(am) Reisen sind Bildungsreisen – das sagte sich die Musikgesellschaft Schupfart und machte sich vor einer Woche auf den Weg nach Bern.
Nach einem kurzen Kaffeehalt ging es ins klingende Museum, wo Adrian von Steiger die Gruppe empfing und in die Welt der Blasinstrumente einführte. Wie werden diese Instrumente gebaut? Welche besonderen Instrumente gab es früher? Und welches war der persönliche Favorit der Musikantinnen und Musikanten? Die Teilnehmer hatten Fragen über Fragen und wurden mit spannenden Antworten nicht enttäuscht. Es war ein kurzweiliger Aufenthalt, und manch einer nahm sich vor, nochmals vorbeizuschauen.
Danach schlenderte die Gruppe Richtung Altes Tramdepot neben dem Bärengraben. Dort wartete bereits ein toller Platz auf die Reisenden, auf dem sie das Mittagessen geniessen konnten. Bern kennt man – oder vielleicht doch nicht ganz? Deshalb wurde die Gruppe von Rosmarie zur Stadtführung abgeholt. Mit vielen interessanten Geschichten über die Entstehung der Stadt und die Hauptstadt der Schweiz führte sie durch die Gassen und Sehenswürdigkeiten. So betrachteten die Schupfarter am Münster den Eingangsbereich ganz genau und entdeckten viele kleine Details, die beim schnellen Vorbeigehen oft unbeachtet bleiben. Auch der Zytgloggeturm beeindruckte: Der über 800 Jahre alte Turm mit seinen Uhren, dem Schlagwerk und dem Figurenspiel wird nicht nur von Touristinnen und Touristen bestaunt – auch die Musikantinnen und Musikanten schauten gespannt hin, als es drei Uhr schlug. Weiter ging es zum Bundeshaus, und den Abschluss bildete der Käfigturm. Die Zeit verging viel zu schnell, sodass nach einem letzten erfrischenden Halt die Heimreise angetreten wurde. Und es bewahrheitet sich immer wieder: Wenn Engel reisen, scheint die Sonne.