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Sunnebärgchorli Möhlin: Vier Neue zur vierten GV

(br) Für einmal war der Name nicht Programm: Es regnete, als sich die Mitglieder des Sunnebärgchörli, im Gasthaus Sonnenberg in Möhlin zur Generalversammlung einfanden. Bevor der Präsident Hansruedi Weibel zügig durch die Geschäfte führte, erklang der gemeinsam gesungene Arvijutz durch das Lokal – auch zur Freude der anderen Gäste.

Mit den neu aufgenommenen Mitglieder, Carmen Enggist (1. Tenor), Franziska Meichtry (2. Tenor), Herbert Schmid und Koni Bürgi (beide 2. Bass) ist die Anzahl aktiver Mitglieder auf 24 gestiegen. Die Neumitglieder wurden mit herzlichem Applaus begrüsst und willkommen geheissen. Nach wie vor sucht das Sunnebärgchörli Sänger zur Verstärkung des ersten und zweiten Bassregisters (Kontakt: https://www.sunnebaergchoerli.ch oder spontaner Probenbesuch, jeweils am Donnerstag, 19.45 bis 21.45 Uhr in der Aula Fuchsrain).
In seinem Jahresbericht hielt der Präsident Rückschau auf die Vereinsaktivitäten der letzten Monate: Für viele erfolgreiche Auftritte und gesellige Anlässe zur Pflege der Kameradschaft, fand er lobende Worte. Immer noch präsent ist der durchwegs gelungene Auftritt am NWSJF in Bad Zurzach und die Beachtung, welches das Sunnebärgchörli in der SRF Sendung «Potzmusig» fand. Dank grosszügigen Spenden konnte die Anschaffung von neuen Trachtenwesten für die Sänger getätigt werden. Die Gemeinde Möhlin hat dem Chor ein geeignetes Probelokal in der Aula Fuchsrain zur Verfügung gestellt. Den Verantwortlichen der christkatholischen Kirche, Möhlin, welche den Chor lange freundliches Gastrecht gewährten, gebührt Dank. Das in grosser Zahl anwesende Publikum an beiden Weihnachtkonzerten (Kaiseraugst und Möhlin) im letzten Jahr, zeigt, dass das Chörli auf dem richtigen Weg ist.
Dirigentin Ruth Matter Riedi schaute in ihrem Bericht auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Sie dankte allen für den Lerneifer bei der Erarbeitung der zahlreichen neuen Jodellieder. Sie erhofft sich, das gesangliche Niveau sowie die kameradschaftliche Verbundenheit zu erhalten und weiter darauf aufzubauen. Für die vielen bevorstehenden Auftritte, besonders auch für die erste Teilnahme an einem eidgenössischen Jodlerfest, im Juni in Zug, machte sie den Sängerinnen und Sängern Mut: «Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir gemeinsam.» Für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten des Chörlis erhielt sie dankbaren Applaus.
Jahresrechnung, Bilanz und Budget wurden von Kassier Raphi Gut präsentiert: Dank grosszügiger Spenden und durch Honorareinnahmen hat sich die finanzielle Situation des Vereins entspannt. Noch immer ist Anstrengung und Eigenleistung der Mitglieder nötig, um die budgetierten Kosten zu decken. Allen treuen Gönnerinnen und Gönnern wurde für ihre Unterstützung gedankt. Einstimmig wiedergewählt wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder, die Dirigentin sowie die Revisoren.
Schon jetzt sind in der Agenda viele Auftrittstermine fixiert. Einige Anfragen mussten auf 2024 verschoben werden. Dass das Sunnebärgchörli in kurzer Zeit erfolgreich werden konnte, ist erfreulich. In Zukunft wird die Herausforderung aber darin bestehen, die Verpflichtungen des Vereins so zu dosieren, dass sowohl Familie, Beruf und Freizeit, als auch das Engagement im Chörli für die Mitglieder vereinbart werden kann. Mit einem gemeinsamen Lied wurde die Versammlung geschlossen und auf das bisher Erreichte angestossen.

Foto: zVg