(eing.) Mit dem Spatenstich am Mittwoch, 23. September, beginnt Feldschlösschen am Hauptsitz in Rheinfelden mit dem Bau eines neuen Hochregallagers.Das hochmoderne Logistikzentrum mit einer Kapazität von rund 50'000 Paletten bildet das Herzstück des Projekts NOVA und schafft die Voraussetzungen für eine zukunftsgerichtete Logistik. Damit bekennt sich Feldschlösschen langfristig zum Standort Rheinfelden und stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit.
Nach intensiver Planung und Vorbereitungsarbeiten vollzogen die Vertreterinnen und Vertreter von Feldschlösschen, der Stadt Rheinfelden sowie der beteiligten Projektpartner den offiziellen Spatenstich für das neue Hochregallager. Der Baustart markiert den Beginn eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte in der jüngeren Geschichte des Unternehmens. Mit dem neuen Logistikzentrum schafft Feldschlösschen zusätzliche Lagerkapazitäten und modernisiert seine Logistikprozesse. Das Hochregallager wird künftig Platz für rund 50'000 Paletten Getränke bieten und ermöglicht eine effizientere, zentralisierte Steuerung der Warenflüsse von Rheinfelden in die ganze Schweiz. Mit dem Projekt investiert Feldschlösschen nicht nur in moderne Logistik, sondern auch in die Zukunft. «Wer über unser Areal geht, sieht, dass sich Feldschlösschen über die vergangenen 150 Jahre immer verändert hat. Heute sind wir an der Reihe, die Voraussetzungen für die nächste Generation zu schaffen. Genau dafür steht der heutige Spatenstich», sagt Thomas Amstutz, CEO von Feldschlösschen.
Bau bei laufendem Betrieb
Die Bauarbeiten erfolgen etappenweise und werden voraussichtlich bis 2030 dauern. Während der gesamten Projektlaufzeit bleiben Produktion und Logistik am Standort Rheinfelden uneingeschränkt in Betrieb. Anders Siboni, Leiter Supply Chain bei Feldschlösschen, betont: «Ein Projekt dieser Grössenordnung bei laufendem Betrieb umzusetzen, ist anspruchsvoll. Mit sorgfältiger Planung und enger Zusammenarbeit stellen wir sicher, dass unsere rund 25'000 Kundinnen und Kunden auch während der gesamten Bauphase zuverlässig beliefert werden.»
Von der Planungsphase zur Bauphase
Bis zum Spatenstich ist das Projektteam von Feldschlösschen einen langen und intensiven Weg gegangen, bis die Grundlagen für die Weiterentwicklung des Brauereiareals geschaffen waren. Dazu gehörten die Teilzonenplanrevision, umfangreiche Planungs- und Bewilligungsverfahren sowie die enge Zusammenarbeit mit Behörden und zahlreichen Beteiligten. Projektleiter Tim Fischbacher von Feldschlösschen blickt mit grosser Freude auf die kommende Bauphase: «Seit 2022 haben wir auf diesen Moment hingearbeitet. Umso mehr freut es mich, dass wir heute gemeinsam den Baustart feiern können. Ich danke unserem Projektteam, unseren regionalen Partnerunternehmen, den Behörden und insbesondere auch den Rheinfelderinnen und Rheinfeldern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Nun beginnt die Phase, in der aus unseren Plänen Schritt für Schritt Realität wird.»
Das Bauvorhaben mit einer Investition im zweistelligen Millionenbereich ist nicht nur für Feldschlösschen von grosser Bedeutung, sondern auch für Rheinfelden und seine langfristige Entwicklung. Die enge Verbundenheit zwischen Unternehmen und Standort hebt Claudia Rohrer, Stadtpräsidentin von Rheinfelden, besonders hervor: «Dank unserem Schloss ist Rheinfelden in der ganzen Schweiz bekannt. Diese grosse Investition in unseren Standort ist ein starkes Signal. Wir sind stolz und dankbar, seit 150 Jahren Standortgemeinde zu sein und dank diesem Entscheid langfristig zu bleiben. Denn ein Rheinfelden ohne Feldschlösschen, das
können und wollen wir uns nicht vorstellen.»
Hauptprojektpartner
Generalplaner: Jauslin Stebler AG
Bauunternehmer: Erne Gruppe AG
Lagerautomation: Swisslog
Fassadengestaltung: Salathé Architekten