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Links Dirigent Matthias Heep, rechts von ihm der Vorstand. Foto: zVg
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Arbeit und Highlights – GV des röm.-kath. Kirchenchors Möhlin

(ah) Wenn die Arbeit eines Kirchenchores und seine Mitwirkung im Gottesdienst sowohl bei der Gemeinde als auch bei der Pfarreileitung Wertschätzung finden, ist das für die Sängerinnen und Sänger eine gewichtige Motivation. Für den römisch-katholischen Kirchenchor Möhlin trifft dieser Umstand zu.

Das kam in den Worten des Vertreters der Kirchenpflege, Toni Kaufmann, zum Ausdruck und kommt ebenso in der grosszügigen finanziellen Unterstützung durch die Kirchgemeinde zum Tragen. Dass im liturgischen Rahmen eine breite Palette von gesanglichen Ausdrucksformen durchaus Anklang findet, macht die Mitwirkung im Chor abwechslungsreich und den zu erbringenden Aufwand mehr als wett. Im Durchschnitt hatte eine Sängerin im vergangenen Vereinsjahr rund 50 Dienste, ein Sänger, der gleichzeitig in der kleinen Formation, der Choral Schola, mitsingt, kam sogar auf fast 60 Proben und Auftritte. Das klingt nach grossem Einsatz: ist es auch, aber unter der weitsichtigen Führung seines Dirigenten Matthias Heep, der mit dosiert gesteigerten Ansprüchen die Kompetenzen des Chores fördert, wächst auch die Genugtuung der Mitwirkenden, anspruchsvollen Werken gerecht zu werden und auch ausserhalb der Gottesdienste – als Projektchor – konzertant auf beachtlichem Niveau aufzutreten. Das geschah im vergangenen Jahr mit Carl Orffs Carmina Burana mit insgesamt fünf Aufführungen in Möhlin, Winterthur, Wil SG und Basel, jeweils zusammen mit Partnerchören. Wenn hier auch für einen Laienchor rein physisch eine Grenze erreicht wurde, war diese Sequenz, die in den Spätherbst fiel, für die Sängerinnen und Sänger ein Höhepunkt. Sowohl der Dirigent als auch der Vereinspräsident fanden allen Grund, dem Chor für seinen Einsatz Respekt zu zollen. Abgesehen vom Konzert-Highlight hatte Hanspeter Gysin im Rahmen seines präsidialen Jahresrückblicks ausreichend andere Merkpunkte anzuführen, um die Erinnerungen an ein überaus kurzweiliges Vereinsjahr wiederaufleben zu lassen. Kein Wunder, halten die Mitglieder dem Verein die Treue und zieht der Chor weiterhin Mitglieder an: Die Versammlung ist stolz, nicht nur einen Sänger zu ehren, der seit 40 Jahren mitsingt, sondern auch einen neuen Mitsänger mit Applaus begrüssen zu dürfen. Damit zählt der Chor aktuell 35 aktive Sängerinnen und Sänger. Auf sie warten einmal mehr vielseitige Herausforderungen. In seinem Ausblick skizzierte der Dirigent die nähere Zukunft – mit Messen von Schubert und Menschik zu Ostern bzw. Pfingsten –, aber auch die weitere Zukunft: zu Beethovens 200. Todestag vielleicht die konzertante Aufführung der C-Dur-Messe. Das wäre dann ein Projekt, auf das die gern gesehenen Chorgäste jetzt schon hingewiesen sein mögen. In seinem Schlusswort bedankte sich der Präsident bei allen Mitwirkenden für die schönen, manchmal auch anstrengenden Stunden, die man gemeinsam verbrachte, und fügte die Zuversicht hinzu, dass es in diesem Sinne im neuen Gesangsjahr weitergehen werde.

BIld: Links Dirigent Matthias Heep, rechts von ihm der Vorstand. Foto: zVg