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Vereinsreise FTV Wil

(ls) Unlängst starteten 21 Frauen pünktlich mit dem 6.58 Uhr Bus in Richtung Brugg zur Vereinsreise. Noch gar nicht lange im Zug, verteilten die Reiseleiterinnen den Zmorge (Moscato, Gipfeli und Schoggistängeli). Niemand hatte bemerkt, dass es nur zwei gelbe Stängeli hatte. Aber klar, für diese beiden Frauen galt es ab jetzt den Reisebericht zu verfassen.

Da nur eine der neuen Mitgliederinnen des FTV an der diesjährigen Vereinsreise teilnahm, wurde ihr während der Zugfahrt eine Aufgabe der Hamburgertaufe erläutert. Rebekka Lang stellte sich tapfer dieser Herausforderung. Ihr wurden Häkelutensilien sowie ein Holzstock überreicht. Nun galt es, bis ans erste Reiseziel (Bahnhofstation Lauterbrunnen) eine Fahne, wie dies die Touristenführer haben, zu häkeln. Zur Ausführung gab es keine besonderen Eckpunkte. Bereits in Interlaken hatte sie diese Aufgabe mit Bravour gemeistert und fand die Hamburgertaufe gar nicht so schlimm.

Doch wer die FTV-Frauen kennt, weiss, dass dies nicht die letzte Herausforderung war. Mit der Fahne voran, machten sich die Frauen auf den Weg durchs Lauterbrunnental. Auf dieser Wanderung gab es 72 Wasserfälle zu entdecken, wobei keine der Frauen so viele zu sehen bekam. Nach dem Picknick und einem kühlen Bier ging es weiter nach Wengen. Die FTV-Seniorinnen nahmen den direkten Zug zur Unterkunft auf die Kleine Scheidegg. Der Rest der Gruppe, bestieg die Gondel oder das Gondeldach und fuhr auf den Männlichen. Vom Männlichen wanderten sie dann nach einer obligaten «Canärli»-Stärkung zur Kleinen Scheidegg, wo sie ihr Nachtlager erreichten. Auf der wunderschönen Terrasse konnte das Panorama beim kühlen Apéro genossen werden.

Frisch geduscht waren alle hungrig und genossen das feine Nachtessen. Nun musste Rebekka Lang auch noch den letzten Teil der Hamburgertaufe absolvieren, den sie ebenfalls mit Bravour und mit Hilfe von fast allen Vereinsmittgliedern meisterte. Etwas müde vom Tag wurde es schon bald still bei der FTV-Gruppe. Am Sonntagmorgen waren bereits einige Frauen früh auf und warteten auf den Sonnenaufgang, bevor sie das feine Zmorge-Buffet stürmten. Frisch gestärkt fuhren die FTV-Frauen bei einer gemütlichen Bahnfahrt nach Interlaken. Dort fassten alle ein E-Bike und damit hiess es nun, den Brienzersee zu umrunden. Durch Wälder, Feldwege mit atemberauender Aussicht und über Hängebrücken führte ihre Strecke. In Brienz angekommen, stiessen dann auch die Seniorinnen wieder zu ihnen und gemeinsam machten sie am See einen Mittagshalt.

Gestärkt führte ihr Weg zu den eindrücklichen Giessbachfällen vorbei bis nach Iseltwald. Dort genehmigten sie sich eine willkommene Abkühlung im Brienzersee. Wieder in Interlaken angekommen wurden fast alle Bikes unfallfrei retour gegeben und sie traten bereits wieder die Heimreise an. Es waren zwei wunderschöne Tage im Berner Oberland, die sicher allen noch in bester Erinnerung bleiben werden.

Foto: zVg