(jp) Für ein Pilotprojekt werden im Jurapark Aargau engagierte und innovative Bauern gesucht, um Methoden der regenerativen Landwirtschaft in ihrem Betrieb anzuwenden. Dazu werden sie während zweieinhalb Jahren kostenlos persönlich beraten und begleitet. Die Bäuerinnen entscheiden selbst, welche neuen Ansätze sie auf ihrem Betrieb anwenden möchten.
Die regenerative Landwirtschaft zielt darauf, mit verschiedenen Massnahmen die Fruchtbarkeit von landwirtschaftlichen Böden zu erhöhen. Dazu gehören unter anderem die bodenschonende Direktsaat, die Zwischenfrucht, die Einarbeitung von Kompost und Biostimulanzien sowie das Anlegen von Hecken und Kleinstrukturen. Dank dieser Methoden können die Böden auch besser Wasser speichern, und die Biodiversität wird vielfältiger.
Für ein zweieinhalbjähriges Pilotprojekt von Jurapark Aargau, WWF und Swica werden nun engagierte Bäuerinnen und Bauern gesucht, um Methoden der regenerativen Landwirtschaft auf ihrem Betrieb anzuwenden. Dazu werden die Landwirte während des Pilotprojekts durch Fachleute kostenlos beraten und begleitet. Ausserdem finden an Netzwerktreffen fachliche Inputs und der Austausch mit Berufskollegen statt. Um die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen zu überprüfen, wird zu Beginn eine individuelle Standortbestimmung und zwei Jahre später eine Evaluation gemacht. Wichtig: Für das Pilotprojekt gibt es keine vorgefertigten Lösungen; die Bäuerinnen und Bauern entscheiden, welche Massnahmen umgesetzt werden und was für ihren Betrieb am besten passt. Interessierte Landwirtinnen und Landwirte wenden sich für weitere Informationen gerne an den Jurapark Aargau.
Internet: www.jurapark-aargau.ch/aktuell > News
Kontakt für Rückfragen: Lea Sommer, Projektleiterin regenerative Landwirtschaft: