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Die Mitglieder der MG Schupfartauf der KKL-Bühne in Luzern. Foto: zVg

MG Schupfart auf der KKL-Bühne in Luzern

(am) Die Musikgesellschaft Schupfart hatte sich schon lange gefreut, denn die letzte Vereinsreise war im Jahr 2018. Beinahe alle Musikanten konnten am vergangenen Samstag dabei sein, als es in die Innerschweiz ging.

Das erste Ziel wurde mit dem Car schon früh morgens angefahren, die Besichtigung des KKL-Luzerns war gebucht und so stand für die Musikanten eine Interessante Stunde an. Die Führung durch das Konzertlokal wurde durch "Wahnsinn", "Unglaublich" bis zu "nie gedacht" untermalt. Was es braucht, um ein Konzertlokal der Superlative zu bauen und wie die Geschichte um Luzern eingebunden wurde, die Mitglieder der MG Schupfart kamen nicht mehr aus dem Staunen. Die Musikanten freuten sich, als sie sogar auf der Bühne stehen und den Saal von dieser Seite betrachten konnten. Träume wurde ausgesprochen. Wie wäre es, wenn es heissen würde: „MG Schupfart, Konzert-Abend im KKL“? Wer weiss, eventuell werden ja Träume war. Das ganze Gebäude wurde vom Architekten Jean Nouvel und dem Akustiker, Russell Johnson so gebaut, dass es für jede Musikrichtung geeignet ist, auch für Blasmusik.

Weiter führte die Reise nach Dallenwil und mit der Seilbahn hinauf nach Wirzweli. Hier freuten sich alle auf ein Wiedersehen im Restaurant Waldegg. Eine ehemalige Musikantin der MG Schupfart führt mit ihrem Mann das schöne Restaurant. Die ehemalige Kornettistin sowie das ganze Waldeggteam verwöhnten die Musikanten mit einem Gaumenschmaus. Nach dem Essen stand noch eine Überraschung auf dem Programm. Was kommt einem zum Wiesenberg in den Sinn? Natürlich, das Jodeln. So war es dann auch Rita Barmettler, welche alle in das Geheimnis des Jodelns einführte. Nach einer kurzen Aufwärmrunde ging es mit den ersten Tönen los. Nach einer guten Stunde klang es schon fast wie ein Jodler-Chor und das eine oder andere Talent wurde entdeckt. Die Überraschung war geglückt: Alle sangen aus voller Kehle und einige wollten gar nicht mehr aufhören….

Die Zeit verging wie im Flug, so dass sich die Mitglieder der MG Schupfart wieder auf den Weg machen mussten. Doch bevor es mit der Seilbahn wieder ins Tal ging, machte der Hausherr mit allen noch eine Führung zu seinen Eulen, die er seit Jahren hegt und pflegt. Der Tag ging schnell vorbei und mit vielen schönen Eindrücken machten man sich auf den Weg ins Fricktal. Nun sollte es aber nicht wieder sechs Jahre dauern, bis es auf Reisen geht, denn eigentlich ist nach der Reise vor der Reise.

Bild: Die Mitglieder der MG Schupfartt im KKL in Luzern. Foto: zVg