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Die Vorfreude auf den kommenden slowUp Hochrhein ist gross (von links): Christian Schweizer, Tobias Geiselhardt, Werner Müller, Sabrina Michel und Ulrich Krieger. Foto: Susanne Hörth
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Ein Tag zum Entschleunigen – Am 21. Juni findet bereits der 21. slowUp Hochrhein statt

Der 32 Kilometer lange Rundkurs auf autofreien Strassen über zwei Länder lädt zum gemütlichen Mitmachen ein. Sei es auf dem Velo, mit dem Trottinett, auf den Skatern oder zu Fuss. Aufgrund der aktuellen Elektrifizierung der Hochrheinbahnstrecke auf deutscher Seite musste die Streckenführung leicht angepasst werden.

SUSANNE HÖRTH

«Schon in wenigen Tagen ist es wieder so weit», freute sich Werner Müller, Vizepräsident des Vereins slowUp Hochrhein, an der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. Rund 25'000 Teilnehmende lockt der Anlass jedes Jahr an – ein Volksfest, das bewusst auf Entschleunigung setzt.
Immer mehr E-Bikes sind am slowUp unterwegs. Müller appelliert deshalb an die Rücksichtnahme: «Wir empfehlen, nicht schneller als 25 Stundenkilometer zu fahren. Der slowUp soll ein entschleunigter Tag sein, den man einfach geniessen soll.»

Der autofreie Tag zieht stets viele Leute an. Foto: Archiv shStreckenführung leicht angepasst
Nach der Schweizer Seite im Jubiläumsjahr 2025 ist heuer Laufenburg/Baden offizieller Startort. Die Eröffnung beginnt um 9 Uhr in der Codmann-Anlage mit zahlreichen Gästen. Um 10 Uhr wird mit der Banddurchschneidung bei der alten Rheinbrücke die Strecke offiziell frei gegeben.
Wegen der laufenden Bauarbeiten für die Elektrifizierung der Hochrheinbahnstercke musste auf deutscher Seite die Strecke leicht angepasst werden. In Murg führt die Route neu gut ausgeschildert links Richtung Rhein, dem Fluss entlang bis Bad Säckingen, wo sie wieder auf die gewohnte Strecke trifft. «Ein besonders schöner Abschnitt», betont Ulrich Krieger.

Freiwillige Vignette
Ein Grossanlass wie der slowUp verursacht hohe Kosten – insbesondere im Bereich Sicherheit. Deshalb appellieren die Verantwortlichen an alle Teilnehmenden, die slowUp-Vignette für 5 Franken oder 5 Euro zu kaufen.
Geschäftsführer Christian Schweizer erklärt zudem, dass alle Vereine, die wie gewohnt entlang der Strecke Festwirtschaften betreiben, dieses Jahr 50 Vignetten zum Stückpreis von 4 Franken übernehmen müssen. Pro verkaufter Vignette fliesst ein Franken direkt in die Vereinskasse. «Die Vereine sind für den slowUp sehr wichtig», so Schweizer und meinte damit vor allem das Bereitstellen und Führen der Festwirtschaften. Ebenso brauche es die unterstützenden Gemeinden.
Der Rundkurs zwischen Laufenburg/Baden, Murg und Bad Säckingen, auf Schweizer Seite zwischen Stein, Münchwilen, Eiken, Sisseln, Kaisten und Laufenburg/Schweiz wird am 21. Juni von 9 bis 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Die Organisatoren zeigen sich überzeugt, dass der slowUp auch wettertechnisch ein Genuss wird. «Wir sind sicher, dass es schön sein wird», heisst es mit einem Augenzwinkern.

Bilder
Erstes Bild: Die Vorfreude auf den kommenden slowUp Hochrhein ist gross (von links): Christian Schweizer, Tobias Geiselhardt, Werner Müller, Sabrina Michel und Ulrich Krieger. Foto: Susanne Hörth
Zweites Bild: Der autofreie Tag zieht stets viele Leute an. Foto: Archiv sh