war ein Verlust von 52 345 Franken. Das Budget 2022 wurde mit einem Verlust von 74168 Franken veranschlagt. Dies resultiert aus Mindererträgen durch sinkende Beiträge der Kirchgemeinden und Mindereinnahmen aus der Quellensteuer sowie erhöhte Ausrichtungen von Subventionen. Die Jahresabrechnung 2021 und das Budget 2022 wurden einstimmig genehmigt.

Schliesslich berichtete Jürg Hagmann über die Jubiläumsplanung der aargauischen Landeskirche betr. 150-Jahr-Jubiläum der christkatholischen Kirche der Schweiz 2022-2026. Auf Ebene Kanton koordiniert eine Jubiläumskommission diverse Initiativen und unterstützt die Kirchgemeinden bei lokalen Aktivitäten im Rahmen der geplanten Wanderausstellungen (vgl. www.christkatholisch-unterwegs.ch); erfreulicherweise fand der Vorschlag, eine gemeinsame Jubiläums-Publikation mit finanzieller Beteiligung aller Kirchgemeinden zu verfassen, grosse Zustimmung.
Die nächste Session der Kantonalsynode findet am 1. April 2023 in der Kirchgemeinde Obermumpf-Wallbach statt.

Bild: Die Delegierten stimmten Gesuchen und Richtlinien zu. Foto: zVg