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Mumpf: Steuerfuss gesenkt

(el) Am Freitag, 28. November, fanden sich 70 von 829 stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohnern zur Winter-Gemeindeversammlung in der Mehrzweckanlage Burgmatt ein.

Die Versammlung verlief zügig und in sachlicher Atmosphäre. Sämtliche traktandierten Geschäfte wurden mit grosser Mehrheit angenommen.

Tagesstrukturen werden eingeführt
Zu Beginn wurde das Protokoll der Sommer-Gemeindeversammlung genehmigt. Im Anschluss folgte die Zustimmung zum neuen Konzessionsvertrag mit der AEW Energie AG, der die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Bereich der Energieversorgung bildet. Einen wichtigen Schritt stellte die Genehmigung der Einführung von Tagesstrukturen dar. Die Versammlung sprach sich klar für das Vorhaben aus und bewilligte gleichzeitig eine Defizitgarantie von 9000 Franken pro Jahr für die Pilotphase 2026 - 2028, um Defizite in der Anlaufphase auszugleichen.
Ebenfalls angenommen wurde die Anpassung des Stellenplans: Das Gemeindewerk erhält einen Ausbau um 60 Stellenprozente, die Gemeindeverwaltung wird um 40 Stellenprozente aufgestockt.
Damit sollen dem zunehmenden Aufgabenumfang und den gestiegenen Anforderungen Rechnung getragen werden.
Zudem genehmigten die Stimmberechtigten zwei Kreditabrechnungen: zum einen für die Strassensanierung Waldwiese, zum anderen für die Sanierung der Wasserleitung im gleichen Gebiet.
Für die Projektierung zur Sanierung der Burgmattstrasse wurde ein Verpflichtungskredit von 57 000 Franken (inkl. MWST) gesprochen.
Den Abschluss bildete das Budget 2026, das ebenfalls gutgeheissen wurde. Der Steuerfuss beträgt neu 116 Prozent (minus 3 Prozent).

Gemeinderat Michel Ernst verabschiedet
Im Anschluss an die Sachgeschäfte wurden mehrere Kommissionsmitglieder verabschiedet, die ihre Tätigkeit per Ende Jahr beenden.
Ebenfalls verabschiedet wurde Gemeinderat Michel Ernst, welcher nach einer Amtsperiode auf die Wiederwahl in den Gemeinderat verzichtet hat.
Der Gemeinderat würdigte das langjährige Engagement und dankte den Verabschiedeten herzlich für ihren Einsatz zugunsten der Gemeinde.
Da das Beschlussquorum von einem Fünftel der Stimmberechtigten nicht erreicht wurde, unterstehen sämtliche gefassten Beschlüsse dem fakultativen Referendum.
Nach dem offiziellen Teil lud die Gemeinde alle Anwesenden zu einem gemütlichen Apéro ein.