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Nationalrat Christoph Riner (links) und EDU-Kantonalpräsident Roland Haldimann. Foto: zVg
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EDU Aargau tagte in Möhlin

(edu) Kürzlich traf sich die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) des Kantons Aargau im Restaurant Schiff in Möhlin zur ordentlichen Mitgliederversammlung. 

Monika Hottinger, Präsidentin der EDU Bezirk Rheinfelden, eröffnete den Anlass mit ermutigenden Worten: Auch in der politischen Arbeit kann mit Gottes Gegenwart und Eingreifen gerechnet werden. Kantonalpräsident und Grossrat Roland Haldimann dankte in seinem Bericht für die aktive Basisarbeit. Erfreulich sei, dass die Abstimmungsergebnisse mehrheitlich mit den EDU-Parolen übereingestimmt haben. Die Zusammenarbeit mit nun neu drei EDU-Grossräten hat sich gut eingespielt. In den kommenden Jahren soll ein Fokus auf dem politischen Nachwuchs liegen. Die Versammlung wählte den gesamten Kantonalvorstand sowie den Präsidenten einstimmig. Als Aktuarin wurde neu Selina Kyburz gewählt; ihre langjährige Vorgängerin Franziska Müller wurde mit Dank verabschiedet.

Zu den kantonalen Vorlagen der Abstimmung am 14. Juni erläuterten die EDU-Grossräte Martin Bossert und Rolf Haller die Parolen: Nein zur Volksinitiative für Bildungsqualität, da die Anliegen im Gesetz bereits ausreichend umgesetzt sind. Ja zur VERAS-Vorlage - trotz hoher Kosten sind diese Massnahmen notwendig.

Christoph Riner warb für Nachhaltigkeitsinitiative
Höhepunkt des Abends war der öffentliche Vortrag von Nationalrat Christoph Riner (SVP) zur Nachhaltigkeitsinitiative. Er dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen SVP und EDU und warb engagiert für ein Ja, da es zu dieser Initiative aus seiner Sicht keine Alternativen gebe. Riner zeigte verschiedene Folgen der Masseneinwanderung auf: Zubetonieren der Landschaft, Integrationsprobleme in Schulen, Schwierigkeiten bei der Stellensuche ab 50 Jahren etc. Ausserdem bleiben 80 Prozent der Asylsuchenden im Sozialbereich hängen. Und trotz einer Nettozuwanderung von einer Million Menschen in zwölf Jahren blieb der Fachkräftemangel bestehen. Auf Gegenargumente eingehend, betonte Riner, dass auch die EU von der Schweiz profitiere und der Wohlstand nicht nur finanziell messbar sei. Die Initiativgegner geben keine Antwort auf die Frage nach der Grenze einer verkraftbaren Zuwanderung. Die AHV-Finanzierung über Einwanderung bezeichnete Riner als ein Schneeballsystem. Er zeigte sich besorgt über falsche Informationen und Angstmache seitens der Gegner. Einwanderung sei auch eine Frage des Masses und Politiker müssten an künftige Generationen denken. Eine hohe Stimmbeteiligung begünstige die Annahme, weshalb er zur Mobilisierung aufrief.

Der Anlass war gut besucht und endete mit Fragen, Diskussionen und einem gemütlichem Austausch. Die EDU dankte für das Interesse und die Teilnahme.

Bild: Nationalrat Christoph Riner (links) und EDU-Kantonalpräsident Roland Haldimann. Foto: zVg