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Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Drohnenbild des Novartis-Produktionsstandorts in Stein. Foto: zVg

Potenzial des Life-Science-Park in Stein auschöpfen – Novartis überträgt Weiterentwicklung des Parks an GETEC

(pd) Novartis überträgt alle ihre Immobilien, infrastrukturbezogenen Vermögenswerte und Dienstleistungen in Stein an den Industrieparkbetreiber GETEC, um ungenutzte Arealflächen optimal zu entwickeln.

Novartis gab heute Dienstag bekannt, dass die Weiterentwicklung des Life-Science-Parks Rheintal in Stein an GETEC, einen Spezialisten für professionelle Industrieparks und Energielösungen, übergeben wird, um das wirtschaftliche Potenzial des Parks zu maximieren und professionell weiterzuentwickeln. Zu den finanziellen Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
Novartis wird als grösste Mieterin weiterhin Medikamente und Therapien auf dem Gelände des Life-Science-Parks Rheintal herstellen. Im Rahmen der Transaktion plant Novartis, Immobilien sowie infrastrukturbezogene Vermögenswerte und Dienstleistungen bis Ende des 4. Quartals 2023 an GETEC zu übertragen. GETEC verfügt über ausgewiesene Expertise im Management von Industrieparks, Know-how in der industriellen Energiewende und eine starke Finanzkraft. Bereits seit 2019 betreibt GETEC erfolgreich für Novartis und weitere Unternehmen die Infrastruktur in Schweizerhalle (GETEC PARK. SWISS). Im Zusammenhang mit der Transaktion werden voraussichtlich auch 25 Mitarbeitende von Novartis im Bereich Dienstleistungen und Infrastruktur auf den Käufer übergehen.
«Nach einer detaillierten Analyse ist Novartis zum Schluss gekommen, dass die Übertragung des Managements des Life-Science-Parks Rheintal an einen professionellen Industrieparkbetreiber das wirtschaftliche Potenzial des Standorts besser maximieren und weiterentwickeln kann und die Ansiedlung neuer Firmen erleichtert», sagte Steffen Lang, Präsident Operations und Mitglied der Novartis Geschäftsleitung. «Im Gegenzug ermöglicht es diese Transaktion, uns noch besser auf unser Kerngeschäft zu fokussieren: die Herstellung von innovativen pharmazeutischen Produkten über ein breites Technologiespektrum einschliesslich der Biotechnologie sowie der Zell- und Gentherapie.»
Der Standort bietet ein ideales innovatives Umfeld, Zugang zu hochqualifizierten Mitarbeitenden aus der Region und grosse Ausbaureserven. GETEC plant den Life-Science-Park Rheintal langfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln und in das Gelände zu investieren, um neue Mieter zu gewinnen. Somit kann der attraktive Life-Science-Park weiterentwickelt werden und von den ausgezeichneten Wettbewerbsbedingungen im Aargau profitieren. Ziel ist es, durch die Übernahme durch einen professionellen Industrieparkbetreiber noch attraktivere Standortbedingungen zu schaffen und das Wachstum der angesiedelten Unternehmen und der Region nachhaltig zu fördern.
Stein wird für Novartis weiterhin ein Standort von strategischer Bedeutung für die Herstellung und Markteinführung innovativer Medikamente bleiben. Novartis betreibt in Stein ein Produktionswerk für feste Darreichungsformen, Medikamente zur Injektion, für Zell- und Gentherapien sowie ein Mahl- und Mischzentrum für die chemische Produktion.
Rund ein Drittel der Fläche des Life-Science-Park Rheintal ist zurzeit ungenutzt. Novartis hatte daher Anfang 2021 den Life-Science-Park Rheintal in Stein gegründet, um weitere Life-Science-Unternehmen für den Standort zu gewinnen und die exzellente Talentbasis und die erstklassige Infrastruktur im Aargau zu nutzen.
Für die angesiedelten Firmen bietet der Park umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Gebäude-Management, Energieversorgung, Engineering, Wartung, Logistik sowie umweltgerechte Abwasserreinigung und Abfallentsorgung. Dabei spielen Qualität, wettbewerbsfähige Kosten und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Somit können sich die angesiedelten Firmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und in einem Umfeld arbeiten, das den Fokus auf Innovation und Produktion fördert.
Die kantonale Standortförderung begrüsst die Übertragung des Areals durch Novartis an den spezialisierten Industrieparkbetreiber GETEC, wie die Leiterin der Standortförderung, Verena Rohrer, erläutert. «Der Life-Science-Park von Novartis in Stein gehört geografisch zum Grossraum Sisslerfeld, welchen der Kanton als strategischen Entwicklungsschwerpunkt definiert hat. Das Sisslerfeld verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe und damit für deutlich mehr Arbeitsplätze. Die Übertragung an GETEC ermöglicht es uns, gemeinsam weitere, innovative Unternehmen im Grossraum Sisslerfeld anzusiedeln, die miteinander kooperieren können.»
Im Life-Science-Park Rheintal sind heute knapp 2000 Mitarbeitende von Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion beschäftigt. Neben Novartis ist der Chemie- und Pharmakonzern Lonza seit 2019 in Stein vertreten und hat im Juni 2022 eine zusätzliche Vereinbarung mit Novartis zur Erweiterung der Produktionskapazitäten unterzeichnet. Das internationale Biotechnologieunternehmen Celonic ist seit Anfang 2021 dort ansässig.

Bild: Drohnenbild des Novartis-Produktionsstandorts in Stein . Foto: zVg